Bärbel Röben

#MeToo: Über Machtmissbrauch in der Musikszene

Die #metoo-Bewegung hat auch in der Musikszene Fälle von sexuellem Missbrauch aufgedeckt – etwa den des Opernsängers Plácido Domingo oder der Münchner Musikprofessoren Siegfried Mauser und Hans-Jürgen von Bose. „Das ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagen die „Harfenduo“-Musiker*innen Laura Oetzel und Daniel Mattelé, die sich dafür engagieren, die Hintergründe dieses Machtmissbrauchs aufzudecken und Betroffene von Übergriffen zu unterstützen.
mehr »

Hoffnung, Erwartung und Herausforderung in NRW

"Wir stehen hier mit der Erwartung, dass unsere berechtigten Forderungen aufgenommen werden“, erklärte Martin Ehrhardt von der ver.di-Fachgruppe Musik in NRW zum Entwurf des neuen Kulturgesetzes, das die grundsätzliche Festanstellung von Musikschullehrer*innen anstrebt. Es zielt, bisher einmalig in Deutschland, auf die Absicherung aller Kulturschaffenden in Musik, Kunst, Literatur, Theater oder Museen. Noch ist es nicht in trockenen Tüchern.
mehr »

Für fairen Handel mit digitalen Rechten

Noch vor dem Boom von Video on Demand um 2006 setzten Filmemacher*innen auf die Selbstvermarktung ihrer Werke im Internet und gründeten 2000 die OnlinefilmAG. Mitinitiator Cay Wesnigk blickt auf die wechselvolle Geschichte der Plattform zurück – geprägt von viel Idealismus, einigen Erfolgen, zu wenig Umsatz und einem „gordischen Rechteknoten“. Onlinefilm basiert auf der CultureBase-Technologie der Stiftung Kulturserver, unter deren Dach die Initiative jetzt auf eine neue Zukunft hofft.
mehr »

LiBeraturpreis nur für Frauen aus dem Süden

Frauenliteratur ist auf dem deutschen Buchmarkt unterrepräsentiert. Ihr Anteil bei verlegten Romanen, Übersetzungen, Rezensionen und Preisen liegt immer noch bei 25 bis 30 Prozent. Noch seltener liest man Autorinnen aus dem Süden, bedauert Anita Djafari, Geschäftsleiterin von Litprom, einem mit der Frankfurter Buchmesse gegründeten Verein zur Förderung von Weltliteratur. Er vergibt den LiBeraturpreis.
mehr »

Buchtipp: Seltene Einblicke in die Sinti- und Roma-Kultur

„Mare Manuscha“ - das bedeutet „unsere Menschen“ in der Sprache der Roma und Sinti, die immer noch als „Zigeuner“ diskriminiert werden. „Es ist an der Zeit, die Opferrolle abzulegen und unseren Beitrag zu den europäischen Kulturen sichtbar zu machen“, sagt Musiker und Politiker Romeo Franz. Es war seine Motivation, dazu ein Buch zusammen mit der freien Journalistin Cornelia Wilß herauszugegeben.
mehr »