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Umfrage: Mehr Daten über „hybride“ Arbeit

In einer aktuellen Umfrage untersucht ver.di die Arbeitsbedingungen von Kreativen und Kulturschaffenden verschiedener Branchen. „Wir wollen mehr über die unterschiedlichen Arbeitsrealitäten von Künstler*innen erfahren und die Erkenntnisse in die gewerkschaftliche Arbeit einfließen lassen“, erklärt Lisa Basten, Bereichsleiterin Kunst und Kultur bei ver.di. Sie ermuntert alle Mitglieder der Kunstfachgruppen, aber auch sonst im künstlerischen und kulturellen Bereichen Tätige, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen.
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Protest-Imbiss für mehr Wertschätzung

ver.di kam mit dem StreetFoodTruck, rief zu einer besonderen Mittagspause und viele Beschäftigte des Konzerthauses Berlin folgten: Es ging ihnen nicht nur um Burger und Kaffee, sondern um die Theaterbetriebszulage, auf die die meisten von ihnen seit Jahren verzichten müssen – als einzige Beschäftigte eines landeseigenen hauptstädtischen Kulturtempels. ver.di fordert deshalb Tarifverhandlungen, bisher steht eine Antwort aus dem Senat aus.
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Verliebte Leserin künftig nie mehr allein

Das "Brieflesende Mädchen am offenen Fenster" von Jan Vermeer kennt fast jeder. Doch so, wie es hier noch abgebildet ist, wird das Original nie mehr zu sehen sein. Ein Restaurator der Dresdener Gemäldegalerie hat über zwei Jahre lang akribisch Übermalungen von fremder Hand entfernt. Nun wird das Bild erstmals wieder so gezeigt, wie es einst das Atelier in Delft verließ: mit einem Cupido an der Wand.
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Eine Art Freilichtkino: Das „Colosseum“ retten

Reichlich 100 Meter Luftlinie liegen zwischen dem „echten“ Kino „Colosseum“ im Berliner Prenzlauer Berg und dieser Ausstellung. Die Tafeln wurden an Zaun der Gethsemanekirche angebracht. Sie informieren über die Geschichte des traditionsreichen Lichtspielhauses und liefern Kommentare und Staements, die Zuschauer*innen und Unterstützer für ihr Kiezkino abgegeben haben. Denn es soll geschlossen bleiben und womöglich Büroflächen weichen.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Ausgabe 11: Der ver.di-Kunstkalender 2021

Der ver.di-Kunstkalender 2021 liegt jetzt druckfrisch vor und kann bestellt werden. Wie jedes Jahr konnten sich alle Künstlerinnen und Künstler, die in ver.di organisiert sind, an dem Wettbewerb mit bis zu drei eigenen Werken beteiligen. Eine Jury wählte die zwölf Arbeiten aus, die nun die Monatsblätter zieren. Die Urheber*innen werden auf der Rückseite jedes Kalenderblattes auch mit ihrer Kurzvita vorgestellt.
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Koblenz: Lautstark für Festanstellungen

Ob es wirklich die bisher größte ver.di-Musikerdemo war oder nicht, steht dahin. Auf jeden Fall konnte sie sich sehen lassen: Mehr als hundert Kolleginnen und Kollegen setzen sich mit gehörigem Corona-Abstand, vielen Transparenten und unüberhörbaren musikalischen Einlagen am 3. Oktober in Koblenz für faire Beschäftigung an den öffentlichen Musikschulen ein. Organisiert hatten das die ver.di-Landesfachgruppen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saar.
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Corona-Schockwellen: Neue Normalkultur?

Recht zügig lag sie im August vor, die Anthologie „Echoräume des Schocks“, in der Kulturschaffende und Kreative darüber nachdenken, „wie uns die Corona-Zeit verändert“. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte bei Referent*innen ihrer Kulturpolitischen Jahrestagung nachgefragt und 25 Beiträge gebündelt, die von Ängsten und Hoffnungen im Ausnahmezustand des Corona-Alltags künden, davon, wie weiter versucht wird, sichtbar zu bleiben und dagegen anzukämpfen, dass Kultur als nicht „systemrelevant“ gesehen wird.
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Die Papiere und nötigenfalls die Zähne zeigen

„Diese Anthologie soll dazu beitragen, die Lyrik aus ihrem Nischendasein zu befreien. Zeigen, wie wichtig politische (gesellschaftsrelevante) Lyrik auch heute ist.“ So schrieb es Reinhild Paarmann im Vorwort für die Anthologie „Ihre Papiere bitte!“, mit der sie und 13 ihrer Kolleginnen und Kollegen der AG Lyrik im Berliner VS sich schon im Frühjahr zu Wort meldeten. Das Buch war vor dem Shutdown gedruckt. Die geplanten Lesungen fielen wegen Corona aus. Eine wird nun nachgeholt. Und ein Gedicht sei stellvertretend vorgestellt:
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Sofortprogramme: Nachjustieren für Freie nötig

Aktuelle Corona-Hilfen „verhindern nicht existenzielle Nöte“, so eine aktuelle Pressemitteilung des Verbandes der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di. Beklagt wird, dass Kreativen mit "Liquiditätshilfen, die nur für Geschäftsräume und Leasingraten gedacht" seien, nicht geholfen ist. „Nachjustieren!“, heißt die Forderung. Sie zielt auf die jüngste Förderpraxis und betrifft nicht nur Autor*innen.
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