Aktuell

München: Weil anderer Leute „Freizeit“ unsere Arbeit ist

Am letzten Adventswochenende beteiligten sich an die 100 Menschen auf dem Münchner Marienplatz an einer Kundgebung der Beschäftigten im Kultursektor. Die Initiative „Freizeit ist unsere Arbeit“ organisierte die Aktion, ver.di beteiligte sich aktiv. Der Landesfachbereichsvorstand von ver.di Bayern hat gerade auch einen Forderungskatalog zur Absicherung von Künstlern und Soloselbstständigen beschlossen, mit dem sie in der Corona-Krise wirksam und nachhaltig unterstützt werden sollen.
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Soloselbständige Künstler*innen sind direkt betroffen

Es besteht dringender Nachbesserungsbedarf bei der Antragsberechtigung für die aktuellen Bundeshilfen, die sogenannte November- und Dezemberhilfe, sagen renommierte soloselbstständige Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten, die sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich in ver.di engagieren. Sie haben sich vor Monaten eng mit dem Kulturberater Rainer Bode zusammengeschlossen, um gemeinsam die spezielle Situation der von den Schließungen betroffenen Künstler*innen zu analysieren. Aktuelles Ergebnis ist ein Offener Brief an Bundestagsabgeordnete und politische Entscheidungsträger.
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Die Novemberhilfen fließen nur sehr spärlich

„Großzügig wollte die Bundesregierung Künstlern, Gastronomen und anderen Shutdown-Betroffenen helfen. Doch das Geld fließt nur sehr zögerlich“, stellt Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen in seiner aktuellen „Spiegel“-Kolumne fest, kritisiert “kleinteiligen Hickhack“ und „praktizierte Knauserigkeit“. Doch er lobt auch ver.di und mahnt an, weiter Druck zu machen.
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VS: »Die Existenz von Kultur ist in Gefahr«

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller kritisiert die mangelnde Bereitschaft des Bundes, Coronahilfen den Erfordernissen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern anzupassen. Literaten profitieren seit März kaum von Förderung. "Auch nach den Novemberhilfen und den Coronahilfen III muss man konstatieren: vielen Schriftstellerinnen und Schriftstellern ist mit den Hilfspaketen nicht geholfen", so Lena Falkenhagen, Bundesvorsitzende des Verbands.
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Novemberhilfen und weitere Versprechen

Ganz aktuell*: Die Anträge für die "Novemberhilfe" können jetzt auf der bundesweiten Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden. Das gilt auch für Künstlerinnen und Kulturschaffende – Solo-Selbstständige und Freiberufler –, die direkt oder indirekt von den akuten Schließungen durch den Teilshutdown betroffen sind. Sie können die "außerordentliche Wirtschafthilfe des Bundes" für Einnahmeausfälle im November bis maximal 5000 Euro ohne Steuerberater selbst beantragen. Da die partiellen Schließungen verlängert werden, soll das, so die Ankündigung, auch für die Förderung gelten.
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Jedes Objekt eine Zukunftsmaschine

Gerade hatten die acht Forschungsmuseen der Leibniz- Gemeinschaft Ende Oktober die Auftaktveranstaltung zu ihrem Aktionsplan „Eine Welt in Bewegung“ auf Youtube hinter sich gebracht, da war es mit publikumswirksamen Aktionen in den Museen durch den neuern Lockdown erst mal vorbei. Mobilität und Migration sollen – analog und digital – im Mittelpunkt des geplanten zweijährigen Dialogs von Wissenschaft und Gesellschaft stehen.
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ver.di-Position: Urheberrecht und digitaler Binnenmarkt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bedankt sich für die erneute Möglichkeit der Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts und führt aus: "Der vorliegende Referentenentwurf stellt letztlich eine eher nur in Detailfragen veränderte Zusammenführung der beiden bisher veröffentlichten Diskussionsentwürfe des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz dar.
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Soforthilfe für Künstler und Kulturschaffende im November

Unbürokratische Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige: Wer wegen der jetzt beschlossenen, neuerlichen Corona-Beschränkungen in der Kultur- und Veranstaltungsbranche Umsatzverluste erleidet, bekommt 75 Prozent der Einnahmeausfälle vom Bund ersetzt. Das bekräftigten zuständige Bundesminister und informierten am 29. Oktober zum Procedere der neuen Soforthilfen.
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München demonstriert: Aufstehen für die Kunst

Mehr als 1000 Kulturschaffende und Unterstützer hatten sich am 24. Oktober in München auf dem Königsplatz unter der Losung «Aufstehen für die Kultur» versammelt. ver.di war engagiert dabei und brachte eigene Forderungen für Soforthilfen in der Corona-Krise ein. Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler sagte der Gewerkschaft in seiner Rede Gesprächsbereitschaft zu.
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Kunstgebung: Der Politik Feuer unter den Hintern

Wenn Matthias Egersdörfer (Tatort-Ermittler und Kabarettist), Michl Müller (der „Dreggsagg“ aus der ARD), Wortkünstler Oliver Tissot, Franken-Humor-Chef Bernd Händel, die bekannte A-Capella-Gruppe Viva Voce oder „Feuerwehrkommandant“ Norbert Neugirg gemeinsam auf der Bühne stehen: Dann ist entweder Faschings-Prunksitzung in Veitshöchheim - oder „Kunstgebung“ in Nürnberg. Am 19. Oktober war Letzeres.
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