Helma Nehrlich

Helma Nehrlich arbeitet als freie Journalistin in Berlin. Erreichbar per Mail unter nehrlich@pressebuero-transit.de

Alle Artikel von Helma Nehrlich

Gehen mit offenen Sinnen

Seit Jahrzehnten bereist Michael Zeller osteuropäische Länder und macht sie zum Gegenstand seiner Literatur. Als ihn 2019 der ukrainische PEN als ersten Ausländer in die “Literaturresidenz” Charkiw einlud, nutzte er den Aufenthalt, Erlebnisse und Erfahrungen über die Stadt und die Menschen aufzuschreiben. So entstand das Buch „Die Kastanien von Charkiw. Mosaik einer Stadt“, das im Herbst 2021 im Assoverlag Oberhausen erschien, bereits nachgedruckt wurde und nun auch eine Jury überzeugte.
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Die Freiheit des Wortes aktiv verteidigen

„Demokratie wächst aus den Menschen“, war eine Ausgangsthese, als zum Auftakt der diesjährigen „Woche der Meinungsfreiheit“ über „Die Freiheit des Wortes unter Druck“ debattiert wurde. Zum zweiten Mal organisiert ein Bündnis aus 45 Partnern zwischen dem Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai und dem 10. Mai, dem Gedenktag an die Bücherverbrennung in Deutschland, Debatten, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen.
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Corona und kein Ende: Neustarthilfen 2022

Soloselbstständige, Freiberufler und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten können seit dem 14. Januar für das erste Viertel des neuen Jahres Gelder aus der bundesweiten Neustarthilfe 2022 beantragen. Wenn die wirtschaftliche Tätigkeit corona-bedingt weiter eingeschränkt ist und der Umsatzeinbruch mindestens 30 Prozent beträgt, werden für den Zeitraum Januar bis März bis zu 4500 Euro gewährt. So gefördert werden insbesondere Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben.
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Das Risiko von Begegnung in vervirten Zeiten

Reicht ein Treffen am Kopiergerät? So die bange Frage, die sich zu Beginn der Pandemie in Tilla Lingenbergs „Atmungsaktiven Tagesnotizen“ stellte. Nun steht sie fast am Anfang der Hamburger „Anthologie zur Pandemie“. Inzwischen wissen wir freilich alle mehr: Wenn die Begegnung mit dem Infizierten kurz, der Raum gut gelüftet war, die Kollegin geimpft ist und Maske trug, dürfte die Ansteckungsgefahr gering sein. Eine Risikobegegnung bleibt es. Und das umso mehr, da uns inzwischen Delta und womöglich Omikron im Griff haben.
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Debatte: Wie die Arbeit der Zukunft gestalten

LABOR.A heißt die Plattformkonferenz der Hans-Böckler-Stiftung zur Zukunft der Arbeit, die am 6. Oktober 2021 bereits zum vierten Mal Akteure aus Gewerkschaften, Politik, Wissenschaft und Betrieben zu Austausch und Ideenschmiede zusammenbrachte. Das umfangreiche Programm allein mit 19 verschiedenen Sessionen wurde gemeinsam mit vielen der 50 Partner-Institutionen vorbereitet. Mit ver.di-Beteiligung standen auf der Agenda auch die Situation der Solo-Selbstständigen und Fragen künftiger Arbeitsgestaltung, nicht nur im Kulturbereich.
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Freie Darstellende Künste: Wie weiter nach Corona?

Unter dem Motto „Politik, Kunst- & Förderpraxis im Dialog“ tagt das dritte Bundesforum Freie Darstellende Künste gegenwärtig in hybrider Form: Debatten und Vorträge können life im Berliner Radialsystem, aber auch online mitverfolgt werden. Neben einer Corona-Rückschau mit Bestandsaufnahme geht es vor allem um die Frage, wie sich Kunst und Kultur nach der Pandemie weiter entwickeln können, welche Rahmenbedingungen Künstler*innen für ihre Arbeit brauchen, wie sie gefördert und sozial abgesichert werden. Zum Konferenzauftakt wurde dazu auch die Politik befragt.
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Berliner Kulturfördergesetz: Kampagne nimmt Fahrt auf

Die Initiative für ein Berliner Kulturfördergesetz wächst. Mittlerweile 61 überregionale und hauptstädtische Verbände, Vereine und Organisationen aus dem Kulturbereich, darunter ver.di,  setzen sich dafür ein, dass – ähnlich dem bereits vorhandenen Berliner Sportfördergesetz – Kulturförderung im Land Berlin auch gesetzlich verankert wird. Die Initiatoren zielen darauf, Kultur als Pflichtaufgabe in der Berliner Landesverfassung festzuschreiben und die Entwicklung breiter Kulturangebote in der Hauptstadt mit klaren Vorgaben weiter zu fördern.
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Veränderungen in unserer Kulturlandschaft bewirken

„Politik, Kunst & Förderpraxis im Dialog“ lautet das Motto des vom 14. bis 16. September stattfindenden Bundesforums, das der Fonds Darstellende Künste und der Bundesverband Freie Darstellende Künste organisieren. Der Fonds Darstellende Künste hat seit Beginn der Corona-Pandemie Künstler*innen, Ensembles und freie Häuser mit Neustart-Kultur-Mitteln umfangreich gefördert. Gleichzeitig wurde ein differenziertes Forschungsprogramm zur Förderung in den Darstellenden Künsten auf den Weg gebracht, das zwölf Teilstudien umfasst. Auf dem Bundesforum sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. Wir sprachen dazu mit dem Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schneider,…
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Vertrauen ist gut – Kontrolle doch besser?

Soloselbstständige und Freiberufler, die in der Pandemie Corona-Hilfen der Länder und des Bundes in Anspruch genommen haben, bekommen vermehrt Post von Landesbanken oder Behörden, Nachweise zu liefern bzw. unberechtigt Erhaltenes zurückzuzahlen. Vielfach sorgt das für Verunsicherung und Frust. Das ver.di-Referat Selbstständige und der ver.di-Kulturbereich tragen per Mitgliederinformation zur Versachlichung bei. Unmut bleibt.
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Mut machen und Perspektiven für die freie Szene schaffen

#TakeThat, das 65-Millionen-Programm zur Förderung von Künstler*innen und Gruppen in der freien Theater-, Perfomance- und Tanzszene, startete im Oktober 2020 mit großen Erwartungen. Inzwischen sind die Mittel vergeben, weiß Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste. Wie es nun mit #TakeHeart bei der Stabilisierung und Förderung mit NEUSTART-KULTUR-Mitteln weitergeht und was die freie Theaterszene perspektivisch sonst brauche, erzählt er im Gespräch.
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