PM/neh

Wort für Wort und Satz für Satz – ein Protest

#freewordsbelarus ist eine Aktion, an der sich 36 Vorsitzende von 33 Autor*innen- und Übersetzer*innen-Organisationen Europas aus 22 Ländern beteiligten, sie stehen stellvertretend für 120.000 Literaturschaffende, die in Solidarität mit der Demokratiebewegung in Belarus stehen. Am 26. November 2020, dem 90. Geburtstag des belarussischen Autoren Uladzimir Karatkievich, startet die Video-Lesekampagne auf dem EWC Daily-Motion-Kanal.
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Tarifabschluss im öffentlichen Dienst erzielt

Deutliche Anhebung für untere Einkommen und Steigerungen für die Gesundheitsberufe sind nach einschätzung von ver.di das wesentliche Ergebnis der aktuellen Tarifrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Am Wochenende wurde dazu einen Abschluss erzielt. Danach steigen die Einkommen tabellenwirksam um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgelteingruppierung und noch um 3,2 Prozent in der höchsten. In der Pflege beträgt die Steigerung 8,7 Prozent und in der Spitze für Intensivkräfte rund zehn Prozent. Alle Beschäftigten erhalten zusätzlich noch 2020 eine Corona-Prämie.
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Tarifprotest an Bühnen in Frankfurt am Main

Auch in der zweiten Welle der laufenden Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst beteiligten sich die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main am 29. September 2020: Sie protestierten dagegen, dass die kommunalen Arbeitgeber noch immer kein Angebot auf den Tisch gelegt haben und suchten das Gespräch mit Kolleginnen, Kollegen und Interessierten.
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Berlin: Ab August Honorarerhöhungen

Ein Erfolg für alle Honorarkräfte an Berliner Musikschulen: 15 Prozent mehr Honorar rückwirkend ab August 2020. Ab August 2021 erwarten die Koalitionsfraktionen weitere 25 Prozent mehr. Der hauptstädtische Senat hat im Rahmen der Hauptausschuss-Sitzung am 23. September 2020 die seit Langem diskutierten Honorarerhöhungen für Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer verbindlich mitgeteilt.
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Gesammelte Argumente für: Musikschullehrer fest anstellen!

Grundsätzliche Festanstellung des Lehrpersonals öffentlicher Musikschulen im TVöD! Mit dieser Forderung mischen sich die Kolleg*innen der ver.di-Landesfachgruppe Musik Rheinland-Pfalz/Saar in die aktuelle Debatte. Sie haben in einem Flyer die Vorteile einer Festanstellung für alle Seiten klar dargestellt: Als Instrument, Musikschularbeit sozial abzusichern und gesellschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Der Flyer kann nachgenutzt werden.
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Kurzarbeit in den Staatstheatern Sachsens abgewendet

Auf Anforderung des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen fanden am 11. September 2020 Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Einführung von Kurzarbeit an den Staatstheatern in Sachsen statt. Die ver.di-Tarifkommission konnte dabei nicht von einer akuten Notwendigkeit überzeugt werden, bei den Tarifbeschäftigten der Bühnen Kurzarbeit einzuführen. Ein entsprechender Tarifvertrag kam deshalb nicht zustande.
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Tarifstart öffentlicher Dienst: ver.di fordert Erhöhungen

Heute startet die aktuelle Tarifrunde im Öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen. ver.di fordert Einkommenserhöhung von 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 150 Euro sowie die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Die Verhandlungen betreffen auch die Beschäftigten an kommunalen Bühnen und Kultureinrichtungen. Insgesamt komme der Tarifrunde 2020 „eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu“, meint ver.di-Chef Frank Werneke.
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Benefizgelder für Künstler*innen werden nun auch in Berlin verlost

Nach guten Erfahrungen in Hamburg – hier kamen über 400.000 Euro zusammen – können nun auch Berliner Künstler*innen an der Verlosung von Zuschüssen für ihren Lebensunterhalt teilnehmen. Die Gelder des Nicht-Festivals «Niemand kommt, alle sind dabei» sind durch Spenden von der freien Kulturszene eingewoben worden. Anderswo, etwa in Frankfurt/Oder, gibt es ähnliche Initiativen.
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Neustart Kultur: begrüßenswert, aber auszugestalten

Mit Ansätzen und Überlegungen für die Umsetzung des von Kulturstaatsministerin Monika Grütters aufgelegten Programms "Neustart Kultur" meldeten sich am 19. Juni ver.di-Vorsitzender Frank Werneke und das zuständige Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz zu Wort. Beide kritisieren gleichzeitig die weiterhin unzureichende staatliche Förderung von Soloselbstständigen.
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EWC sieht die Vielfalt der europäischen Literatur bedroht

Der European Writers` Council (EWC) sieht die Vielfalt der europäischen Literatur und die Wirtschaftskraft des gesamten Buchmarktes auf dem Spiel. Auf Basis einer länderübergreifenden Umfrage entwickelte die Organisation 37 Vorschläge zur Unterstützung von Autor*innen, zum Schutz der Vielfalt der Literatur und der Erhaltung der Wertschöpfungskette im Buchmarkt während und nach der Covid-19-Krise.
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