PM/neh

ver.di bewertet das geplante NRW-Kulturgesetzbuch

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat den Entwurf eines Kulturgesetzbuches sowie Vorschläge zur Änderung und Aufhebung weiterer Vorschriften im Rahmen eines Kulturrechtsneuordnungsgesetzes vorgelegt. Für eine solche Gesetzesinitiative hatte sich ver.di seit Längerem stark gemacht. Nun hat die Gewerkschaft in NRW den Gesetzentwurf bewertet sowie ihre Positionen gegenüber der Landesregierung deutlich gemacht. Die Stellungnahme wurde am 16. September 2021 übergeben.
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Soloselbstständige in Hamburg fordern Kontrollstopp

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Hamburg forderte die Soloselbstständige verschiedener Sparten auf, am 16. September 2021 vor der Finanz- und anschließend vor der Kulturbehörde der Hansestadt gegen die aktuelle Prüfpraxis der Pandemiehilfen und für bessere Finanzhilfen für Kunsteler*innen und Kulturschaffende zu demonstrieren. Die Protestaktionen brachte neben Reden auch Beiträge aktiver Musiker*innen auf die Straße.
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Stage: Kein Fortschritt in der Tarifrunde

Die Tarifverhandlungen mit der Stage-Entertainment ziehen sich derzeit wie Gummi, informiert ver.di. Es gab auch in der dritten Verhandlungsrunde am 23. August 2021 keine Bewegung. Die Erwartung der Tarifkommission, dass der Arbeitsgeber sein Angebot deutlich nachbessert, erfüllte sich nicht. Vielmehr erwartet die Stage-Geschäftsführung, dass die ver.di-Tarifkommission von ihren moderaten Forderungen zurücktritt und auf das "Angebot" der Arbeitgeber einschwenkt.
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ver.di-Stellungnahme: Kunst darf an die Grenzen gehen

In einer am 26. Juli 2021 veröffentlichten Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft einen als »Schmähgedicht« überschriebenen Vortrag von Jan Böhmermann 2016 im ZDF als "von der Kunstfreiheit gedeckt" bezeichnet. "Eine demokratische Gesellschaft muss aushalten können, dass Künstlerinnen oder Künstler in künstlerischer Form an Grenzen gehen, bis es schmerzt", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Kunstkalender: Jury hatte Qual der Wahl

Die Beteiligten und ihre Arbeiten für den ver.di-Kunstkalender 2022 stehen fest. Die siebenköpfige Jury, ganz überwiegend Künstler*innen, hat erneut ihre Arbeit getan und aus einer Vielzahl von Bewerbungen die zwölf Kalenderblatt-Arbeiten unterschiedlicher Genres gekürt. Ihre Urheber*innen erhalten wie immer ein Preisgeld und werden im gedruckten Kalender mit ihrer Kurzvita vorgestellt.
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Tabori Preise für Ensembles mit besonderem Ausdruck verliehen

Am 21. Mai 2021 hat der Fonds Darstellende Künste in einer Preisverleihung zum zwölften Mal den Tabori Preis und die Tabori Auszeichnungen an Ensembles und Protagonisten der Freien Theaterszene vergeben. Die Verleihung erfolgte online. Geehrt wurden drei Ensembles mit eigener künstlerischer Handschrift. Die meisten werden durch Frauen geleitet und geprägt. Durch den Abend führte – aus einer Strech-Limousine – das Theaterkollektiv Gob Squad, das im vergangenen Jahr mit dem Tabori Preis ausgezeichnet worden war.
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Digitaler Lesemarathon des VS im Endspurt

Achtzehn Lesungen stehen bereits online. Regelmäßig folgen neue. Im Juni sind vier weitere Termin geplant, zu denen sich Autor*innen und Übersetzer*innen noch für die Teilnahme bewerben können. Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller veranstaltet bereits ab dem 7. Januar 2021 eine digitale Lesereihe mit 26 Terminen auf der Streaming-Plattform twitch. Nun geht es quasi auf die Zielgerade.
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Aufruf zur Wahl: Umsteuern für eine gerechte Gesellschaft

Der Aufruf solle einen „Startschuss geben“ im Bundestagswahlkampf und darüber hinaus die Weichen für Krisenbewältigung und eine gerechtere Gesellschaft zu stellen, erklärte ver.di-Vorsitzender Frank Werneke. Mit einem gemeinsamen Aufruf fordern ver.di, zivilgesellschaftliche Organisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Politik auf, den Sozialstaat auszubauen sowie massiv in einen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zu investieren.
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Mit Berliner Huckepack werden Bundeshilfen aufgestockt

Der Berliner Senat hat jetzt ein weiteres Corona-Hilfsprogramm aufgelegt, um Soloselbstständigen und kleinsten Unternehmen den Wiedereinstieg in die existenzsichernde Arbeit zu erleichtern. Ab 17. Mai können bereits Soloselbstständige und Freiberufler bei der Investitionsbank Berlin (IBB) online einen Antrag im Rahmen des Programms „Neustarthilfe Berlin“ stellen, für Kleinstunternehmen starten entprechende Landeshilfen nach Pfingsten.
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KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
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