Aktuell

Berlin: Musikalische Bildung geht nur mit Präsenz

Angemessene Honorare, bessere soziale Absicherung, mehr Festanstellungen und ein Tarifvertrag für Honorarlehrkräfte sind Forderungen, für die wir von der ver.di-Fachgruppe Musik in Berlin uns inzwischen seit fast einem Jahrzehnt stark machen. Unser Engagement lohnt sich mit mehr Festanstellungen und Honorarerhöhungen. Nicht zuletzt ist seit dem 10. Mai Präsenzunterricht an den Musikschulen wieder möglich.
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Glossiert: Notstand – in Kultur und bei den Reichen

Gerechtigkeit ist wie ein ICE der Deutschen Bahn: Kommt sie nicht pünktlich, weiß man nicht, wann sie und ob sie überhaupt noch kommt. So auch jetzt in der Pandemie: Die komplette Kultur ist zu, damit die Wirtschaft Rekordgewinne und Wachstums-Partys feiern kann. Schlachthöfe auf – Kinos zu. Fabriken auf – Theater zu. Fußballstadien auf (zur EM sogar mit Zuschauern) – Open-Air-Konzerte zu.
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Auch das Eigentum an Millionen Klicks verpflichtet

Die Aktion von mehr als 50 Schauspieler*innen, mit Kurzvideos #allesdichtmachen auf YouTube die Corona-Politik der Bundesregierung zu kritisieren, hat hohe Wellen in der Öffentlichkeit geschlagen. Auf M Online, dem medienpolitischen Portal von ver.di, äußerte Medienjournalist Günter Herkel seine Meinung dazu unter dem Titel „Kunstfreiheit und Empörungsunkultur“ . Dieser streitbare Kommentar selbst hat teils hitzige Debatten ausgelöst. M Online hat dazu jetzt auch eine kritische Stimme aus der Kulturarbeit veröffentlicht. Sie kann hier nachgelesen werden.
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ver.di: Kultur als Staatsziel in die Wahlprogramme aufnehmen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat alle demokratischen Bundestagsparteien aufgefordert, die Festschreibung der Kultur als Staatsziel in ihre aktuellen Wahlprogramme aufzunehmen und umzusetzen. Gleichzeitig unterstützt die Gewerkschaft, die über 20.000 Kunst- und Kulturschaffende organisiert, die Initiative „Kultur ins Grundgesetz“ und die gleichnamige Petition, heißt es in einer ver.di-Pressemitteilung.
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China: Schriftsteller kommt wegen Spionage vor Gericht

Amnesty International setzt sich weltweit auch für bedrohte Künstler*innen ein und macht ihr Schicksal publik. Der australisch-chinesische Schriftsteller Yang Hengjun muss sich bald in Peking vor Gericht verantworten. Er befindet sich bereits seit mehr als zwei Jahren in Haft. Ihm wird Spionage vorgeworfen, doch dürften die wahren Gründe für seine drohende Verurteilung andere sein. Denn Yang Hengjun setzt sich als Blogger für ein demokratisches China ein.
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Verbandsklagerecht für Urheber*innen unverzichtbar

Das Verbandsklagerecht muss zwingend als neues Rechtsinstrument in das Urheberrecht aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich der Deutsche Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Unterstützung erfahren die beiden Gewerkschaften durch ein Rechtsgutachten und den konkreten Formulierungsvorschlag von Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Universität Halle-Wittenberg.
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Theatraler Blick in eine schöne neue Welt?

Vom 10. bis 21. März fand in der Kölner Kirche St. Gertrud das Theaterprojekt „Menschen von Morgen“ statt. In verschiedenen Szenen unter Mitwirkung von chronisch kranken Menschen, Migrant*innen und professionellen Schauspieler*innen inszenierte Regisseur Gregor Leschig gemeinsam mit ihnen einen Blick auf die eigenen Zukunftsentwürfe. Mit Performances, Streams, Einspielungen und Interaktionen, die auch das Publikum mit einbezogen. Die große Frage dabei: Wie sieht unsere Welt in Zukunft aus?
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Was tun für faire Arbeit in Kunst und Kultur?

Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche im Fundament. Das strahlt weit in die Gesellschaft aus. Was aus der Situation für den Kulturbereich zu lernen ist, debattierte die Bundestagsfraktion Die Linke mit Gästen. „Kultur. Klasse. Krise“ war die gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 9. März überschrieben. ver.di-Gewerkschaftssekretärin Lisa Basten und andere Experten waren aufs digitale Podium geladen.
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Kommunale Arbeitgeber: Keine Tariferhöhung zum April

Die in der Tarifrunde 2020 für den Öffentlichen Dienst vereinbarte Tariferhöhung von 1,4 Prozent zum 1. April 2021 ist in Gefahr. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) hat den Tarifpartnern jetzt mitgeteilt, dass die Auszahlung zunächst nicht erfolgen soll. "So sieht Sozialpartnerschaft in einer Ausnahmesituation aus!", kritisiert ver.di: „Eine größere Missachtung der Leistungen der Beschäftigten gerade in Zeiten einer Pandemie ist kaum vorstellbar.“
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Rapper Hasél: Spanien streitet über Kunstfreiheit

Tausende auf der Straßen, brennende Barrikaden, Steinwürfe auf Polizisten, Festnahmen von Demonstrierenden – Bilder, die Mitte Februar 2021 täglich im spanischen Fernsehen zu sehen sind. Die Proteste in Barcelona, Lleida, Girona, Valencia und auch in Madrid richten sich gegen die Festnahme des 32-jährigen katalanischen Musikers Pablo Hasél. Der war zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er in seinen Liedern und in Tweets die Monarchie beleidigt und den Terrorismus verherrlicht haben soll.
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