Chronik über Druck von rechts

Die Neue Rechte hat Kultur als Kampffeld entdeckt, um die Gesellschaft weiter zu polarisieren. Eine Recherche von ARD und Süddeutscher Zeitung zeigt Beispiele und dokumentiert Fälle, wie Theater, Opernhäuser und Museen in den vergangenen Jahren von Rechtsextremen verstärkt unter Druck gesetzt und bedroht werden.

Manchmal seien es anonyme Hassmails oder Mord- und Bombendrohungen. Manchmal Strafanzeigen, Störaktionen, Demonstrationen gegen Kunstprojekte oder Polemiken gegen „hohle Experimente und dümmliche Willkommenspropaganda“ an Theatern, Opern, Museen. Manchmal sind es Anfragen und Anträge der AfD in Parlamenten, Stadträten und Kulturausschüssen.

Was solche Angriffe verbindet, ist die Aversion gegen ein weltoffenes, liberales Kulturleben und der Versuch, Kunstinstitutionen zu diskreditieren. Viele Kultureinrichtungen gingen inzwischen davon aus, dass dieser Konflikt ihre arbeit auch künftig begleiten wird. Die Beispiele kunden auch von Zivilcourage und Gegenwehr.

Zur vom ARD-Kulturmagazin titel, thesen, temperamente und der Süddeutschen Zeitung zusammengestellten Chronik

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