… Und tschüs!

Michael Stöhr: Donald Trump als Vorbild für eine Maske aus Holz und Draht.

Nun „tut Trump seinen letzten Schnapper als US-Präsident vor dem großen Abtauchen“, hofft Maskenschöpfer Michael Stöhr. Er leitet als Pensionist das internationale Maskenmuseum in Diedorf bei Augsburg. In der Corona-Zwangspause der letzten Monate hat er eine ganze Reihe von Politikermasken in Realgröße zum Aufsetzen hergestellt – „meist als Upcycling von diversen Fundstücken unserer modernen Kultur“.

Die Trump-Maske entstand aus einer alten leeren Holzkiste mit verrutschtem Deckel, der mit gelbem Telefondraht umwickelt wurde. In die Vorderseite hat Stöhr derb ein karikiertes Trumpgesicht eingeschnitzt. Natürlich soll man auch bei Details wie einem „ver-rückten“ Deckel oder Telefondraht (Twitter) an Alleinstellungsmerkmale der dargestellten Politiker denken können, meint der Schöpfer.

Leider wird auch das Maskenmuseum in Diedorf wohl noch eine Weile geschlossen bleiben müssen. Es bietet die wohl international größte Sammlung von Masken aus allen Weltkulturen und gestaltet wechselnde Ausstellungen. Auf der Webseite, so der Museumsleiter, seien aber unter dem Menüpunkt „Bestand“ alle fast 10.000 Masken mit Foto abgebildet, unter den Masken aus Kunst und Theater befinden sich nun auch die neu entstandenen Karikaturmasken von Politikern…

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