Nur gemeinsam stark: Ausstellung in München

Für "Artists go ver.di" ging ein dritter Preis an Patricia London Ante Paris Foto: ver.di

Noch bis zum 28. November läuft im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München die Jahresausstellung 2021 der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler, Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di Bayern. Die Vernissage am 11. November musste coronabedingt leider ausfallen. Preise wurden dennoch verliehen.

In der Jahresausstellung werden Werke von Teilnehmenden am Ideenwettbewerb der Kunstfachgruppen in ver.di Bayern und Preisträger-Exponate gezeigt.

Mit dem Wettbewerb sollte die Bedeutung von künstlerischem und kulturellem Schaffen sowie von freiberuflichem, selbstständigen Arbeiten als selbstbestimmte emanzipatorische Lebens- und Existenzweise für Gesellschaft, Politik und Gewerkschaften unterstrichen werden. Die Corona-Krise 2020/2021 habe es noch deutlicher an den Tag gebracht: Viele Kulturschaffende und Freiberufler leben unter prekären Bedingungen und haben einzeln kaum Chancen. Deshalb, so hieß es im Ausschreibungstext, sei zu fragen, ob es nicht sinnvoll und nötig sei, sich nicht nur ein einem Berufsverband, sondern in einer Gewerkschaft zu engagieren, „um möglichst unabhängig, frei und kreativ arbeiten und leben zu können“.

„Gemeinsam stark“ – Arbeit von Herlinde Riemer-Strobl

Die Jury vergab einen mit 1200 Euro dotierten ersten Preis an Angelika Lukesch. Der zweite Preis (600 Euro) ging an Andrea Unterstraßer. Es wurden drei dritte Preise (je 300 Euro) an Yvonne Richter, Patricia London Ante Paris und HP Berndl vergeben.

Die prämiierten Werke sind – neben weiteren Wettbewerbsbeiträgen – in der Ausstellung zu sehen. Gezeigt wird dort u.a. auch eine Corona-Reportage aus einem Münchner Klinikum, die von Falk Heller und Thomas Einberger von der Fotoagentur argum erarbeitet wurde.

Ausschnitte aus der Fotoreportage Foto: ver.di
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