Kunstkalender: Jury hatte Qual der Wahl

"Ein Requiem" von Alfred Akkermann wird im Februar zu sehen sein.

Die Beteiligten und ihre Arbeiten für den ver.di-Kunstkalender 2022 stehen fest. Die siebenköpfige Jury, ganz überwiegend Künstler*innen, hat erneut ihre Arbeit getan und aus einer Vielzahl von Bewerbungen die zwölf Kalenderblatt-Arbeiten unterschiedlicher Genres gekürt. Ihre Urheber*innen erhalten wie immer ein Preisgeld und werden im gedruckten Kalender mit ihrer Kurzvita vorgestellt.

Künstlerinnen und Künstler konnten sich auch diesmal mit bis zu drei Arbeiten in digitalisierter Form bewerben. Nach einem coronabedingten Rückgang von Einsendungen im Vorjahr gab es für den nun bereits 12. ver.di-Kunstkalender einen regelrechten Boom: Etwa 300 Einsendungen von 120 Bewerber*innen waren zu bewerten. Nach einer online-Vorauswahl wurde am 27. Mai knapp drei Stunden über noch etwa 30 Arbeiten debattiert, bevor schließlich die zwölf Blätter und ihre Urheber feststanden. Jede/r Gewinner*in wird traditionell mit 300 Euro prämiiert.

Das Ergebnis sieht nun so aus:

  • Januar
    Barbara Koxholt, Duisburg
  • Februar
    Alfred Akkermann, Tosterglope
  • März
    Eckhard Froeschlin, Scheer
  • April
    Tina Krepela, Marbach am Neckar
  • Mai
    Gudrun Fischer-Bomert, Berlin
  • Juni
    Patricia Hell, Mainz
  • Juli
    Annekatrin Pischelt, Berlin
  • August
    Ria Gerth, Köln
  • September
    Sarka Prusak, Leipzig
  • Oktober
    Gerdi Sternberg, Ingelsheim
  • November
    Loran Hughes-Sachs, Hofheim/Taunus
  • Dezember
    Klaus-Peter Vellguth, Berlin
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