Mindestgagen für die Bühnen neu geregelt

Der Deutsche Bühnenverein und die Künstler*innengewerkschaften GDBA, VdO und BFFS haben sich in Tarifverhandlungen Ende Juni auf eine neue Gagenregelung für die Solobeschäftigten und Bühnentechniker*innen geeinigt. Danach wird die Mindestgage in zwei Stufen von bisher 2.000 ab September 2022 auf zunächst 2.550 und ab Januar 2023 auf 2.715 Euro angehoben. Ebenso erhöht werden die Gastgagen.

Außerdem hat man sich darüber geeinigt, die Mindestgage ab den Tarifrunden 2023/2024 zu dynamisieren.

Teil des Abschlusses ist auch die Einführung einer Stufe in Form einer ebenfalls dynamisierten Beschäftigungszulage in Höhe von 200 Euro auf die Mindestgage zu Beginn der Spielzeit 2023/2024. Solobeschäftigte und Bühnentechniker*innen, die länger als zwei Jahre an Theatern, die dem Deutschen Bühnenverein angehören, gearbeitet haben, erhalten dann mindestens 2.915 Euro Gage.

Der BFFS war den letzten beiden Verhandlungsrunden als neuer Partner in der Verhandlungsgemeinschaft der Künstler*innengewerkschaften dabei. ver.di war daran nicht beteiligt.

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