Urheberrechtsdebatte: Leid und Freud einer Übersetzerin

„Ich bin genervt, wenn ich bei jedem Vertrag um 50 Cent mehr Seitenhonorar feilschen muss“, erklärt Literaturübersetzerin Mareike Heimburger in einem Interview mit der ver.di-Mitgliederzeitung „Publik“. Auch, dass sie von Verlagen seit 20 Jahren – trotz wachsender Berufserfahrung und gestiegener Lebenshaltungskosten – das gleiche Niedrighonorar für ihre Übersetzungen aus dem Englischen und Dänischen erhält.

Und dass ihr eine Klage um Erfolgsbeteiligung gegen Random House vor Jahren eher geschadet als genützt hat. Dennoch liebe sie ihren Beruf, vor allem wegen der Selbstbestimmtheit. Von der aktuellen Urheberrechtsdebatte erhofft sie zumindest zweierlei: die Anwendung des neuen Normvertrages und ein Verbandsklagerecht. Das komplette Interview, das Petra Welzel geführt hat, kann hier nachgelesen werden.

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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
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VBK-Ausstellung nur drei Tage lang in echt

Die 2020er Förder- und Jahresausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in ver.di (VBK) Bayern sollte vom 30. Oktober bis zum 20. Dezember 2020 in München im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten gezeigt werden. Wegen des Corona-Lockdowns war die Schau aber nur an den ersten drei Tagen zugänglich, danach durfte der Kunstpavillon trotz praktizierter strikter Hygiene-Regeln nicht mehr öffnen. Die Ausstellung wird deshalb im Internet gezeigt.
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Bonn – mal im Spiegel der Literatur

Für eine Stadt mit etwa 330.000 Einwohner*innen hat die frühere Bundeshauptstadt Bonn eine beachtliche Geschichte als Handlungsort von Literatur. Berühmte Beispiele sind Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“ oder Juli Zehs „Spieltrieb“. Auf einer vielseitigen Online-Lesung präsentierten jetzt sieben Schriftsteller*innen eigene Texte sowie Auszüge aus Werken anderer Autor*innen, die allesamt Bonn-Bezug hatten. Ein Beteiligter berichtet.
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