Urheberrechtsdebatte: Leid und Freud einer Übersetzerin

„Ich bin genervt, wenn ich bei jedem Vertrag um 50 Cent mehr Seitenhonorar feilschen muss“, erklärt Literaturübersetzerin Mareike Heimburger in einem Interview mit der ver.di-Mitgliederzeitung „Publik“. Auch, dass sie von Verlagen seit 20 Jahren – trotz wachsender Berufserfahrung und gestiegener Lebenshaltungskosten – das gleiche Niedrighonorar für ihre Übersetzungen aus dem Englischen und Dänischen erhält.

Und dass ihr eine Klage um Erfolgsbeteiligung gegen Random House vor Jahren eher geschadet als genützt hat. Dennoch liebe sie ihren Beruf, vor allem wegen der Selbstbestimmtheit. Von der aktuellen Urheberrechtsdebatte erhofft sie zumindest zweierlei: die Anwendung des neuen Normvertrages und ein Verbandsklagerecht. Das komplette Interview, das Petra Welzel geführt hat, kann hier nachgelesen werden.

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KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
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Reflektiert umgesetzt: Der Traum vom Fliegen

„Zu den Sternen“ heißt die Skulptur, die - obwohl zwei Tonnen schwer – den Traum vom Fliegen versinnbildlicht. Polierter Edelstahl in Flügelform steht für das Zusammenspiel von Technologie und Kunst. Der Berliner Maler und Bildhauer Alvar Beyer arbeitete zwei Jahre an dem Auftragswerk, das jetzt seinen endgültigen Standort im Aerospace und Technology Center asto Park in Oberpfaffenhofen erhielt. Auf vielfältige Lichtreflexe, die einen Kontrast zur klaren geometrischen Form bilden, musste das Publikum im Wintergrau der Einweihung noch verzichten.
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