Regine Möbius

Weiberfastnacht

Zurückgezählt, begann vor 122 Tagen die fünfte Jahreszeit. In ihr verdünnen Karnevalisten ihr Narrenblut vermehrt mit Alkohol und die im Rheinischen ansässigen „Höhner“ zeigen mit dem Schunkellied „Mer stonn zo dir, FC Kölle“, wo der Hammer hängt. Doch nicht nur im katholischen Rheinland wird Karneval gefeiert, auch das sächsische Leipzig hat einiges zu bieten.
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Ein Gedenktag zum 80. für Wolfgang Hilbig

Vor 80 Jahren, am 31. August 1941, wurde Wolfgang Hilbig geboren. Franz Fühmann sah ihn Arm in Arm mit Rimbaud und Novalis durch die Tagebauwüste ziehen, für den Leipziger Kollegen Thomas Böhme war er die „zärtlichste Stimme“ der Finsternis. Der runde Geburtstag war in Leipzig Anlass zu einer literarischen Würdigung und zur Enthüllung einer Gedenktafel an Hilbigs ehemaligem Wohnhaus.
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Ball trifft Buch oder Kultur im Ausnahmezustand

Kultur, die wirken soll, muss stattfinden. Und so schauen Monat um Monat Schriftsteller und Schauspieler, Musiker und Bildende Künstler im Wechsel ratlos auf die Corona-Infektionszahlen und die unterschiedlichen Nothilfeprogramme, die manchem Problem abhelfen, aber nichts bewirken gegen die Angst vor verblassender Wahrnehmung.
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Literatur in der DDR – Davor und Danach

"Die literarische Entwicklung in der DDR ist eine Emanzipationsbewegung, in der sich über vier Jahrzehnte ernstzunehmende Literatur aus einem didaktischen Gestus löste", sagt die Leipziger Schriftstellerin, langjährige VS-Vize und ver.di-Kulturbeauftragte Regine Möbius. 30 Jahre nach dem Mauerfall beschreibt sie, dass die "Literaturgesellschaft" mit Riesenauflagen bedacht wurde, wie und zu welchem Ende Schriftsteller*innen die ihnen zugedachte Rolle als "Kulturvermittler" verweigerten oder wahrnahmen.
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