PM/neh

ver.di-Stellungnahme: Kunst darf an die Grenzen gehen

In einer am 26. Juli 2021 veröffentlichten Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft einen als »Schmähgedicht« überschriebenen Vortrag von Jan Böhmermann 2016 im ZDF als "von der Kunstfreiheit gedeckt" bezeichnet. "Eine demokratische Gesellschaft muss aushalten können, dass Künstlerinnen oder Künstler in künstlerischer Form an Grenzen gehen, bis es schmerzt", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Kunstkalender: Jury hatte Qual der Wahl

Die Beteiligten und ihre Arbeiten für den ver.di-Kunstkalender 2022 stehen fest. Die siebenköpfige Jury, ganz überwiegend Künstler*innen, hat erneut ihre Arbeit getan und aus einer Vielzahl von Bewerbungen die zwölf Kalenderblatt-Arbeiten unterschiedlicher Genres gekürt. Ihre Urheber*innen erhalten wie immer ein Preisgeld und werden im gedruckten Kalender mit ihrer Kurzvita vorgestellt.
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Tabori Preise für Ensembles mit besonderem Ausdruck verliehen

Am 21. Mai 2021 hat der Fonds Darstellende Künste in einer Preisverleihung zum zwölften Mal den Tabori Preis und die Tabori Auszeichnungen an Ensembles und Protagonisten der Freien Theaterszene vergeben. Die Verleihung erfolgte online. Geehrt wurden drei Ensembles mit eigener künstlerischer Handschrift. Die meisten werden durch Frauen geleitet und geprägt. Durch den Abend führte – aus einer Strech-Limousine – das Theaterkollektiv Gob Squad, das im vergangenen Jahr mit dem Tabori Preis ausgezeichnet worden war.
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Digitaler Lesemarathon des VS im Endspurt

Achtzehn Lesungen stehen bereits online. Regelmäßig folgen neue. Im Juni sind vier weitere Termin geplant, zu denen sich Autor*innen und Übersetzer*innen noch für die Teilnahme bewerben können. Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller veranstaltet bereits ab dem 7. Januar 2021 eine digitale Lesereihe mit 26 Terminen auf der Streaming-Plattform twitch. Nun geht es quasi auf die Zielgerade.
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Aufruf zur Wahl: Umsteuern für eine gerechte Gesellschaft

Der Aufruf solle einen „Startschuss geben“ im Bundestagswahlkampf und darüber hinaus die Weichen für Krisenbewältigung und eine gerechtere Gesellschaft zu stellen, erklärte ver.di-Vorsitzender Frank Werneke. Mit einem gemeinsamen Aufruf fordern ver.di, zivilgesellschaftliche Organisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Politik auf, den Sozialstaat auszubauen sowie massiv in einen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zu investieren.
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Mit Berliner Huckepack werden Bundeshilfen aufgestockt

Der Berliner Senat hat jetzt ein weiteres Corona-Hilfsprogramm aufgelegt, um Soloselbstständigen und kleinsten Unternehmen den Wiedereinstieg in die existenzsichernde Arbeit zu erleichtern. Ab 17. Mai können bereits Soloselbstständige und Freiberufler bei der Investitionsbank Berlin (IBB) online einen Antrag im Rahmen des Programms „Neustarthilfe Berlin“ stellen, für Kleinstunternehmen starten entprechende Landeshilfen nach Pfingsten.
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KSK: Befristet bald mehr Zuverdienst möglich

Eine von ver.di lange geforderte Ausnahmeregelung bei den Verdienstgrenzen für Zweitjobs soll jetzt befristet für in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherte eingeführt werden. Laut „Spiegel Online“ plant Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anzuheben. Das hieße: Bis zu diesem erhöhten Zuverdienst-Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben.
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Realität und Emotion auch in Bronze

Käthe Kollwitz (1867–1945), eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist vor allem als grandiose Zeichnerin und experimentierende Druckgrafikerin mit unverkennbaren Stil bekannt. Unbekannter ist dagegen ihr Oeuvre als Bildhauerin, das aber gleichbedeutend neben ihrem grafischen Werk steht. Eine Ausstellung „Realität & Emotion“ zu den Internationalen Tagen Ingelheim richtet demnächst den Blick auf das Gesamtwerk der bildenden Künstlerin. 
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Verbandsklagerecht für Urheber*innen unverzichtbar

Das Verbandsklagerecht muss zwingend als neues Rechtsinstrument in das Urheberrecht aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich der Deutsche Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Unterstützung erfahren die beiden Gewerkschaften durch ein Rechtsgutachten und den konkreten Formulierungsvorschlag von Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Universität Halle-Wittenberg.
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Urheberrecht: Gemeinsame Initiativen von Verbänden

Auf Anregung und unter aktiver Beteiligung der entsprechenden Bundesfachgruppen von ver.di sind zwei gemeinsame bundesweite Initiativen mit Forderungen zustandegekommen. Sie setzen sich dringend für die Beteiligung von Betroffenen bei der laufenden gesetzgeberischen Debatte um die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie ein sowie argumentieren aktuell für die angemessene Vergütung bei Online-Nutzungen im Bereich Musik.
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