VG Bild-Kunst: Stimme sichern und übertragen

Die VG Bild-Kunst hat zur nächsten Mitgliederversammlung für die Berufsgruppe 1, die Bildenden Künstlerinnen und Künstler, für den 25. und 26. April nach Bonn eingeladen. Alle Mitglieder der Verwertungsgesellschaft sollten dort von ihrem demokratischen Mitsprache- und Stimmrecht Gebrauch machen. Wer aber nicht selbst anreisen kann, hat die Möglichkeit zur Stimmübertragung.

Den per Post versandten Einladungsunterlagen der VG Bild-Kunst liegt ein Formular zur Stimmübertragung bei, mit dem jedes Mitglied seine Stimme an eine Vertretung seines Vertrauens übertragen kann. ver.di ruft dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen und Stimmen an die ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst zu übertragen, damit eine gewerkschaftliche Interessenvertretung der Bildenden Künstlerinnen und Künstler als Urheber in der Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft wirksam werden kann. Auch wer selbst noch nicht Mitglied der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di ist, kann ihr seine Stimme übertragen.

nach oben

weiterlesen

Es geht um Stabilisierung, vor allem aber um Zukunft

Im Oktober 2020 wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ ein 65-Millionen-Programm zur Förderung freischaffender Künstler*innen und freier Gruppen in der bundesdeutschen Theater-, Performance- und Tanzlandschaft bereitgestellt. Der Fonds Darstellende Künste organisiert die Förderung, 50 Millionen Euro sind bereits vergeben worden. Wir baten Geschäftsführer Holger Bergmann um eine Zwischenbilanz.
mehr »

Kreative beim Urheberrecht ohne wirksamen Schutz

Das Bundeskabinett hat am 3. Februar 2020 den Gesetzentwurf für die Umsetzung der EU-Urheberrechtsreform in deutsches Recht gebilligt. Im „weitgehend unter Vermeidung von Öffentlichkeit“ erfolgten Gesetzgebungsverfahren fehle es weiter an wirksamen Schutzmechanismen für die Kreativen, kritisiert ver.di. Die Gewerkschaft sieht den Regierungsentwurf als einen "Kotau vor den Interessen der Zeitungsverleger und Verwerter".
mehr »

Endlich kommen Novemberhilfen, doch eben nicht für jeden

Endlich: Seit 12. Januar, so informiert die Bundesregierung, seien die technischen Voraussetzungen für die reguläre Auszahlung der „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ für den Monat November geschaffen. Die Länder starten mit der Überweisung der seit 25. November beantragten Gelder. Soloselbstständige konnten bis zu 5000 Euro Hilfen direkt beantragen. Doch bislang wurden bestenfalls Abschläge ausgezahlt. Was das für sie bedeutet und warum viele ganz durch Raster fielen, beleuchtet ein Projekt von Selbstständigen bei ver.di Niedersachsen-Bremen.
mehr »

Urheberrecht: ver.di fordert Möglichkeit der Verbandsklage

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die erweiterte Möglichkeit von Verbandsklagen zur Durchsetzung der Vergütungsansprüche von Urheberinnen, Urhebern, Künstlern und Künstlerinnen. In einem Brief an das Kanzleramt sowie die Ministerien, die eine EU-Richtlinie zum Urheberrecht umsetzen müssen, wird kritisiert, dass der sozialen Funktion des Urheberrechts in den bisher gemachten Vorschlägen nicht ausreichend Rechnung getragen werde, heißt es in einer Pressemitteilung.
mehr »