Aufruf: „Neustart Kultur“ nachbessern!

Eine Initiative von Einzelpersonen und Verbänden hat sich neuerlich mit einem Aufruf an die Mitglieder des Bundestages und an die zuständigen Minister gewandt. In dem Schreiben wird eine Nachbesserung des „Neustarts Kultur“ gefordert. Kunst- und Kulturschaffende sowie Interessierte sind aufgefordert, sich dem anzuschließen und zuständige Mitglieder des Bundestages und der Landtage kontaktieren.

An die Abgeordneten soll appelliert werden, aktiv zu werden und das Thema in den Bundestag bzw. Landtag einzubringen (Die Liste der zuständigen Bundestagsabgeordneten). Zu dem Aufruf „Corona-Hilfen nachbessern“ geht es hier.
Erstunterzeichner sind: Rainer Bode, Kulturberater (Münster), Martin Ehrhardt, Musiker (Leverkusen), Lena Falkenhagen, VS-Bundesvorsitzende, Autorin (Berlin), Nina George, Autorin (Berlin), Matthias Hornschuh, Komponist (Köln), Sabine Lipan, VS-Landesvorsitzende, Autorin (Bielefeld), Ina Stock, Musikerin (Köln) und Noam Zur, Dirigent (Mülheim an der Ruhr).

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Vollbremsung, Innovationsboost und viele neue Ideen

Die Schaubühne Lindenfels als Theater- und Veranstaltungshaus gehört zum Leipziger Szene-Stadtteil Plagwitz wie das Kunstkraftwerk oder die berühmte ehemalige Baumwollspinnerei mit ihren Ateliers und Galerien. An allen hat das Corona-Virus heftig genagt. Dennoch blickt das Schaubühne-Team optimistisch in die Zukunft: Dank der Förderungen durch NEUSTART KULTUR ist der Erhalt des Hauses gesichert und es wird mehrgleisig geplant.
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Theatraler Blick in eine schöne neue Welt?

Vom 10. bis 21. März fand in der Kölner Kirche St. Gertrud das Theaterprojekt „Menschen von Morgen“ statt. In verschiedenen Szenen unter Mitwirkung von chronisch kranken Menschen, Migrant*innen und professionellen Schauspieler*innen inszenierte Regisseur Gregor Leschig gemeinsam mit ihnen einen Blick auf die eigenen Zukunftsentwürfe. Mit Performances, Streams, Einspielungen und Interaktionen, die auch das Publikum mit einbezogen. Die große Frage dabei: Wie sieht unsere Welt in Zukunft aus?
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Wir haben für uns den Jackpot geknackt

„Das neue Stück muss jetzt raus“, sagt Gianni Bettucci. Der Italiener managt nun schon viele Jahre den Betrieb von FAMILIE FLÖZ. Und er spricht von einer „kleinen Welle Optimismus“, dass „Feste“ – geplante Premiere am 20. April 2021 in der Komödie am Ku’damm im Schillertheater – tatsächlich live stattfinden könnte. Mit drei Personen auf der Bühne und Publikum. „Oder sonst irgendwie“. Auch hinter den Kulissen wird für die Zukunft gearbeitet, dafür gibt es nun Förderung.
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Im Oktober 2020 wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ ein 65-Millionen-Programm zur Förderung freischaffender Künstler*innen und freier Gruppen in der bundesdeutschen Theater-, Performance- und Tanzlandschaft bereitgestellt. Der Fonds Darstellende Künste organisiert die Förderung, 50 Millionen Euro sind bereits vergeben worden. Wir baten Geschäftsführer Holger Bergmann um eine Zwischenbilanz.
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