Professionell umgeschaltet

Foto: Frank Wiesen

Der Musiker und Fotograf  Frank Wiesen suchte und fand Kolleg*innen, die wie er „umgeschaltet“ haben und in der Pandemie anderen Tätigkeiten nachgehen. Wiesen, üblicherweise weltweit auf Tour, zeigt seine Berufskolleg*innen positiv janusköpfig in ihren zwei Professionen. Zwölf Künstler*innen haben nicht nur vor der Kamera gestanden, sie geben auch über ihre Lage Auskunft: Abgeschaltet Texte

Sarah Schütz arbeitet jetzt als Pflegekraft.
Foto: Frank Wiesen

Abgeschaltet Umgeschaltet Musiker auf Standby v3.0_klein

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Diverses: … und eine anderer

Die Münchnerin Patricia London Ante Paris hat die Aktion "ich ist eine anderer" gestartet und mit vier Fotografien dokumentiert. Sie stellt sie in den Kontext der Frage "Was ist Kunstarbeit in Corona?" Nach ihrer Einschätzung bietet die Arbeit diverse Interpretationsmöglichkeiten und greift auf Inspirationsquellen aus den Werken von Rimbaud, Levinas und Debord zurück. Zur Dokumentation: je-est-une-autre-PLAP
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Ihre Musik wurde abgeschafft

Mit der momentanen Lage beschäftigt sich auch Conni Maly, für die Musik machen Beruf und Berufung ist. Neben eigenen Auftritten und Studioarbeit befasste sich die Sängerin/Songwriterin mit „Kinder bespaßen als Bildungsprogramm“. Sie arbeitet normalerweise tagsüber in Kitas, Grundschulen und Flüchtlingseinrichtungen. Nur: „Meine Musik wurde abgeschafft“, heißt es in ihrem Video, das hier abgerufen werden kann.
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Wenn der Haussegen schief hängt

Lotte Schwenkhagen hat sich bildlich und textlich mit der Situation der Künstler*innen in der Pandemie auseinandergesetzt. "Meine Sprache sind Bilder...", sagt sie. Text zum Bild von Lotte Schwenkhagen
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Klare Aufforderung: Go Lobby!

Echt professionell ist, was der Hamburger Musiker Patrick Pagels da erdacht, eingespielt, aufgenommen und zu einem Beitrag geschnitten hat. Das Video mit der klaren Aussage ist in voller Länge von 2:28 hier zu sehen:  
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