Termine

Schmitz Katze per Zoom

Nach dem mit Lyrik von A bis Z gewürdigten Welttag der Poesie richtet sich der Blick nach Osten. Von dort kommt nicht nur das Licht, dorther kam vor 76 Jahren auch die Befreiung der Deutschen von ihrem faschistischen Staat. Es war ein bitterer Sieg, unter dem die Sieger oft ebenso wie die Besiegten litten. Eine der Spätfolgen der von Deutschland und vom Russland Stalins entfesselten Barbarei war und ist der Hass, der bis heute weitervererbt wird. Die Lesung wird an diesem Abend von zwei Autorinnen bestritten, die man direkte und indirekte Zeitzeugen nennen könnte. Irina Magritz, getreue Lebensgefährtin des verstorbenen Wolfgang Barthels, ist seit langem auch selbst Autorin. Sie erzählt in ihrem Buch „Eimer überm Kopf“ aus ihrer ukrainisch-moldawischen Kindheit unter der Herrschaft des zweiten „großen Diktators“ Europas, der sich Stalin nannte. Für Irina werden Heidi Ramlow und Wolfgang Fehse sprechen. Im zweiten Teil des Abends begibt sich Marianne Suhr in ihrem Roman „Schnee über Rossoschka“, auf Spurensuche zu ihrem Vater, den sie nur aus Feldpostbriefen kennenlernte. Sie führt zur Kriegsgräberstätte Rossischka bei Stalingrad sowie einige Jahre später mit ihrer deutsch-russischen Stadtführerin nach Deutschland ins Havelland bei Berlin. Beginn: 18:00 Uhr.
Kontakt

Dem Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/98427657777?pwd=ZGxmOGJZTEpjalhyVnVGNGh3YlpDZz09

Meeting-ID: 984 2765 7777
Kenncode: 151336

Webseite des Organisators: www.berndkebelmann.de

Digitale VdÜ-Jahrestagung: (14.04. – 28.04.2021)

Digitale Jahrestagung des VdÜ am 14., 21. und 28. April: 2021 findet die Jahrestagung des VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer*innen) coronabedingt digital statt. Aus technischen Gründen können leider auch die sonst öffentlichen Veranstaltungen, wie etwa das Lesefest, nur nicht-öffentlich durchgeführt werden. Den diesjährigen Auftaktvortrag zum Thema „Die literarische Stimme“ hält Frank Heibert im Anschluss an die auf 19.30 Uhr angesetzte Begrüßung durch unsere 2. Vorsitzende, Maria Hummitzsch. Voraussichtlicher Beginn ist 19.45 Uhr am 14. April. „Das digitale Lesefest der Liebe“ beginnt am 21. April um 19.30 Uhr. Auf fünf virtuellen Bühnen („Sex & Liebesspiel“, „Liebe, Abschied, Poesie“, „Familienbande“, „Wa(h)re Liebe“ und „Liebes Universum“) tragen über zwanzig Übersetzerinnen und Übersetzer in moderierten Gesprächen etwas aus ihren Werken vor. Am 28. April diskutiert Ulrike Draesner unter dem Titel „Über die Bande“ um 19.30 Uhr mit Iain Galbraith, ihrem Übersetzer ins Englische, über Gewinne und Verluste bei der Übertragung von Poesie. Um etwa 20.30 Uhr folgt die Übergabe des Hieronymusrings von Marianne Gareis an Heike Flemming, die ihn für ihre Übersetzungen bedeutender ungarischer Prosa und Lyrik erhält (u. a. von Péter Esterházy, László Krasznahorkai, Szilárd Borbély und Imre Kertész).
Informationen

https://literaturuebersetzer.de/termine/jahrestagung/

Wer aus den Reihen der Presse an einem der Programmpunkte teilnehmen möchte, wird um Anmeldung per Mail bis spätestens einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung an presse@literaturuebersetzer.de gebeten.

Bad Oeynhausen (bzw. Online): Europa-Tag der Übersetzer*innen

„Die Sprache Europas ist die Übersetzung“: Unter diesem Titel veranstalten die Weltlesebühne e.V., das internationale Literaturfestival „Poetische Quellen“ und der Verein AGORA – Gesellschaft für Literatur, Kunst und Kultur e.V.am Europatag, dem 9. Mai, in Bad Oeynhausen einen ganz der Literaturübersetzung gewidmeten Tag. Am Vorabend, dem 8. Mai, bildet ein Lesefest mit übersetzten Texten aus neun verschiedenen Sprachen den Auftakt. Am Europatag selbst findet ein Reigen unterschiedlicher Veranstaltungsformate statt, bei denen renommierte Übersetzer*innen mit Live-Übersetzungen, Podiumsdiskussionen über den politischen Sprengstoff in Sprachen, einem Gespräch mit ihrem deutschen Autor Clemens Meyer und einem „Translation Slam“ Einblicke in ihre Arbeit bieten. Parallel dazu finden zwei interaktive Übersetzerinnen-Lesungen für Kinder statt. Sollte aufgrund der Corona-Pandemie kein Publikum zugelassen werden dürfen, wird die gesamte Veranstaltung gestreamt. Am 16. April findet um 11.00 Uhr eine digitale Pressekonferenz zu dieser Veranstaltung statt, zu der die Organisatoren gesondert einladen werden.  

Hamburg: Antifaschistischer Stadtrundgang

Anlässlich des Tages der Befreiung am 8. Mai lädt der ver.di-Landesbezirk Hamburg zu einem antifaschistischen Stadtrundgang ein. Los geht’s im Gängeviertel (Valentinskamp 34) um 15:00.
Ausschreibungen

Land in Sicht – hessisches Autorenstipendium in Bad Homburg

Das Literaturstipendium in Bad Homburg wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur des Stadtmagistrats ausgeschrieben. Kulturell bietet die Stadt zahlreiche Anknüpfungspunkte: Neben dem Museum Sinclair-Haus organisieren auch die Stadt-Bibliothek und F. Supp’s Buchhandlung zahlreiche Literaturveranstaltungen. Im Sommer findet das Bad Homburger Poesie- & Literaturfestival statt. Auch Workshops in den örtlichen Schulen können umgesetzt werden. Alle Veranstaltungen können nur stattfinden, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt. Für die Dauer des Stipendiums steht die sogenannte Hölderlin-Wohnung in der Villa Wertheimber im Gustavsgarten zur Verfügung. Das Stipendium umfasst eine Vergütung von 2.500 Euro monatlich, die Unterkunft in der Hölderlin-Wohnung sowie eine Reisekostenpauschale von 400 Euro. Zur Bewerbung für das Hessische Literaturstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es soll jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen (z. B. Geburtsort, Studienort, mehrjähriger Wohn- oder Arbeitsort).

Temnitzschreiber – Rahmenthema Naturwahrnehmung

Inmitten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, umgeben von den Städten Neuruppin, Kyritz und Wittstock liegt das Amt Temnitz. Hier pflegt man in alle Richtungen gute Beziehungen und Verbindungen. Das Stipendium "Temnitzschreiber" lädt ab 2021 für drei Sommermonate Autor*innen ein, sich von der Schönheit und Abgeschiedenheit der Temnitz-Region verführen zu lassen, zu leben und themenbezogen zu arbeiten. Inhaltlich soll es um Landleben & Sehnsucht, Naturwahrnehmung & Literatur gehen. Das Residenzprogramm ist verbunden mit einer monatlichen Zuwendung von 1.500 Euro und einer Unterkunft in einer separaten Wohnung im Ortstteil Darsikow der Gemeinde Temnitzquell. In Kooperation mit dem Theatersommer Netzeband werden Veranstaltungen & Lesungen im Amtsgebiet stattfinden. Die Bewerbung soll einen resümierenden Lebenslauf und eine aussagekräftige Projektskizze mit Bezug zum Rahmenthema Naturwahrnehmung enthalten.

Dorfresidenzen Uecker-Randow 2021

Das Kulturlandbüro Uecker-Randow auf Schloss Bröllin ist Beratungs-, Service- und Netzwerkstelle für Kultur in Uecker-Randow. Mit seinem partizipativen Ansatz und Kulturförderformaten wie der Dorfresidenz geht es aber über das Beratungsangebot hinaus: Kunst vor Ort soll gestärkt werden und als Antriebskraft für Vernetzung und Regionalentwicklung wirken. Die Ausschreibung richtet sich an Bewerber*innen, die neben ihrer berufsspezifischen künstlerischen Expertise ebenso auch in der Lage sind, soziale Kompetenzen in ihre Projekte einzubringen, somit den Austausch via ihrer Kunst zu ermöglichen und in konstruktive Interaktion mit der lokalen Gemeinschaften zu treten. Mit den Dorfresidenzen werden Künstler*innen aller Gattungen (Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur, Film usw.) dazu eingeladen, in den Dörfern und Städten Uecker-Randows zu leben und mit ihrer Arbeit in einen offenen Austausch mit den Bewohnerinnen/Bewohnern zu treten. Während des Arbeitsaufenthalts sollen zu den individuellen Themen und Anlässen der Orte künstlerische Werke, literarische Texte und/oder Aufführungen geschaffen werden.

Edenkoben-Stipendien für Autor*innen und Übersetzer*innen

Das Künstlerhaus Edenkoben vergibt jährlich bis zu sieben Stipendien für Autor*innen/Übersetzer*innen und zwei Stipendien für Bildende Kunst. Im Haus befinden sich vier Wohnungen und ein Atelier - alle Wohneinheiten sind komplett eingerichtet und verfügen über einen Internetanschluss. Die Stipendiat*innen erhalten eine monatliche Zuwendung von 1.200 Euro. Darüber hinaus werden die Kosten der An- und Abreise erstattet. Die Edenkoben-Stipendien gelten grundsätzlich nur für eine Person und sind Anwesenheitsstipendien; ein durchgehender Aufenthalt ist somit verpflichtend. Autor*innen haben die Möglichkeit, sich für ein zweimonatiges oder ein fünfmonatiges Edenkoben-Stipendium zu bewerben. Im Bereich Bildende Kunst werden pro Jahr zwei Stipendien vergeben: ein Stipendium für die Zeit vom 15.1. - 15.6. und ein Stipendium für die Zeit vom 15.7. - 15.12. Die Aufenthaltsdauer des "Germersheimer Übersetzer-Stipendiums" umfasst zwei Monate zwischen Oktober und Dezember eines jeden Jahres und setzt die Bereitschaft voraus, im Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim einige Veranstaltungen mit Studierenden durchzuführen.

Germersheimer Übersetzer-Stipendium

Die Aufenthaltsdauer des "Germersheimer Übersetzer-Stipendiums" umfasst zwei Monate zwischen Oktober und Dezember eines jeden Jahres und setzt die Bereitschaft voraus, im Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim einige Veranstaltungen mit Studierenden durchzuführen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden gebeten, nach Abschluss des Aufenthaltes einen schriftlichen Bericht über den Aufenthalt im Künstlerhaus Edenkoben zu verfassen. Ab sofort können sich auch Autoren mit einer körperlichen Beeinträchtigung bewerben, da das Künstlerhaus seit 2017 über eine barrierefreie Stipendiatenwohnung verfügt.

Ralf-Bender-Preis 2021

Autor*innen sind eingeladen, sich am höchst dotierten Krimi-Kurzgeschichten-Preis im deutschsprachigen Raum zu beteiligen. Der Ralf Bender-Preis hat sich zu einem der renommiertesten Literaturwettbewerbe im deutschsprachigen Raum entwickelt. Die Geschichten müssen an Originalschauplätzen im Bayerischen Wald spielen. Dazu zählen ausschließich die Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Deggendorf, Passau, Straubing und Cham. Die Kurzgeschichten dürfen eine Länge von fünfzehn DIN-A4-Seiten (60 Zeichen pro Zeile, 30 Zeilen pro Seite) nicht überschreiten. Die Sieger-Story erhält 1.500 Euro, weitere Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 5.000 Euro werden vergeben.

Heinrich-Wolgast-Preis 2021

Die Ausschreibung der GEW gilt für veröffentlichte Kinder- und Jugendliteratur in allen medialen Formen, die sich in beispielhafter Weise mit Erscheinungen und Problemen der Arbeitswelt befasst. Das Bildungs- und Förderungswerk (BFW) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im DGB e.V. hat im Jahre 1986 den Heinrich-Wolgast-Preis gestiftet, um die Darstellung der Arbeitswelt in der Kinder- und Jugendliteratur (KJL) zu fördern. Er wird seit 2015 alle zwei Jahre verliehen. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Ergänzt wird die Preisvergabe durch die Veröffentlichung einer Shortlist weiterer empfehlenswerter Titel.

Werkaufenthalt Literatur in Sigmaringen (Herbst 2021)

In der Tradition seiner künstlerischen Werkaufenthalte, die auch aufgrund der technischen Ausstattung in den vergangenen Jahren vor allem im druckgrafischen Bereich vergeben wurden, bieten die Ateliers im Alten Schlachthof Sigmaringen Autori*nnen (Prosa, Lyrik, Hörspiel, Drehbuch) in einem "Werkaufenthalt Literatur" die Möglichkeit, die Einrichtung sechs Wochen zu nutzen. Thematische Vorgaben gibt es nicht, trotzdem wäre es wünschenswert, dass Einrichtung, Umgebung, Stadt oder Raumschaft im weitesten Sinne Eingang in das Ergebnis des Werkaufenthaltes einfließen. Soweit der Aufenthalt und die damit verbundenen Eindrücke und Erfahrungen dazu führen, ein neues literarisches Projekt anzustoßen oder diese in ein laufendes Vorhaben zu integrieren, wäre eine über die Vergütung hinausgehende Projektfinanzierung nicht ausgeschlossen. Zeitraum ist von Mitte September bis Ende Oktober 2021. Die Autorin bzw. der Autor erhält 1.200 Euro sowie freie Unterkunft in der Künstlerwohnung im Nebengebäude des Alten Schlachthofs in der Innenstadt.
Informationen

https://www.schlachthof-sigmaringen.de/de/kunst_werkaufenthalte/2021

Bewerbungen per e-Mail: info@schlachthof-sigmaringen.de
oder per Post:
Ateliers im Alten Schlachthof e.V
72488 Sigmaringen

Georg-Zimmerer-Straße 7

Burgschreiber*in zu Beeskow

Der Landkreis Oder-Spree und die Stadt Beeskow schreiben zum 29. Mal das Amt "Burgschreiber*in zu Beeskow" aus. Vergeben wird es für die Dauer von fünf Monaten (Januar bis Mai 2022); es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000 Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Die Burg Beeskow entwickelt sich zu einem Dreh- und Angelpunkt für kulturelle Entwicklung im Landkreis Oder-Spree, einer Region südöstlich von Berlin. Das DDR-Kunstarchiv, das neu eröffnete "museum oder-spree", ein Musikmuseum und Opernfestival neben einem abwechslungsreichen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Tagungsprogramm bilden die Eckpfeiler eines kulturellen Zentrums, dessen Anliegen es ist, die historisch gewachsene und sich rasant verändernde Kulturlandschaft der Region zu gestalten.  Mit dem Stipendium können eigene literarische Vorhaben umgesetzt werden. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch mit der Stadt und der Region. Die Burg unterstützt die/den Burgschreiberin/Burgschreiber, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen - etwa in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und/oder kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. Für die Dauer des Stipendiums besteht Residenzpflicht.