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Alle Artikel von Redaktion

Gibbet Fisch oder gibbet kein Fisch? – Ein Zwischenruf

Der Spruch stammt von meinem Musiker-Kollegen, mit dem ich als Autor in den 90iger Jahren, also in den guten analogen Zeiten, auf Lesereise war. Ein paar Bier, ein Abendessen und das Eintrittsgeld waren immer drin, und selbst wenn am Ende der Lesung der Hut rumging, kam ein nettes Sümmchen zusammen. Zeiten, von denen man heute nur noch träumen kann. Heute finden Lesungen statt auf youtoube, twitch, alfaview, Zoom oder wie sie alle heißen. Oft genug mit wackligen Bildern in schlechter Tonqualität, aufgenommen von einem Smartphone, das in China produziert wird.
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Goethe-Institut fördert Kooperationen im Bereich Bildende Kunst

Das Goethe-Institut sartet einen neuen Projektfonds zur Förderung internationale Kooperationsprojekte und der Vernetzung im Bereich der Bildenden Kunst. Ab dem 1. März können sich Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstvermittler*innen aus Deutschland und dem Ausland gemeinsam mit ihren Projektideen für die erste Ausschreibung bewerben. Die Fördersumme beträgt bis zu 25.000 Euro pro Projekt. Die Antragsfrist endet am 15. April 2021.
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Orchesterstiftung vergibt Stipendien für #MusikerZukunft

Die Deutsche Orchester-Stiftung löst bisherige Nothilfezahlungen durch ein Stipendienprogramm #MusikerZukunft für freischaffende Musiker*innen ab. Es stellt 1000 Arbeitsstipendien mit einem Volumen von rund 2 Millionen Euro bereit. Das Programm richtet sich an Musiker*innen, die wegen der Corona-Pandemie seit fast einem Jahr ohne Auftrittsmöglichkeiten sind und kaum reguläre Einkünfte haben. Anträge auf ein Arbeitsstipendium können ab sofort und voraussichtlich bis 10. März gestellt werden.
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Soloselbstständige können „Neustarthilfe“ beantragen

Seit dem 10. Februar kann die sogenannte „Überbrückungshilfe III“ beantragt werden. Das Portal dafür ist freigeschaltet. Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der staatlichen Überbrückungshilfe III die „Neustarthilfe“ beantragen. Der einmalige Zuschuss von maximal 7.500 Euro soll Soloselbständigen helfen, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.
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Aktion für ein Kulturfördergesetz in Berlin gestartet

Unter dem Slogan „Wir.Sind.Kultur. Ohne Kultur keine Gesellschaft“ haben knapp 40 hauptstädtische Vereine, Orchester, Musiktheater und Lehrerverbände, darunter die Landesfachgruppe Musik von ver.di, eine Aktion für ein Kulturfördergesetz für Berlin gestartet. Die Initiative verweist auf bereits seit 2019 vorliegende Vorschläge für ein Musikfördergesetz, die als Anregung zur Ausgestaltung eine Berliner Kulturfördergesetzes genutzt werden sollten.
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Bonn – mal im Spiegel der Literatur

Für eine Stadt mit etwa 330.000 Einwohner*innen hat die frühere Bundeshauptstadt Bonn eine beachtliche Geschichte als Handlungsort von Literatur. Berühmte Beispiele sind Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“ oder Juli Zehs „Spieltrieb“. Auf einer vielseitigen Online-Lesung präsentierten jetzt sieben Schriftsteller*innen eigene Texte sowie Auszüge aus Werken anderer Autor*innen, die allesamt Bonn-Bezug hatten. Ein Beteiligter berichtet.
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Corona-Sonderhilfen für freie Schauspieler*innen vereinbart

Im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ des Bundes soll ein zusätzliches Modul im Kulturbereich geschaffen werden, dass speziell den „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ die Beantragung von Hilfen für das erste Halbjahr 2021 ermöglicht. Darauf haben sich die Bundesminister Altmaier und Scholz mit Kulturstaatsministerin Grütters Anfang Februar verständigt. Danach sollen neben den Soloselbstständigen und den unständig Beschäftigten auch die „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ Hilfen von bis zu 7.500 € für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen können.
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Kreative beim Urheberrecht ohne wirksamen Schutz

Das Bundeskabinett hat am 3. Februar 2020 den Gesetzentwurf für die Umsetzung der EU-Urheberrechtsreform in deutsches Recht gebilligt. Im „weitgehend unter Vermeidung von Öffentlichkeit“ erfolgten Gesetzgebungsverfahren fehle es weiter an wirksamen Schutzmechanismen für die Kreativen, kritisiert ver.di. Die Gewerkschaft sieht den Regierungsentwurf als einen "Kotau vor den Interessen der Zeitungsverleger und Verwerter".
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Graffiti in Berlin: Rückkehr der Affen  

Trister Coronaspaziergang in Moabit. Siemensstraße. Endlos-triste Fassade des Hamberger Lebensmittel-Großmarkts. Dahinter das winterlich-triste Gelände des Zentrums für Kunst und Urbanistik. Und plötzlich die Überraschung: Auf der dem Zentrum zugewandten Rückseite des Großmarkts erglühen in mächtiger Farbmagie außergewöhnliche Graffiti: Primateninvasion in Berlin, Return of the Apes.
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E-Book-Ausleihe: Keine falschen Weichen!

Anlässlich eines Offenen Briefes des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) an die Abgeordneten des Bundestages warnt Lena Falkenhagen, Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di), vor möglichen Folgen einer übereilten gesetzlich erleichterten Ausleihe von E-Books. Der dbv will bestehende Urheberrechtsbeschränkungen zugunsten öffentlicher Bibliotheken auch auf digitale Ausgaben von Büchern ausweiten.
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