Einigung zum TVöD: Tariferhöhung zum April kommt

Die vereinbarte Tariferhöhung zum 1. April kommt. Seit Mitte November hatte ver.di mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) über die Umsetzung der Tarifeinigung vom 25. Oktober 2020 im Öffentlichen Dienst verhandelt. Zuletzt gab es Irritationen. Doch nun ist es geschafft: 20 Änderungstarifverträge sind Mitte März bis in die letzte Formulierung vereinbart worden. 

In der letzten Woche sah die Situation noch absolut verfahren aus. Die Verhandlungen eskalierten in der die Auseinandersetzung am Thema Jobrad. Die Arbeitgeber hatten erklärt, die anstehende Tariferhöhung zunächst aussetzen zu wollen. Doch der Zweirad-Streit konnte beigelegt werden. Grundsätzlich ist es für alle Beschäftigte in den Kommunen, Sparkassen und kommunalen Betrieben nun möglich, per Entgeltumwandlung ein Dienstrad zu leasen.

Die im Raum stehende Verzögerung bei der Auszahlung der Tariferhöhung ab April ist auch für Angestellte kommunaler Musikschulen und Bühnen vom Tisch. Für die Beschäftigten von Bund, Kommunen und kommunalen Unternehmen kann das angekündigte Plus von 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro im TVöD bzw. von 1,56 Prozent im TV-V pünktlich ausgezahlt werden, informiert ver.di-Tarifexperte Frank Schreckenberg.

 

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