KI-„Kunst“: Wer ist Urheber?

Gemälde digitaler Herkunft entstehen, wenn Computerprogramme mit Daten echter Kunstwerke gefüttert und trainiert werden, etwa beim Projekt „The Next Rembrandt“. Sind Algorithmen selbst Kunst? Programmierer Urheber?

Diese und andere relevante Fragen, die auch auf unserer Seite schon aufgeworfen wurden, die ansonsten bisher im Zusammenhang mit „Schöpfungen“ durch Künstliche Intelligenz aber noch kaum eine Rolle gespielt haben, erörtert Bernd Graff in der „Süddeutschen Zeitung“. Der komplette Artikel findet sich hier

 

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Corona-Schockwellen: Neue Normalkultur?

Recht zügig lag sie im August vor, die Anthologie „Echoräume des Schocks“, in der Kulturschaffende und Kreative darüber nachdenken, „wie uns die Corona-Zeit verändert“. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte bei Referent*innen ihrer Kulturpolitischen Jahrestagung nachgefragt und 25 Beiträge gebündelt, die von Ängsten und Hoffnungen im Ausnahmezustand des Corona-Alltags künden, davon, wie weiter versucht wird, sichtbar zu bleiben und dagegen anzukämpfen, dass Kultur als nicht „systemrelevant“ gesehen wird.
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Über die Lücke, die uns der Rechner lässt

Ganz in den Fußstapfen der Theorie sozialer Systeme schreibt Soziologe Dirk Baecker seine große Erzählung als „Medienarchäologie“: Er weist der Sprache (1.0), der Schrift (2.0), dem Buchdruck (3.0), und den elektronischen Medien plus Computer (4.0) die archaischen Stämme, die Antike, die Moderne und die „nächste Gesellschaft“ zu.
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Trotz Zweitjob weiter in der KSK versichert?

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben sich die Erwerbsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten radikal verändert und wurden in Teilen zum Erliegen gebracht. Insbesondere für freischaffende Kreative sind die Auswirkungen immens. Zu wegbrechenden Einkommen und erschwertem Zugang zu Hilfszahlungen kommt der drohende Verlust der Krankenversicherung über die Künstlersozialkasse (KSK).
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Diesmal eine digitale Bühne für das Buch

Die Frankfurter Buchmesse fand 2020 pandemiebedingt überwiegend online statt. Doch erreichten Anzahl und inhaltliche Vielfalt der Formate zahlreiche Nutzer*innen. Fachbesucher*innen wie Publikum verbuchen die digitale Buchmesse als Erfolg. Dieses Jahr beteiligten sich der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS) und der Verband deutschsprachiger Übersetzer*innen (VdÜ) an vier Veranstaltungen, darunter einer Diskussion über den Umgang mit der sogenannten „Cancel Culture“.
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