Helma Nehrlich

Helma Nehrlich arbeitet als freie Journalistin in Berlin. Erreichbar per Mail unter nehrlich@pressebuero-transit.de

Alle Artikel von Helma Nehrlich

Mut machen und Perspektiven für die freie Szene schaffen

#TakeThat, das 65-Millionen-Programm zur Förderung von Künstler*innen und Gruppen in der freien Theater-, Perfomance- und Tanzszene, startete im Oktober 2020 mit großen Erwartungen. Inzwischen sind die Mittel vergeben, weiß Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste. Wie es nun mit #TakeHeart bei der Stabilisierung und Förderung mit NEUSTART-KULTUR-Mitteln weitergeht und was die freie Theaterszene perspektivisch sonst brauche, erzählt er im Gespräch.
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Der Film für die ersehnte Grüne Wende

Eindrucksvolle Bilder – existenzielles Thema. NOW heißt der Debütfilm von Fotograf Jim Rakete. Der bundesweite Kinostart des Streifens wurde wegen der Pandemie schon mehrfach verschoben. Jetzt gibt es einen neuen Termin Ende August – kurz vor dem geplanten nächsten globalen Klimastreik.
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Lauter Lichtblicke: Zum 30. Jubiläum des VS Brandenburg

Ein wetterwendiger Tag, dieser 27. Mai 2021. Doch zu Lesungsbeginn strahlte Abendsonne in den Foyersaal des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder. Dreißig angemeldete Gäste durften leibhaftig teilnehmen an dieser ersten Veranstaltung nach langer Schließung: der nachgeholten Feier zum 30. Jubiläum des brandenburgischen Landesverbands des VS. Dabei vorgestellt wurde die gerade erschienene Anthologie „Hier ist herrlich arbeiten. Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Brandenburg“.
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Unsichtbar chancenlos? Let’s go Lobby!

"Die Arbeit von Menschen, die in künstlerischen Berufen und in der Kulturbranche tätig sind, gesellschaftlich sichtbar zu machen" ist ein wesentliches Ziel des "Jahres der Kulturschaffenden 2021", das die ver.di-Kulturbeauftragte und die ver.di-Kunstfachgruppen gemeinsam initiiert haben. Der Weg: Musikerinnen, bildende Künstler, Schauspielerinnen, Schriftsteller, Veranstaltungsmacher gehen als Lobbyisten in eigener Sache an die Öffentlichkeit. Ideen sind gefragt. Inzwischen gibt es Vorzeigbares, das andere motivieren kann, auch aktiv zu werden. Einige Beispiele.
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Die Messlatte liegt nun, wo sie hingehört

Grundsätzlich Festangestellte in der kommunalen Musikschule? So sah es ein gemeinsamer Antrag von drei Stadtparlamentsfraktionen in Leverkusen vor. Und so wird es kommen. Denn am 22. März 2021 wurde im Rat abgestimmt: 42 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen, eine Gegenstimme. Ein sehr überzeugendes Votum.
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Wir haben für uns den Jackpot geknackt

„Das neue Stück muss jetzt raus“, sagt Gianni Bettucci. Der Italiener managt nun schon viele Jahre den Betrieb von FAMILIE FLÖZ. Und er spricht von einer „kleinen Welle Optimismus“, dass „Feste“ – geplante Premiere am 20. April 2021 in der Komödie am Ku’damm im Schillertheater – tatsächlich live stattfinden könnte. Mit drei Personen auf der Bühne und Publikum. „Oder sonst irgendwie“. Auch hinter den Kulissen wird für die Zukunft gearbeitet, dafür gibt es nun Förderung.
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Was tun für faire Arbeit in Kunst und Kultur?

Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche im Fundament. Das strahlt weit in die Gesellschaft aus. Was aus der Situation für den Kulturbereich zu lernen ist, debattierte die Bundestagsfraktion Die Linke mit Gästen. „Kultur. Klasse. Krise“ war die gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 9. März überschrieben. ver.di-Gewerkschaftssekretärin Lisa Basten und andere Experten waren aufs digitale Podium geladen.
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Es geht um Stabilisierung, vor allem aber um Zukunft

Im Oktober 2020 wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ ein 65-Millionen-Programm zur Förderung freischaffender Künstler*innen und freier Gruppen in der bundesdeutschen Theater-, Performance- und Tanzlandschaft bereitgestellt. Der Fonds Darstellende Künste organisiert die Förderung, 50 Millionen Euro sind bereits vergeben worden. Wir baten Geschäftsführer Holger Bergmann um eine Zwischenbilanz.
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Erlebbares schaffen und davon leben (können)

Inzwischen ist das bundesweite Projekt „Jahr der Kulturschaffenden 2021“ an den Start gegangen. Initiiert haben es die gewerkschaftliche AG Kunst und Kultur und Anja Bossen, die Kunst- und Kulturbeauftragte von ver.di. "Unser Ziel ist es, die Arbeit von Menschen, die in künstlerischen Berufen und in der Kulturbranche tätig sind, gesellschaftlich sichtbar zu machen", so die Kulturbeauftragte.
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Nahrhaftes statt Cocktailkirschen

Die Premiere kann als rundum gelungen gelten. „Gratulation!“ hieß es von Zuhörern im Chat. Und Lyrikerin Safiye Can erklärte, dass sie sich in der digitalen Runde „sehr, sehr wohl“ fühle. Die erste „Onlesung“ des VS über Twitch am 7. Januar brachte drei unterschiedliche literarische Anregungen und eine Debatte darüber, wie Zoom Lesungen grundsätzlich verändert. Und sie machte Lust auf Mehr an den kommenden Donnerstagen.
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