Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Martha auf der Bundeskonferenz der ver-di-Fachgruppe Musik im Januar 2019. Foto: Christian von Polentz

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.

Die neue Stelle im ver.di-Bereich Kunst & Kultur und ihre Besetzung beschreibt Valentin Döring so: „Lisa Basten befasst sich seit Jahren intensiv mit unterschiedlichen Bereichen der Kreativwirtschaft und hat dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Interessenvertretung von und für professionell Kreativschaffende gelegt. Sie bringt eine hohe Kompetenz, frische Ideen und ein gutes Netzwerk mit.“ Er freue sich auf Lisas Kommen und die Zusammenarbeit.

Ein herzlicher Dank der Bereichsleitung und der Vorsitzenden der ehrenamtlichen Gremien geht an Martha Richards, die künftig mit ganzer Kraft im Medienbereich von ver.di tätig sein wird: „Martha hat in den letzten Jahren mit ihrer halben Stelle einen tollen Job mit den Fachgruppen Musik und Bildende Kunst gemacht. Mit ihrer herzlichen Art und dem persönlichen Hintergrund mit Theatererfahrung und ausgebildeter Musikalität, hat sie die Fachgruppenarbeit und das Wirken der Beauftragten für Kunst und Kultur sehr bereichert“, so Valentin Döring.

Das bestätigt Gabor Scheinpflug, der Bundesfachgruppenvorsitzende Musik: „Menschen, denen die Attribute jung und dynamisch zugesprochen werden können, begegnet man sicher häufiger“, sagt er. „Kommen dazu noch echte Neugier, Lernwilligkeit, Freundlichkeit und eine schier unendliche Geduld, ist das schon außergewöhnlich. Genauso habe ich Martha Richards als die betreuende Gewerkschaftssekretärin der Fachgruppe Musik in ver.di kennengelernt.“ Er habe den Vorsitz der Bundesfachgruppe fast zeitgleich wie Martha ihre Betreuungszuständigkeit übernommen, sodass beide sich „in gewisser Weise gemeinsam auf dem Weg“ machten: „Eine bessere ‚Weggefährtin‘ hätte ich mir dabei nicht vorstellen können.“ Umso mehr bedauert der Bundesfachgruppenvorsitzende, dass die direkte Zusammenarbeit, wenn auch aus sehr verständlichen Gründen, nun ende. „Wir und vor allem ich sagen Danke! Danke und nochmals Danke! und wünschen Martha in Ihrer neuen Position und den neuen Herausforderungen viel Erfolg und vor allem ehrenamtliche Mitstreiter*innen, die nicht immer so anstrengend sind…“

Herzlicher Dank kommt auch von Dr. Anja Bossen, der ver.di-Kulturbeauftragten: „Schon lange, bevor ich Martha persönlich in der Bundesfachgruppe Musik kennenlernte, schwärmten Kolleg*innen über diese junge, engagierte Fachgruppensekretärin, die mit so viel Herzblut bei der Sache ist. Und genauso lernte auch ich sie kennen, nicht nur im Rahmen der Fachgruppenbetreuung, sondern auch in unserer persönlichen Zusammenarbeit im Bereich der Kulturpolitik“, so Anja Bossen. Martha sei eine Gewerkschafterin, „die die Werte, für die sie einsteht, auch tatsächlich lebt. Soziale Gerechtigkeit, menschenwürdige Arbeitsverhältnisse, aber auch Pressefreiheit, Gendergerechtigkeit und Umweltschutz liegen ihr besonders am Herzen, hier spürt man das ‚Herzblut‘ ganz besonders deutlich. Immer, wirklich immer, hatte sie trotz ihrer hohen Arbeitsbelastung ein offenes Ohr und Zeit für mich, nie hat sie mich auf später vertröstet. Unsere Gespräche mündeten immer in Ergebnissen, die dem Kulturbereich guttaten, und sie bereicherten mich auch persönlich.“ Obgleich die gemeinsame Zeit im Bereich der Kulturpolitik nun ende, möchte sie Diskussionen mit Martha auch künftig nicht missen. Deshalb tröste es die Kulturbeauftragte, dass Martha ver.di in einem anderen Ressort erhalten bleibt und beide in Kontakt bleiben können: „Liebe Martha, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Dir Deine Leidenschaft und Schaffenskraft erhältst, denn ver.di braucht so engagierte Menschen wie Dich, egal, an welcher Stelle.“

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Imre Török erhielt den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg

Bereits im Jahr 2020 wurde Imre Török der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen, jetzt erhielt er ihn wirklich: Am 2. November 2021 wurde die feierliche Übergabe im Rathaus von Leutkirch nachgeholt. An der Veranstaltung mit geladenen Gästen im Schwörsaal konnte auch Töröks fast 100-jährige Mutter teilnehmen. Geehrt wurde ein Schriftsteller und Kommunikator, der von 2005 bis 2015 auch Bundesvorsitzender des VS war und jetzt als Ehrenvorsitzender des VS Baden-Wüttemberg fungiert.
mehr »

Umfrage: Mehr Daten über „hybride“ Arbeit

In einer aktuellen Umfrage untersucht ver.di die Arbeitsbedingungen von Kreativen und Kulturschaffenden verschiedener Branchen. „Wir wollen mehr über die unterschiedlichen Arbeitsrealitäten von Künstler*innen erfahren und die Erkenntnisse in die gewerkschaftliche Arbeit einfließen lassen“, erklärt Lisa Basten, Bereichsleiterin Kunst und Kultur bei ver.di. Sie ermuntert alle Mitglieder der Kunstfachgruppen, aber auch sonst im künstlerischen und kulturellen Bereichen Tätige, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen.
mehr »

KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
mehr »

Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
mehr »