VS-Statement zur Ukraine: Für Frieden in Freiheit

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di blickt mit großer Sorge auf den Überfall auf die Ukraine. Russland greift mit Panzerverbänden, mit Raketen, Bomben und Luftlandetruppen völkerrechtswidrig Flughäfen und Industriestandorte in der Ukraine an. Am Tag des Angriffs, am 24. Februar 2022, veröffentlichte der VS-Vorstand dazu eine Stellungnahme.

Darin heißt es weiter: In die Furcht um das Leben und die Gesundheit aller Menschen in der Ukraine mischt sich die Angst vor der Zukunft für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes. Wir erinnern an die Verfolgung von Schriftstellerinnen/Schriftstellern und Journalistinnen/Journalisten in Russland, an die Drangsalierung und Bedrohung von homosexuellen Menschen. Mit dem russischen Überfall geht die Gefahr einher, die junge Demokratie in der Ukraine zu verlieren.

Wir appellieren deshalb an die demokratische europäische Staatengemeinschaft:
Schaffen Sie erleichterte Exilzugänge für ukrainische Künstlerinnen und Künstler, Journalistinnen und Journalisten und für queere Menschen aus der Ukraine, aber auch aus Russland. Denn die aggressive Kriegspolitik wird, so befürchten wir, eine noch aggressivere Innenpolitik nach sich ziehen.

Die Waffen nieder!
Für Frieden in Freiheit!

 

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