Wie eine Ateliergenossenschaft gründen?

Am 12. Oktober organisierte der Düsseldorfer Rat der Künste im Stadtmuseum einen Workshop zum Thema „Wir gründen eine Künstlerateliergenossenschaft“.  Eingeladen waren Expert*innen von Kunstvereinen, Stiftungen und Kulturamt, ein Architekt und eine Rechtsanwältin, aber auch interessierte Künstler*innen.

Der Rat der Künste und der Verein der Düsseldorfer Künstler 1844 (VdDK) setzen sich das Ziel, gesicherte Arbeit- und Lebensbedingungen für Künstler*innen zu schaffen. Dazu gehört die Beschaffung von Arbeits- und Wohnräumen. Im Workshop wurde ein Konzept erarbeitet, wie sich Künstlerinnen und Künstler bestehenden Baugenossenschaften anschließen oder eine eigene Ateliergenossenschaft gründen können. Wege der Umsetzung und Finanzierung wurden debattiert.Im Januar 2020 sollen nächste Schritte eingeleitet werden, indem ein professionelle geleiteter Visionsworkshop startet. Anschließend organisieren Rat der Künste und VdDK eine Tagung, auf der vier Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden sollen: Das Zentralwerk in Dresden, Ex-Rota-Print in Berlin, die Kunstwohnwerke München und das Projekt Höher Weg in Düsseldorf. Die Tagung wird öffentlich sein, informieren Corina Gertz und Stefan Schweizer, Sprecher des Rates der Künste Düsseldorf.

 

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KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
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Gleichbehandlung und Entfristung erstritten

Mit einem Vergleich zugunsten eines langjährig beschäftigten Musiklehrers ging im Frühjahr ein Rechtsstreit mit der Stadt Mettmann zu Ende. Amos Fahlbusch konnte die Entfristung seines Arbeitsvertrages durchsetzen und wird damit Kolleg*innen gleichgestellt, die auf Basis eines Stadtratsbeschlusses aus dem Vorjahr inzwischen ganz überwiegend unbefristet nach TVÖD an der Musikschule Mettmann angestellt sind.
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