Service-Meldungen

In Leipzig wird ein „Haus der Selbstständigen“ eröffnet

In Leipzig hat Anfang September das „Haus der Selbstständigen“ seine Arbeit aufgenommen. In den nächsten zwei Jahren soll dort unter anderem ein berufsübergreifendes Vernetzungs- und Weiterbildungsangebot für Solo-Selbstständige und Plattformbeschäftigte entstehen. Ziel ist es, Solo-Selbstständige und ihre Belange stärker in die öffentliche und politische Wahrnehmung zu rücken, ihre Vergütungssituation und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
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Berliner Sonderstipendien: Bewerbungsstart am 31. August

Der Berliner Senat hat ein weiteres Soforthilfepaket von 18 Millionen Euro für bis zu 2.000 Sonderstipendien für Berliner Künstler*innen und Kurator*innen beschlossen. Anträge auf Mittel aus dem Programm können von Montag, 31. August 2020, 12 Uhr bis Freitag, 11. September 2020, 18 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Verfahren über die Webseite der Kulturprojekte Berlin GmbH eingereicht werden.
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Kulturakademie Tarabya vergibt Koproduktions-Stipendien

Die Kulturakademie „Tarabya“ will in Kooperation mit der Allianz Kulturstiftung erstmals Koproduktionsstipendien für türkisch-deutsche Künstler*innen-Tandems vergeben. So hat es der Beirat der in Istanbul ansässigen Kulturakademie beschlossen. Das Goethe-Institut wird die kuratorische Leitung innehaben, die Allianz Kulturstiftung die Stipendien für die Tandem-Partner*innen fördern.
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Benefizgelder für Künstler*innen werden nun auch in Berlin verlost

Nach guten Erfahrungen in Hamburg – hier kamen über 400.000 Euro zusammen – können nun auch Berliner Künstler*innen an der Verlosung von Zuschüssen für ihren Lebensunterhalt teilnehmen. Die Gelder des Nicht-Festivals «Niemand kommt, alle sind dabei» sind durch Spenden von der freien Kulturszene eingewoben worden. Anderswo, etwa in Frankfurt/Oder, gibt es ähnliche Initiativen.
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Grundsicherung – Rettungsanker für Soloselbstständige?

ver.di, allen voran das Referat Selbstständige, streitet auch weiterhin für Soforthilfen, die auch den Lebensunterhalt von Solosebstständigen und freien Künstlern berücksichtigen. Dennoch müssen viele Kolleginnen und Kollegen auch aus den künstlerischen ver.di-Fachgruppen aktuell auf die Grundsicherung zurückgreifen. Eine Informationsbroschüre kann dabei helfen.
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VG Wort-Abstimmung: Unbedingt teilnehmen!

Autorinnen, Übersetzer, Wortkünstler aller Couleur, die nicht nur Wahrnehmungsberechtigte, sondern stimmberechtigte Mitglieder der VG Wort sind, erhalten dieser Tage umfangreiche Post mit dem Betreff: »Verschiebung der Mitgliederversammlung 2020. Wichtig: Beschlussfassung zur Ermöglichung der Hauptausschüttung 2020«. Handeln ist gefragt.
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Gesundheitsschutz an den Musikschulen im Blick

In Nordrhein-Westfalen dürfen ab 4. Mai die Musikschulen wieder öffnen. Die ver.di-Landesfachgruppe Musik hat deshalb ein Informationsblatt zum Gesundheitsschutz an den Musikschulen herausgegeben, das beim Neustart auch für Kolleg*innen in anderen Bundesländern von Interesse sein kann.
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Kurzarbeit mit Tarif auch für Solisten und Orchester

Nach Abschluss des Covid-19-Tarifvertrages im öffentlichen Dienst, der auch für kommunale Bühnen und Kultureinrichtungen gilt, haben Ende April die Deutsche Orchesterverieining  (DOV) bzw. die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V. (VdO) Tarifregelungen über befristete Kurzarbeit mit dem Deutschen Bühnenverein getroffen.
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BKK-Umfrage „Von der Kunst zu leben“

Der BBK-Bundesverband initiiert seit mehr als 25 Jahren regelmäßig Umfragen zur sozialen und wirtschaftlichen Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler. Die Auswertung liefert vergleichbare, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, ermöglicht politische und Lobbyarbeit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen; Daten werden auch in der Kulturforschung genutzt. Die aktuelle Umfrage läuft bis 15. Mai 2020.
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Zu Sollbruchstellen und Ruhepolen im System

Vielerorts wächst in diesen Corona-Zeiten kulturelles Engagement auf erstaunlichen Wegen. Gleichzeitig sind viele Akteure von nackter Existenzangst gepackt. Erste Bestandsaufnahmen werden öffentlich: „All unser Aktionismus wird nicht ersetzen, was wir nach dieser tiefen Ruptur angehen müssen: Ein grundlegendes Update des bisherigen Systems“, ist Schriftstellerin Nina George überzeugt. Lesetipps.
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