Harald Gesterkamp

AI-Kampagne: Als schwedischer Staatsbürger in chinesischer Haft

Der Verleger und Buchhändler Gui Minhai befindet sich seit Jahren nach einer offenbar konstruierten Anklage in China im Gefängnis. Er soll nachrichtendienstliche Informationen an ausländische Einrichtungen weitergegeben haben. In der Haft wird ihm jeder Kontakt zu Angehörigen verweigert und seine Gesundheit ist angeschlagen. Außerdem könnte er Folter und Misshandlung ausgesetzt sein, fürchtet Amnesty International.
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Kubanischen Künstlerinnen und Künstler frei arbeiten lassen!

Mit einem vom PEN initiierten Aufruf wenden sich internationale Künstlerinnen und Künstler an die kubanische Regierung. Die etwa 240 Unterzeichner*innen skizzieren in ihrem Appell ein düsteres Bild: Künstlerinnen und Künstler, die in Kuba gegen Missstände und Zensur protestieren, würden schikaniert, inhaftiert und an ihrer Arbeit gehindert. Deshalb wird in dem Aufruf die Regierung in Havanna aufgefordert, „das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, einschließlich der künstlerischen Freiheit, zu respektieren.“
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China: Schriftsteller kommt wegen Spionage vor Gericht

Amnesty International setzt sich weltweit auch für bedrohte Künstler*innen ein und macht ihr Schicksal publik. Der australisch-chinesische Schriftsteller Yang Hengjun muss sich bald in Peking vor Gericht verantworten. Er befindet sich bereits seit mehr als zwei Jahren in Haft. Ihm wird Spionage vorgeworfen, doch dürften die wahren Gründe für seine drohende Verurteilung andere sein. Denn Yang Hengjun setzt sich als Blogger für ein demokratisches China ein.
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Rapper Hasél: Spanien streitet über Kunstfreiheit

Tausende auf der Straßen, brennende Barrikaden, Steinwürfe auf Polizisten, Festnahmen von Demonstrierenden – Bilder, die Mitte Februar 2021 täglich im spanischen Fernsehen zu sehen sind. Die Proteste in Barcelona, Lleida, Girona, Valencia und auch in Madrid richten sich gegen die Festnahme des 32-jährigen katalanischen Musikers Pablo Hasél. Der war zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er in seinen Liedern und in Tweets die Monarchie beleidigt und den Terrorismus verherrlicht haben soll.
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Bonn – mal im Spiegel der Literatur

Für eine Stadt mit etwa 330.000 Einwohner*innen hat die frühere Bundeshauptstadt Bonn eine beachtliche Geschichte als Handlungsort von Literatur. Berühmte Beispiele sind Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“ oder Juli Zehs „Spieltrieb“. Auf einer vielseitigen Online-Lesung präsentierten jetzt sieben Schriftsteller*innen eigene Texte sowie Auszüge aus Werken anderer Autor*innen, die allesamt Bonn-Bezug hatten. Ein Beteiligter berichtet.
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