Service-Meldungen

KSK: Zuverdienstgrenze bleibt auch 2022 erhöht

Die Künstlersozialkasse meldet: Die Zuverdienstgrenze aus selbständiger Nebentätigkeit bleibt 2022 erhöht. Auch im laufenden Jahr dürfen Künstlerinnen und Künstler bis zu 1.300 Euro im Monat aus nicht künstlerischer oder nicht publizistischer selbständiger Tätigkeit nebenbei dazuverdienen, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Die Regelung zur Vermeidung pandemiebedingter Härten wird somit vorerst fortgeführt.
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VG Bild-Kunst 2020 mit zweitbestem Ergebnis überhaupt

Die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst) hat im Geschäftsjahr 2020 das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Diese erfreuliche Mitteilung konnte Geschäftsführer Urban Pappi auf der Mitgliederversammlung der VG am 4. Dezember in Bonn machen. Verantwortlich für dieses überdurchschnittliche Geschäftsergebnis ist eine große Nachzahlung der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) vom Sommer 2020 für Privatkopie-Vergütungen.
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Projekt des VS Sachsen: „…mit dem Kopf in den Sternen“

Trotz beachtlichen Impffortschritts sehen wir die Fallzahlen wieder steigen. Noch immer wütet sie weiterhin, die Pandemie. Was die Schreibenden anbetrifft, führt sie zu chaotischen Unwägbarkeiten im Kulturbetrieb sowie zu Einnahme- und Veranstaltungsausfällen. Und wie es aussieht, wird man weiterhin damit leben müssen. Nach all den negativen Nachrichten der letzten Monate wurden Schriftsteller*innen des VS Sachsen gebeten, für ein digitales Projekt literarisch nach vorn zu blicken und einen positiven Blick in die Zukunft zu werfen.
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Studie: Ein Jahr der Krise – „The Winter of our Discontent“

Das European Writers' Council (EWC) veröffentlicht seine Folgestudie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Schriftstellerinnen/Schriftsteller und Übersetzerinnen/Übersetzer in der europäischen Buchbranche. Bereits 2020 hatte die Studie "The Economic Impact of Covid-19 on Writers and Translators in the European Book Sector" (Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 auf Schriftsteller und Übersetzer im europäischen Buchsektor) 33 Berufsverbände aus 27 Ländern für einen umfassenden Bericht über die Situation von Buchautorinnen und -autoren im Rahmen der Covid-19-Krise befragt.
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2019: 153 000 Erwerbstätige in der Darstellenden Kunst

Im Jahr 2019 waren rund 153 000 Personen in Deutschland in einem Beruf der Darstellenden Kunst tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus in einem Spartenbericht weiter mitteilt, waren das 0,4 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Zur Berufssparte zählen u.a. rund 30 700 Erwerbstätige in darstellenden Berufen (zum Beispiel Schauspieler*innen und Tänzer*innen), 21 600 Erwerbstätige in weiteren Bereichen der Darstellenden Kunst (z. B. Artistik, Moderation) sowie 101 000 Erwerbstätige in der Theaterproduktion (u.a. Veranstaltungs- und Bühnentechnik, Masken- und Bühnenbild). Der größte Anteil entfiel damit auf den Bereich der Theaterproduktion.
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Imre Török erhielt den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg

Bereits im Jahr 2020 wurde Imre Török der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen, jetzt erhielt er ihn wirklich: Am 2. November 2021 wurde die feierliche Übergabe im Rathaus von Leutkirch nachgeholt. An der Veranstaltung mit geladenen Gästen im Schwörsaal konnte auch Töröks fast 100-jährige Mutter teilnehmen. Geehrt wurde ein Schriftsteller und Kommunikator, der von 2005 bis 2015 auch Bundesvorsitzender des VS war und jetzt als Ehrenvorsitzender des VS Baden-Wüttemberg fungiert.
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Erinnerung an Jost Hermand

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass der Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Jost Hermand am 9. Oktober unerwartet 91-jährig verstorben ist. Mit seinem umfassenden Wissen und den eigenen persönlichen Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts war Jost Hermand ein Germanist und in vielen wissenschaftlichen Diskussionen ein „Partisanenprofessor“ der die gesellschaftliche Bedeutung seiner Profession in herausragender Weise vertreten hat. So waren seine Beiträge immer einer der Höhepunkte der politisch literarischen Tagungen, die über mehr als 15 Jahre vom Schriftstellerverband VS in der ver.di-Bildungsstätte am Berliner Wannsee durchgeführt wurden.
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Umfrage: Mehr Daten über „hybride“ Arbeit

In einer aktuellen Umfrage untersucht ver.di die Arbeitsbedingungen von Kreativen und Kulturschaffenden verschiedener Branchen. „Wir wollen mehr über die unterschiedlichen Arbeitsrealitäten von Künstler*innen erfahren und die Erkenntnisse in die gewerkschaftliche Arbeit einfließen lassen“, erklärt Lisa Basten, Bereichsleiterin Kunst und Kultur bei ver.di. Sie ermuntert alle Mitglieder der Kunstfachgruppen, aber auch sonst im künstlerischen und kulturellen Bereichen Tätige, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen.
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Paul-Celan-Preis für Übersetzerin Andrea Spingler

Der vom Deutschen Literaturfonds alljährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht an Andrea Spingler. Die in Deutschland und Frankreich lebende Übersetzerin wird für ihr umfangreiches Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen ausgezeichnet. Zu ihren Übertragungen gehören Werke von Marguerite Duras, André Gide, Alain Robbe-Grillet, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Patrick Modiano sowie eine Neuübersetzung von Alexandre Dumas' Kameliendame.
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ver.di-Bildungsprogramm für 2022 liegt vor

Das Seminarangebot 2022 von ver.di Bildung und Beratung für die Branchen Medien, Kunst und Industrie“ liegt jetzt vor. Interessenten können sich ab sofort online oder in der Broschüre über das Bildungsprogramm mit thematischen Seminaren, aber auch Bildungsurlaubsangeboten für das kommende Jahr informieren und sich dafür anmelden. Für Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertreter*innen gibt es wie immer zugeschnittene Schulungen, die branchen– und teilweise fachgruppenspezifisch organisiert sind.
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