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Gerechtere Arbeit in der Kulturellen Bildung

Gerechte Arbeitsbedingungen in der Kulturellen Bildung fordert ver.di. Die gewerkschaftliche AG Kunst und Kultur unter Leitung der gewählten Kunst- und Kulturbeauftragten hat dazu jetzt ein Papier mit acht klaren Forderungen vorgelegt. Scheinselbstständigkeit wird der Kampf angesagt, bessere Einkommen und Weiterbildungsangebote stehen ebenfalls obenan. Darauf zielt gewerkschaftlichen Arbeit. Die Forderungen sind aber auch an die Politik adressiert, sollen im Kulturbereich und darüber hinaus debattiert werden.
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Stage-Tarifaktion in Hamburg: Druck machen mit Konfetti

Mittägliche Tarif-Aktion der „Stage“–Beschäftigten in Hamburg am 4. März 2022 als Signal an die Arbeitgeber: Musical-Beschäftigte haben mit Beteiligung, Redebeiträgen und Musik Druck auf die Tarifrunde gemacht, die im Anschluss im Firmengebäude Kehrwieder 6 fortgesetzt wurde. Nach zuvor sieben erfolglosen Verhandlungen wollen die Beschäftigten, das die Gespräche endlich Fahrt aufnehmen und zu einem akzeptablen Abschluss kommen.
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Berlin: Musizieren für den Frieden geht weiter

Das musikalische Engagement gegen den Krieg in der Ukraine geht weiter: Nachdem sich am 25. Februar, einen Tag nach dem russischen Angriff, etwa 3500 Menschen – Musiker*innen und Sänger*innen, aber auch zahlreiche Sympathisanten – zu einem gemeinsamen abendlichen „Musizieren für den Frieden“ vor dem Brandenburger Tor versammelt hatten, folgte am 15. März eine weitere Mitsinge-Aktion auf dem Berliner Gendarmenmarkt. Sänger*innen machten die Stufen des Konzerthauses zu ihrer Bühne für eine Solidaritätsaktion mit dem ukrainischen Volk.
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UNESCO-Schutzglocke vorm Abbaggern?

Wird der nordrhein-westfälische Ort Lützerath UNESCO-Welterbe? Das bereits weitgehend verlassene und vom kompletten Abriss bedrohte Dorf am Rande des Tagebaus Garzweiler II gilt als neues Symbol für den Konflikt um den Baunkohleabbau in Deutschland. Erste Schritte zur Aufnahme in die Welterbe-Liste der Vereinten Nationen haben Unterstützer des Dorferhaltes im Dezember unternommen.
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TV-L: Konzerthausbeschäftigte im Warnstreik

Nachdem die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei den Ländern am 8. Oktober 2021 ohne Annäherung verlief, setzten die Tarifbeschäftigten des Konzerthauses Berlin am 28. Oktober dagegen ein Zeichen. ver.di hatte die etwa 40 Beschäftigten, für die der Tarifvertrag für die Landesbeschäftigten (TV-L) gilt, zum Warnstreik aufgerufen. Fast alle beteiligten sich. Neben den bundesweiten Tarifforderungen wollen die Konzerthausmitarbeiter*innen eine Theaterbetriebszulage für alle durchsetzen.
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Umfrage: Mehr Daten über „hybride“ Arbeit

In einer aktuellen Umfrage untersucht ver.di die Arbeitsbedingungen von Kreativen und Kulturschaffenden verschiedener Branchen. „Wir wollen mehr über die unterschiedlichen Arbeitsrealitäten von Künstler*innen erfahren und die Erkenntnisse in die gewerkschaftliche Arbeit einfließen lassen“, erklärt Lisa Basten, Bereichsleiterin Kunst und Kultur bei ver.di. Sie ermuntert alle Mitglieder der Kunstfachgruppen, aber auch sonst im künstlerischen und kulturellen Bereichen Tätige, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen.
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Protest-Imbiss für mehr Wertschätzung

ver.di kam mit dem StreetFoodTruck, rief zu einer besonderen Mittagspause und viele Beschäftigte des Konzerthauses Berlin folgten: Es ging ihnen nicht nur um Burger und Kaffee, sondern um die Theaterbetriebszulage, auf die die meisten von ihnen seit Jahren verzichten müssen – als einzige Beschäftigte eines landeseigenen hauptstädtischen Kulturtempels. ver.di fordert deshalb Tarifverhandlungen, bisher steht eine Antwort aus dem Senat aus.
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Verliebte Leserin künftig nie mehr allein

Das "Brieflesende Mädchen am offenen Fenster" von Jan Vermeer kennt fast jeder. Doch so, wie es hier noch abgebildet ist, wird das Original nie mehr zu sehen sein. Ein Restaurator der Dresdener Gemäldegalerie hat über zwei Jahre lang akribisch Übermalungen von fremder Hand entfernt. Nun wird das Bild erstmals wieder so gezeigt, wie es einst das Atelier in Delft verließ: mit einem Cupido an der Wand.
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Eine Art Freilichtkino: Das „Colosseum“ retten

Reichlich 100 Meter Luftlinie liegen zwischen dem „echten“ Kino „Colosseum“ im Berliner Prenzlauer Berg und dieser Ausstellung. Die Tafeln wurden an Zaun der Gethsemanekirche angebracht. Sie informieren über die Geschichte des traditionsreichen Lichtspielhauses und liefern Kommentare und Staements, die Zuschauer*innen und Unterstützer für ihr Kiezkino abgegeben haben. Denn es soll geschlossen bleiben und womöglich Büroflächen weichen.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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