Crowd-Funding für die Berliner Kulturfördergesetz-Kampagne

Mehr als 50 Berliner Kulturverbände der verschiedensten Sparten setzen sich gemeinsam für ein Berliner Kulturfördergesetz ein und starten dafür eine Kampagne. Wichtiger Teil soll eine Postkarten- und Plakataktion im öffentlichen Raum sein. Dafür werden ab jetzt Spenden gesammelt. Zeitlich wird die Kampagne so orgnisiert, dass sie im Umfeld der Berliner Wahlen und der anschließenden Koalitionsverhandlungen in diesem Herbst wirkt.

Die Werbemotive für die Aktion haben Berliner Künstlerinnen und Künstler geschaffen. Die nötigen Mittel für Grafik, Druck und Hängung der Kampagne-Plakate sollen nun über eine Crowd-Funding-Aktion gesammelt werden.

„Jeder noch so kleine Betrag nützt“, versichert Franziska Stoff vom Berliner Musikrat im Namen der Initiatoren. Und: Es können auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Hier geht es zur Spendenplattform

 

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KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
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Das, was sichtbar und nicht sichtbar ist

Ute Mahlers Blick auf die Menschen zieht uns schon seit Jahrzehnten an. Das von ihr 1980 in Potsdam aufgenommene Schwarzweißbild zeigt ein junges Paar, noch Jugendliche, an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Der Junge schaut direkt in die Kamera, während der Blick des Mädchens vorbei geht und der Straße folgt. Auf einfache, effektvolle Weise sind hier Gegenwart und Zukunft in einem einzigen Moment verschmolzen.
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