Jahr der Kulturschaffenden

ver.di: Kultur als Staatsziel in die Wahlprogramme aufnehmen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat alle demokratischen Bundestagsparteien aufgefordert, die Festschreibung der Kultur als Staatsziel in ihre aktuellen Wahlprogramme aufzunehmen und umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt die Gewerkschaft, die über 20.000 Kunst- und Kulturschaffende organisiert, die Initiative „Kultur ins Grundgesetz“ und die gleichnamige Petition, heißt es in einer ver.di-Pressemitteilung.
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Unsichtbar chancenlos? Let’s go Lobby!

"Die Arbeit von Menschen, die in künstlerischen Berufen und in der Kulturbranche tätig sind, gesellschaftlich sichtbar zu machen" ist ein wesentliches Ziel des "Jahres der Kulturschaffenden 2021", das die ver.di-Kulturbeauftragte und die ver.di-Kunstfachgruppen gemeinsam initiiert haben. Der Weg: Musikerinnen, bildende Künstler, Schauspielerinnen, Schriftsteller, Veranstaltungsmacher gehen als Lobbyisten in eigener Sache an die Öffentlichkeit. Ideen sind gefragt. Inzwischen gibt es Vorzeigbares, das andere motivieren kann, auch aktiv zu werden. Einige Beispiele.
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Vollbremsung, Innovationsboost und viele neue Ideen

Die Schaubühne Lindenfels als Theater- und Veranstaltungshaus gehört zum Leipziger Szene-Stadtteil Plagwitz wie das Kunstkraftwerk oder die berühmte ehemalige Baumwollspinnerei mit ihren Ateliers und Galerien. An allen hat das Corona-Virus heftig genagt. Dennoch blickt das Schaubühne-Team optimistisch in die Zukunft: Dank der Förderungen durch NEUSTART KULTUR ist der Erhalt des Hauses gesichert und es wird mehrgleisig geplant.
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Das Jahr der Kulturschaffenden und belastete Wörter der Nazis

Die ver.di-Beauftrage für Kunst und Kultur und die vier Kunstfachgruppen in ver.di haben für 2021 das „Jahr der Kulturschaffenden“ ausgerufen. Ziel dieses Projektes ist es, Kunst und Kultur sowohl als Schaffensprozess, als Arbeit, und auch als Erwerbstätigkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Der Titel des Projektes wird von einigen kritisch gesehen. Ein Plädoyer zur Verteidigung.
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Wir haben für uns den Jackpot geknackt

„Das neue Stück muss jetzt raus“, sagt Gianni Bettucci. Der Italiener managt nun schon viele Jahre den Betrieb von FAMILIE FLÖZ. Und er spricht von einer „kleinen Welle Optimismus“, dass „Feste“ – geplante Premiere am 20. April 2021 in der Komödie am Ku’damm im Schillertheater – tatsächlich live stattfinden könnte. Mit drei Personen auf der Bühne und Publikum. „Oder sonst irgendwie“. Auch hinter den Kulissen wird für die Zukunft gearbeitet, dafür gibt es nun Förderung.
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Bonn – mal im Spiegel der Literatur

Für eine Stadt mit etwa 330.000 Einwohner*innen hat die frühere Bundeshauptstadt Bonn eine beachtliche Geschichte als Handlungsort von Literatur. Berühmte Beispiele sind Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“ oder Juli Zehs „Spieltrieb“. Auf einer vielseitigen Online-Lesung präsentierten jetzt sieben Schriftsteller*innen eigene Texte sowie Auszüge aus Werken anderer Autor*innen, die allesamt Bonn-Bezug hatten. Ein Beteiligter berichtet.
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Erlebbares schaffen und davon leben (können)

Inzwischen ist das bundesweite Projekt „Jahr der Kulturschaffenden 2021“ an den Start gegangen. Initiiert haben es die gewerkschaftliche AG Kunst und Kultur und Anja Bossen, die Kunst- und Kulturbeauftragte von ver.di. "Unser Ziel ist es, die Arbeit von Menschen, die in künstlerischen Berufen und in der Kulturbranche tätig sind, gesellschaftlich sichtbar zu machen", so die Kulturbeauftragte.
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Gehen wir raus, zeigen wir, wer wir sind!

„Wir haben was zu sagen, zu zeigen und zu spielen“ und „2021 wird ein gutes Jahr!*“ ist Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat überzeugt. Das Jahr 2020 war für Künstler und Kreative ein denkbar schlechtes. Die Debatte um nicht passende Corona-Hilfen zeigt, dass atypische Beschäftigung im Kulturbereich „normal“ ist und dass das von der Politik noch immer nicht verstanden wird. Tun wir etwas dagegen!
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Aufruf zum Jahr der Kultur 2021: Endlich Taten!

Schon vor der Corona-Krise lebten viele Künstlerinnen und Künstler in unsicheren Verhältnissen. Die Politik hat teils prekäre Zustände jahrelang geduldet. Nun zwingt die Corona-Krise auch Künstler*innen, die vor der Krise von ihrer Tätigkeit leben konnten, in die Grundsicherung. Die Arbeitsgruppe Kunst und Kultur von ver.di regt an, ab Herbst 2020 bundesweite Aktionen durchzuführen, um in einem »Jahr der Kultur 2021« energisch auf diese Situation aufmerksam zu machen.
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