red.

Protest gegen Streichungen und Änderungen beim WDR

Die Literaturkritikerin Isa Wilke hat eine Petition gegen die Programmkürzungen für Literatur im WDR gestartet. Mehr als 3000 Unterschriften sind bereits verzeichnet. „Wenn die tägliche Buchrezension im „WDR3 Mosaik“ wegfällt, bedeutet das: Es werden im Jahr um die 250 Bücher weniger besprochen. Viele Verlage würden mit ihren Büchern im „Kulturradio“ WDR3 gar nicht mehr vorkommen. Zudem wird ins nordrhein-westfälische Parlament gerade eine Novelle des WDR-Gesetzes eingebracht, mit der gewerkschaftliche Sitze im Rundfunkrat gestrichen werden sollen. Dagegen protestiert ver.di.
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Tiefer Fall: Studie zur europäischen Kulturwirtschaft

„Rebuilding Europe. Die Kultur- und Kreativwirtschaft vor und nach COVID-19“ heißt eine Studie im Auftrag der GESAG (European Grouping of Societies of Authors and Composers). Sie betrachtet die ökonomische Situation der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU und Großbritannien unmittelbar vor und in den Auswirkungen nach Corona bis zum Jahresende 2020. Die Untersuchungsergebnisse von Ernst  & Young wurden am 26. Januar 2021 veröffentlicht.
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… Und tschüs!

Nun „tut Trump seinen letzten Schnapper als US-Präsident vor dem großen Abtauchen“, hofft Maskenschöpfer Michael Stöhr. Er leitet als Pensionist das internationale Maskenmuseum in Diedorf bei Augsburg. In der Corona-Zwangspause der letzten Monate hat er eine ganze Reihe von Politikermasken in Realgröße zum Aufsetzen hergestellt – „meist als Upcycling von diversen Fundstücken unserer modernen Kultur“.
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Soloselbständige Künstler*innen sind direkt betroffen

Es besteht dringender Nachbesserungsbedarf bei der Antragsberechtigung für die aktuellen Bundeshilfen, die sogenannte November- und Dezemberhilfe, sagen renommierte soloselbstständige Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten, die sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich in ver.di engagieren. Sie haben sich vor Monaten eng mit dem Kulturberater Rainer Bode zusammengeschlossen, um gemeinsam die spezielle Situation der von den Schließungen betroffenen Künstler*innen zu analysieren. Aktuelles Ergebnis ist ein Offener Brief an Bundestagsabgeordnete und politische Entscheidungsträger.
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Koblenz: Demo für faire Beschäftigung an Musikschulen

Am 3. Oktober demonstrieren Musikpädagog*innen, Eltern und Schüler*innen mit den ver.di-Landesfachgruppen Musik Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland für faire Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen. Die Aktion "Aus dem Takt geraten? Für faire Beschäftigung an Musikschulen" findet vor der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt, wo zeitgleich die Bundesversammlung des Musikschulverbandes VdM tagt.
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Über Hilfspakete zwischen „Bazooka“ und „Wumms“

Mit dem wirtschaftlichen Überlebenskampf soloselbstständiger Künstler*innen und Kulturschaffenden und dem ihnen von der Bundespolitik zugedachten neuestem Konjunkturpaket setzt sich ein Beitrag von Gabor Scheinpflug in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Musikzeitung“ (nmz) auseinander. Der ver.di-Bundesfachgruppenvorsitzende Musik fordert bedarfsgerechte Hilfen auch von den Bundesländern.
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Gleichbehandlung und Entfristung erstritten

Mit einem Vergleich zugunsten eines langjährig beschäftigten Musiklehrers ging im Frühjahr ein Rechtsstreit mit der Stadt Mettmann zu Ende. Amos Fahlbusch konnte die Entfristung seines Arbeitsvertrages durchsetzen und wird damit Kolleg*innen gleichgestellt, die auf Basis eines Stadtratsbeschlusses aus dem Vorjahr inzwischen ganz überwiegend unbefristet nach TVÖD an der Musikschule Mettmann angestellt sind.
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Corona und Fairness im Kunstbetrieb

Vernetzung und Erfahrungsaustausch, das hat sich in Corona-Zeiten um so mehr erwiesen, sind gerade für Künstler*innen lebenswichtig. Neben aktuellen ver.di-Informationen für Kreative und Soloselbstständige helfen auch regionale Netzwerke. Über Kunstecho Hamburg kam etwa der Hinweis auf das Shutdown-Programm des Württembergischen Kunstvereins, der interessante Video-Debatten organisiert, etwa „Über die Dringlichkeit fairer Verhältnisse im Kunstbetrieb“.
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Wenn die Luft zum Atmen genommen wird

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd hat ein Fass zum Überlaufen gebracht. Seit Wochen gibt es in den USA, aber auch weltweit Proteste gegen Rassismus, die jetzt durch einen erneuten Fall tödlicher Polizeiwillkür weiter angefacht werden: Black Lives Matter. Johann Voß regte das tragische Geschehen in Minneapolis zu diesem Gedicht an:
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Best Practice: Übersetzer*innen besser sichtbar machen

Nachdem in Frühjahr 2019 der Normvertrag für Übersetzungsleistungen neu gefasst wurde, gibt es ergänzend jetzt eine Handreichung mit Best-Practice-Empfehlungen zur Übersetzernennung. Sie enthält Mindeststandards für die Nennung der Übersetzer*innen von Belletristik und Sachbüchern, aber auch Verbesserungsvorschläge für umfassendere Information.
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