Kulturrat veröffentlicht Sammelband

Der Deutsche Kulturrat hat den Band „Wachgeküsst – 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998 – 2018“ veröffentlicht. Mehr als 70 Autorinnen und Autoren haben anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Bundesbehörde „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ (BKM) Beiträge verfasst. Darunter sind alle fünf bisherigen Kulturstaatsministerinnen und -minister sowie Autorinnen und Autoren wie Gerhart Baum, Klaus-Dieter Lehmann, Hermann Parzinger, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Claudia Roth, Wolfgang Thierse und andere. Auch Regine Möbius, die verdi Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, äußert sich mit einem Beitrag zu Erwartungen an ein noch junges Amt.

Auf rund 500 Seiten beschreibt der Sammelband die Geschichte der Bundesbehörde „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“: Ende der 1990er Jahre gegründet und organisatorisch an das Bundeskanzleramt angebunden, musste sie ihren Platz erst finden. „Es gelang ihr, unter Wahrung der Kulturhoheit der Länder eine eigene Position zu entwickeln, im Konzert der Bundesministerien zu einer eigenen Stimme zu finden und die Kulturpolitik insbesondere auch parlamentarisch eigenständig zu begleiten“, hieß es zur Buchvorstellung Mitte Oktober. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber des Sammelbandes Olaf Zimmermann sagte: „Der Bund wurde vor 20 Jahren kulturpolitisch wachgeküsst. Das BKM hat sich in den 20 Jahren sehr gut entwickelt und nationale wie internationale Reputation erworben. Die Gründung des BKM vor zwei Jahrzehnten war ein gewagtes politisches Experiment mit gutem Ausgang.“

Der aktuelle Sammelband beleuchtet Fragen wie: Welche Initiative hat letztendlich zur Gründung des BKM geführt? Gab es schon vor der Gründung des BKM eine Kulturpolitik des Bundes? Welche Herausforderungen stehen für die Bundeskulturpolitik in den nächsten Jahren an?

Das Inhalts- und Autorenverzeichnis des Buches kann hier als pdf-Datei geladen werden.


Olaf Zimmermann (Hg.): Wachgeküsst – 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998 – 2018, 492 Seiten, ISBN: 978-3-947308-10-1, 22,80 Euro. Der Band kann versandkostenfrei im Onlineshop des Deutschen Kulturrates oder im Buchhandel erworben werden.

nach oben

weiterlesen

Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
mehr »

Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
mehr »

Über die Lücke, die uns der Rechner lässt

Ganz in den Fußstapfen der Theorie sozialer Systeme schreibt Soziologe Dirk Baecker seine große Erzählung als „Medienarchäologie“: Er weist der Sprache (1.0), der Schrift (2.0), dem Buchdruck (3.0), und den elektronischen Medien plus Computer (4.0) die archaischen Stämme, die Antike, die Moderne und die „nächste Gesellschaft“ zu.
mehr »

Bundesseminar diesmal mit Hygienekonzept

Mitte Oktober fand das ver.di-Bundesseminar Theater und Bühnen in der Pfalzakademie in Lambrecht statt. Dank eines stimmigen und praktikablen Hygienekonzeptes der wie immer sehr gastfreundliche Bildungsstätte konnten  30 Betriebs- und Personalräte aus allen Landesbezirken in die Pfalz reisen. An intensiven Seminartagen wurden Basiswissen für die tägliche Arbeit vermittelt, aktuelle Themen bearbeitet und rege diskutiert.
mehr »