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Alle Artikel von Redaktion

Ringvorlesung in Köln

Digitalisierung verändert Alltag und Arbeitswelt und bedingt einen deutlichen Wandel, wie Filme und Fernsehen produziert, verbreitet und rezipiert werden. Diese Entwicklung untersucht die von der Grimme-Akademie und dem Institut für Medienkultur und Theater für das Sommersemester konzipierte Ringvorlesung: „Produktionsforschung zu Film und Fernsehen“.
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Um Quereinsteiger und Grundversorgung

Im umfangreichen Veranstaltungsprogramm der Leipziger Buchmesse 2019 spielte auch die Musik mit. Neben einem speziellen „Musiklehrertag“ am 22. März, wo Verlage entsprechendes Buchangebot vorstellten und mit Übungen und Workshops verbanden, gab es zwei Debatten, auf denen ver.di-Positionen vertreten wurden: Zunächst eine von der ConBrio Verlagsgesellschaft moderierte Kontroverse im Musikcafé in Halle 4 um „Quereinsteigen in den Lehrerberuf“.
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Deutscher Kulturrat hat neue Präsidentin

Am 20. März hat der Sprecherrat des Deutschen Kulturrats in Berlin ein neues Präsidium gewählt. Mit der Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung Prof. Dr. Susanne Keuchel steht erstmals eine Frau an der Spitze des Kulturdachverbandes. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Ulrike Liedtke vom Deutschen Musikrat und Boris Kochan, Deutscher Designtag, gewählt.
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Wenn es mit der Kunst klappen soll…

Dieses Gespräch fand am 21. Februar 2019 auf der ART Karlsruhe statt. Markus Köck, Vorsitzender der ver.di-Landesfachgruppe Bildende Kunst Baden-Württemberg, betreute während der fünf Messetage den ver.di-Stand, zeigte Präsenz, führte Gespräche, informierte und ließ sich von uns zu existenziellen Problemen von Bildenden Künster*innen in und außerhalb von ver.di befragen. Seine kundigen und ausführlichen Antworten dokumentieren wir hier.
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Versteht sich von selbst

Zum internationalen Frauentag am 8. März 2019 hat die Fotografin und Autorin Ylva Salzmann den Medien das nebenstehende Foto zum Abdruck zur Verfügung gestellt. „Das Bild versteht sich – denke ich – von selbst“, schreibt Salzmann dazu. Dennoch liefert sie in einem Beitext „vorsorglich“ einige Erläuterungen zum Verständnis und zum Entstehungsprozess ihres Werkes. Die Erklärung von Ylva Salzmann lautet: "Das Bild versteht sich als Kritik an Bildern in Werbung und Kampagnen, die Frauen in sexualisierten Posen und oftmals mit Phallussymbolen (wie zum Beispiel Flaschen) zwischen den Beinen als Blickfang benutzen. In Kampagnenbildern oftmals ohne jeden Bezug zum beworbenen…
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Kaputtsparen beenden – Allianzen schmieden

Es ging um ein kulturpolitisches Sofortprogramm für die Hauptstadt. Der Fachbereich Medien, Kunst und Industrie des ver.di-Landesbezirkes lud am 2. März 2019 erstmals zu einer Berliner Kulturpolitischen Konferenz. Rund 100 Kunst- und Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Berufsverbänden sowie Kultursenator Dr. Klaus Lederer und kulturpolitische Sprecher der Regierungsparteien kamen und debattierten unter dem Motto „Freiheit des Wortes und der Kunst“.
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Verbände verteidigen Kunst- und Meinungsfreiheit

Mit großer Sorge, heißt es in einer Erklärung, haben die Verbände und Organisationen der Künstler*innen und Urheber*innen sowie von Unternehmen aus dem Medien- und Kulturbereich auf die aktuelle Debatte reagiert, wie sie speziell in Teilen der Medienwirtschaft nach dem breiten Kompromiss zur europäischen Urheberrechtsrichtline geführt wird. Die Verbände nahmen in einem Appell Stellung und schickten am 1. März eine Erklärung nach, in der sie Kunst- und Meinungsfreiheit verteidigen.
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Wenn die Säulen uni tragen…

...kommen sie ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr nach. Genau so ist das gegenwärtig in Berlin. Die 2500 Litfaßsäulen in der Hauptstadt – Wiege dieser Reklameklassiker – sind jetzt einfarbig plakatiert: in Lindgrün, Gelb, Hellblau, Pink oder Weiß. Das kündet von ihrem Abgang. Denn schrittweise werden die reichlich drei Meter hohen und einen Meter breiten Säulen, die bislang die Werbefirma Wall bestückt hat, aus dem Berliner Stadtbild verschwinden.
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Mit am Narrativ der Gesellschaft schreiben

Eine komplette personelle Neuaufstellung im Vorstand, angeregte Debatten über ein Dutzend Anträge und geänderte Aufnahmekriterien in den Schriftsteller*innenverband sind Ergebnisse der 5. Bundesfachgruppenkonferenz Literatur, die am 16. Februar 2019 im Rahmen des viertägigen VS-Kongresses tagte. Mit einer „Aschaffenburger Antwort“ wandten sich die Teilnehmer*innen gegen Hass, Rassismus und andere Formen der Ausgrenzung: „Für uns ist Demokratie nicht verhandelbar.“
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Längst noch kein Ende der Bescheidenheit

Mit der Gründung des Verbandes der Schriftsteller (VS) 1969 organisierten sich Einzelgänger*innen, um gemeinsame Interessen durchzusetzen. "Seit 50 Jahren stehen der VS und die Bundessparte der Übersetzer*innen für einen Zusammenschluss der Kreativen - die eben nicht 'allein' sind", heißt es im Glückwunsch von Gewerkschafts-Vize Frank Werneke an den Berufsverband unter dem Dach von ver.di. Der VS feierte vier Tage lang in Aschaffenburg: Mit Festakt und Rückblick, mit Lesungen und Delegiertenkonferenz, aber auch mit zukunftsweisender Debatte: Literatur unter Strom.
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