Mehr Mitbestimmung in Baden-Württemberg!

Das zum Staatstheater gehörige Schauspielhaus Stuttgart Foto: Wikimedia.org/Praefke

Keine Beschäftigten 2. Klasse an den Häusern Baden-Württembergs will der der Vorstand der ver.di-Landesfachgruppe Theater und Bühnen/ Darstellende Kunst. Die Kunstfreiheit dürfe nicht dazu missbraucht werden. Deshalb fordern  die Gwerkschafter die Abschaffung des § 103 des Landespersonalvertretungsgesetzes, der die Rechte von Theaterbeschäftigten und die Rechte der Personalräte an den Theatern des Landes massiv einschränkt.

Im § 103 des Landespersonalvertretungsgesetzes Baden-Württemberg (LPVG) wird das Recht der Personalräte massiv beschränkt. So dürfen sie etwa bei Dienstplänen nicht mitbestimmen, wenn es sich um diejenigen der künstlerischen Tätigkeiten handelt. Darunter fallen aber nicht nur Schauspieler*innen und andere künstlerische Berufe, sondern auch Maskenbildner*innen und Kostümschneider*innen. Zugleich wird diesen Beschäftigten das Recht verwehrt, ein Personalratsmitglied ihres Vertrauens zu Gesprächen mit Vorgesetzen mitzunehmen.

Diese Ungerechtigkeit, die aus vielen Theater-Beschäftigten Arbeitnehmer*innen 2. Klasse macht, will der Landesvorstand der ver.di-Fachgruppe Theater und Bühnen nicht länger zulassen und fordert die Abschaffung dieses Paragraphen. Hier werden unter dem Vorwand des Schutzes der Kunstfreiheit Arbeitnehmer*innenrechte massiv beschnitten. Die Einschränkungen der MItbestimmung sei vor dem Hintergrund von massiven Problemen in der Personalführung an manchen Theatern des Landes nicht länger vertretbar. ver.di werde deshalb das Gespräch mit der Landespolitik suchen – gemeinsam mit Vertretern der künstlerischen Berufe an den Theatern.

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