Aktuell

Kreismusikschule Dreiländereck: Streikende stellen Ultimatum

Die Beschäftigten der Kreismusikschule Dreiländereck in Sachsen kämpfen seit eineinhalb Jahren um einen Tarif. Insgesamt zehn Tage haben sie dafür bereits gestreikt. Während eines aktuellen dreitägigen Warnstreiks berieten die Musikschullehrer*innen am 23. Januar 2019 in Niesky über weitere Aktionen und Maßnahmen in der Tarifauseinandersetzung. Sie setzten ein Ultimatum.
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30 Jahre Einsatz für Literatur – Imre Török zum 70. gratuliert

Imre Török ist, obwohl in Ungarn geboren und zeitweilig in der Türkei lebend, ein deutscher Schriftsteller mit vielen Berufungen: Er arbeitete als Journalist, Dozent, Theaterleiter oder Ghostwriter. Er ist in der Flüchtlingsarbeit aktiv, initiiert Aktionsbündnisse, engagiert sich gegen Rechts und tritt für die Interessen der schreibenden Kolleg*innen ein. Am 3. Februar feiert er seinen 70. Geburtstag. Der VS in ver.di beglückwünscht seinen langjährigen Vorsitzenden.
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Lernen, einander zuzuhören – jetzt mit dem Saxofon

Das Saxofon löst das Cello ab. Die Landesmusikräte Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Saar, Sachsen und Schleswig-Holstein kürten das Saxophon zum „Instrument des Jahres“ 2019. Die 2008 durch den Deutschen Musikrat und den Landesmusikrat Schleswig-Holstein gestartete jährliche Instrumentenkür will für ein breites Publikum Anreize schaffen und Aufmerksamkeit auf die musikalische Bildung richten.
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Mindestlohn für freie Solisten und Musikerinnen

Als erstes deutsches Landesparlament hat der Landtag in Potsdam am 13. Dezember 2018 beschlossen, die Mindeststandards der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) für die Honorierung freischaffender Musikerinnen und Musiker sowie Vokalsolist_innen verbindlich einzuführen. Das kommt der Sicherung eines Mindesthonorars gleich, die in Brandenburg ab 2019 schrittweise gelten soll.
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Über die Lücke, die uns der Rechner lässt

Ganz in den Fußstapfen der Theorie sozialer Systeme schreibt Soziologe Dirk Baecker seine große Erzählung als „Medienarchäologie“: Er weist der Sprache (1.0), der Schrift (2.0), dem Buchdruck (3.0), und den elektronischen Medien plus Computer (4.0) die archaischen Stämme, die Antike, die Moderne und die „nächste Gesellschaft“ zu.
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Hans Otto ehren und sich heute aktiv einmischen

Hans Otto war der erste bekannte Schauspieler, der seinen Widerstand gegen die braunen Machthaber am 24. November 1933 mit dem Leben bezahlte. Zum 85. Todestag wurde bundesweit an den mutigen Künstler und Gewerkschafter erinnert. Eine besondere Ehrung erfuhr der „Kollege“ im Potsdamer Theater, das Hans Ottos Namen trägt, mit einer Matinee. Mit dabei: Mitglieder des 2016 gegründeten Hans-Otto-Vereins.
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Nachruf für unseren Kollegen Hans Kraft

Er wird fehlen: Unser Kollege Johannes Kraft, seit 25 Jahren als Gewerkschaftssekretär in Bayern vor allem für die Betreuung der Kunstfachgruppen zuständig, ist am 25. November 2018 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 58 Jahren gestorben. Er sei „mit großem Sachverstand, Hilfsbereitschaft und permanentem Einsatz“ tätig gewesen, so der ver.di-Landesbezirk Bayern in einem Nachruf.
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Die Hamburger lesen erneut ohne Atomstrom

Was die Forderung nach der Sperrung des Hamburger Hochseehafens für radioaktive Fracht mit einer Lesereihe, exklusiven Bühnenprogrammen und einer bevorstehenden Ausstellung zu tun hat? Zu erfahren ist das beim inzwischen „8. Lesen ohne Atomstrom“. Die Hamburger Veranstaltungsreihe startet am 15. November 2018 und bietet bis Mitte Februar 2019 „erneuerbare Lesetage“ mit 50 Autoren und Künstlern sowie 2400 Gratis-Plätze fürs Publikum. Es geht um Politik, Kunst, Geschichte, Sport und gegen radioaktive Materialtransporte.
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Keine Kulturwüste in Niedersachsen zulassen

Die Empörung ist groß: Das Kulturministerium des Landes Niedersachsen hat den kommunalen Theatern eine dauerhafte Erhöhung der Förderung von 6 Millionen Euro zugesagt und sofort wieder in Frage gestellt. Der errechnete Bedarf der Theater liegt aber bei mindestens 9 Millionen Euro. Und Niedersachsen belegt bei den öffentlichen Kulturausgaben pro Kopf im Ländervergleich ohnehin schon die drittletzte Stelle. Deshalb haben Beschäftigte des Deutschen Theaters Göttingen die Aktion #rettedeintheater – Keine Kulturwüste in Niedersachsen ins Leben gerufen. ver.di unterstützt sie.
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Viele Selbständige profitieren von der Neuregelung

Als „bedeutende Entlastung für hunderttausende Selbstständige mit geringen Einkommen“ hat der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke das am 18. Oktober im Bundestag beschlossene GKV-Entlastungsgesetz bezeichnet. „Die Neuregelung der Mindestbeiträge Selbstständiger bei gesetzlichen Krankenkassen sorgt dafür, dass sich viele von ihnen die im Koalitionsvertrag angekündigte Altersvorsorgepflicht überhaupt leisten können. Das schafft mehr Gerechtigkeit im System", so Werneke.
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