Aktuell

Honorarumfrage unter Soloselbstständigen

Eine branchenübergreifende Honorarumfrage unter Soloselbstständigen soll für mehr Markttransparenz sorgen. „SO_LOS! Die Initiative für faire Honorare“ wurde zum Start am 13. Juli zunächst von 25 Berufsverbänden, Interessenvertretungen und Zusammenschlüssen von und für Soloselbstständige(n) getragen. Weitere sollen dazu kommen. Konzipiert und organisiert hat die Initiative das „Haus der Selbstständigen“ (HDS) mit Sitz in Leipzig. Zentraler Bestandteil ist eine Online-Umfrage, mit deren Hilfe Daten zu aktuell auf dem Markt zu erreichenden Honorarhöhen erhoben werden.
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Neue Landes-Arbeitsgruppe Kunst und Kultur in Bayern

Innerhalb der laufenden Organisationswahlen in ver.di wurde im Rahmen der Landesdelegierten-Konferenz der Kunstfachgruppen in Bayern am 9. Juli 2022 die Gründung des ordentlichen Gremiums der Landes-Arbeitsgruppe Kunst und Kultur beschossen.  Zugleich wurden die Vorstände der Landes-Fachgruppen KuK-Bayern gewählt. Der Landes-AG gehören Vertreter *innen der Fachgruppen Musik, Bildende und Darstellende Kunst sowie des VS an.
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KSK: Novelle soll Webfehler im Gesetz künftig heilen

Endlich gute Nachrichten für alle Soloselbstständigen, die neben einer künstlerischen oder publizistischen Arbeit noch weitere selbstständige Tätigkeiten ausüben: Im Rahmen einer umfassenderen Novelle des Vierten Sozialgesetzbuches sind Änderungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes vorgesehen. Danach können Selbstständige künftig in der Künstlersozialkasse (KSK) krankenversichert bleiben, solange ihre kreative Tätigkeit überwiegt. ver.di begrüßt das ausdrücklich.
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Basishonorare: Wann, wenn nicht jetzt?

ver.di legt Diskussionsvorschlag mit Berechnungsmodell für selbstständige Künstler*innen vor: Kairos bezeichnet den günstigen Zeitpunkt für eine Entscheidung. Ihn nicht zu nutzen, kann fatal sein. Was in der griechischen Mythologie sogar als Gottheit personifiziert ist, betrifft nach ver.di-Auffassung gerade eher Profanes, aber ungemein Wichtiges: Die Festlegung von Basishonoraren für selbstständige Kreative. Ein gewerkschaftlicher Diskussionsvorschlag dazu wurde bereits vorgestellt. Nun gibt es die energische Einladung zur Partizipation.
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Die Gamesbranche und Chancen für Organizing

Computer- und Videospiele sind beliebt und haben ein meist positives Image: hip, unterhaltend, allerdings mit Suchtfaktor. Die Beschäftigten in der Games und Tech Branche, die diese Spiele herstellen, beklagen dagegen seit vielen Jahren schlechte Arbeitsbedingungen und ungleiche Bezahlung, fehlende Rechte sowie mangelnde soziale Standards am Arbeitsplatz. Zusammenschluss und Gewerkschaften? Bislang meist Fehlanzeige. Nun kamen wichtige Impulse dazu aus Berlin.
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Amnesty-Aktion: Russischer Künstlerin droht langjährige Haft

Nicht erst seit dem Krieg gegen die Ukraine müssen Oppositionelle und auch regierungskritische Künstler*innen in Russland Verfolgung fürchten. So etwa die Malerin und Theaterregisseurin Yulia Tsvetkova, die in ihrer Kunst offensiv für die Rechte von Frauen eintritt. Den russischen Behörden gefallen ihre Aktionen gar nicht, und so erklärten sie ihre Zeichnungen kurzerhand zu Pornografie.
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Ehrenamtlich gewuppt: Lesen fürs Klima

Mit der Klimabuchmesse wollen die Organisationen mehr Klimabewusstsein schaffen – beim Lesepublikum, aber auch innerhalb der Buch- und Medienbranche. Nach einem ersten digitalen Aufschlag zur abgesagten Leipziger Buchmesse 2021 fand die Klimabuchmesse nun vom 13. bis 15. Juni 2022 erstmals in Präsenz statt. „Wir wollen einen Raum für Geschichten geben, die Wege aus der Klimakrise hinaus aufzeigen“, sagt Messe-Kuratorin Gisela Wehrl. Neben Sachbüchern standen Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur auf dem Programm.
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Verfassungsfrage: Wie man Kinder lieben soll

Etliches droht momentan unter die Räder echter Kriegsmaschinerie oder einer allgemeinen Fokussierung aufs Militärische zu geraten. Nicht nur in der Ukraine leiden die Verletzlichsten in der Gesellschaft am meisten. Auch hierzulande sei angesichts eines 100-Milliarden-Sonderfonds für die Bundeswehr daran erinnert, dass nicht schweres Gerät, sondern Kinder die Zukunft einer Gesellschaft sichern. Der nachfolgende Text von Regine Möbius entstand bereits im Januar, ist aber keineswegs überholt. Die Redaktion veröffentlicht ihn zum Internationalen Kindertag.
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Aus kreativen Laboren akuter Transformation

Es begann quasi zoologisch und endete fröhlich. Die Verleihung des Tabori-Preises, der höchsten Auszeichnung im Bereich der Freien Darstellenden Künste, fand am 25. Mai 2022 im HAU Hebbel am Ufer in Berlin statt. Aber auch im Live-Stream konnte mitverfolgt werden, wie Protagonisten von „Meine Damen und Herren“ über den Preis jubelten, die Regisseurin Simone Dede Ayivi und die Company „Overhead Project“ geehrt wurden sowie Nicoleta Esinencu und das Theaterkollektiv „teatru-spălătorie“ die neue Tabori Auszeichnung international erhielten.
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Gerechtere Arbeit in der Kulturellen Bildung

Gerechte Arbeitsbedingungen in der Kulturellen Bildung fordert ver.di. Die gewerkschaftliche AG Kunst und Kultur unter Leitung der gewählten Kunst- und Kulturbeauftragten hat dazu jetzt ein Papier mit acht klaren Forderungen vorgelegt. Scheinselbstständigkeit wird der Kampf angesagt, bessere Einkommen und Weiterbildungsangebote stehen ebenfalls obenan. Darauf zielt gewerkschaftlichen Arbeit. Die Forderungen sind aber auch an die Politik adressiert, sollen im Kulturbereich und darüber hinaus debattiert werden.
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