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Online: Wie geht gute Künstlerinnen-/Künstler-Förderung konkret? Best-Practice-Modelle für eine Vergütung Bildender Künstler*innen

Zur Vorbereitung der Arbeiten am Frankfurter Kulturentwicklungsplan organisierte die Sprecherinnengruppe Bildende Künste eine dreiteilige online-Talk-Reihe mit bundesweiten Expert*innen. In intensiver Recherche fragten wir Expert*innen nach ihren Erfahrungen mit Modellen und Konzepten zum Gelingen einer guten Künstler*innen-Förderung. Allen Gesprächspartner*innen gemein war, dass sie in einer Zusammenarbeit mit Akteuren von Politik und Berufsverbänden erreicht haben, dass Arbeit Bildender Künstlerinnen und Künstlerfairer bezahlt wird. In Talks werden je zwei Expertinnen oder Experten beispielhaft über eine mögliche, solide und nachhaltige Förderstruktur Bildender Künstlerinnen und Künstler berichten und Fragen beantworten. Hintergrund der Diskussion bildet der künftige Kulturentwicklungsplan der Stadt Frankfurt/M, bei dem die Verbesserung der Situation der Freien Szene ganz oben auf der Liste steht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltungen finden über Zoom statt. Mit Dr. Ruth Heftrig, GF BBK Halle und Joachim Sauter, ver.di Stuttgart: Zeit: 19:00 bis 20:30 Uhr    

Weltweite Lesung ukrainischer Literatur

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] ruft in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse und dem PEN Zentrum Deutschland Kinos, Schulen, Universitäten, Medien, Kultureinrichtungen und Einzelpersonen auf, sich am 7. September 2022 an einer weltweiten Lesung ukrainischer Literatur zu beteiligen. Anlässlich des Krieges in der Ukraine und seiner verheerenden Auswirkungen soll mit der Weltweiten Lesung ukrainische Literatur ins Licht gerückt, ihre inhaltlichen und stilistischen Facetten hervorgehoben sowie ukrainischen Autor*innen ein internationales Forum gegeben werden. Auch in Zeiten der Not kann und muss Literatur als Medium der Kritik fungieren, kann versuchen, Worte und sprachliche Formen für Unsagbares zu finden. Im Rahmen der Lesungen stehen zugleich nicht nur aktuelle Werke im Vordergrund, sondern auch historische. Gelesen werden kann sowohl aus eigens ausgewählten Texten als auch aus den Vorschlägen des ilb. Das ilb denkt dabei an folgende Autoren: Jurij Andruchowytsch, Serhij Zhadan, Boris Tschersonskij, Ilja Kaminskij, Oksana Sabuschko, Andrej Kurkow, Taras Prochasko, Andrij Ljubka, Natalia Belchenko, Kateryna Kalytko, Luba Jakymtschuk, Maryana Kiyanovska, Iya Kiva, Halyna Kruk, Irina Schuwalowa, Ostap Slyvynsy, Iwan Kotljarewski und Taras Schewtschenko.

Berlin: Existenzgründung für Journalist*innen, Medienberufler*innen

Im Seminar werden Kenntnisse zu den Rahmenbedingungen der freiberuflichen Existenz in Medien- und künstlerischen Berufen vermittelt. Die Teilnehmer*innen sollen mit dem Seminar in die Lage versetzt werden, Chancen sowie Risiken einer Selbstständigkeit beurteilen zu können, die Besonderheiten für ihre Berufsgruppen kennen und nutzen zu lernen. Für bereits erfolgte Gründungen kann das Seminar zur Überprüfung der getroffenen Entscheidung dienen. Schwerpunkte: Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit, Förderungsmöglichkeiten (z.B. Gründungszuschuss), Anmeldeformalia, soziale Absicherung für Freie (Künstlersozialkasse) betriebswirtschaftliche und steuerliche Aspekte, Gemeinschaftsgründungen. Zeit: 9.30 – 16.30 Uhr; Ort: ver.di-Landesbezirk, Raum 3.12, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin.  
Ausschreibungen

Deutscher Kinderbuchpreis 2022

Lesekompetenz und Leselust sind wichtige Elemente unserer Gesellschaft. Der Deutsche Kinderbuchpreis wurde ins Leben gerufen, um bei Kindern die Lust am Lesen zu wecken und zu stärken. Mit 100.000 Euro ist der Preis einer der höchstdotierten Buchpreise in Deutschland und auch international. Er soll ausdrücklich kreativen Schreiber*innen einen weiteren Anreiz bieten, sich mit dem Thema Kinderbuch auseinanderzusetzen und so die Vielfalt und den Ideenreichtum in diesem wichtigen literarischen Segment zu steigern. Für den Deutschen Kinderbuchpreis können Büchern eingereicht werden, die sich an Kinder in der Altersgruppe zwischen fünf und acht Jahren richten und die zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 31. Mai 2022 erstmals erschienen sind. Die Bücher sollen von Kindern in diesem Alter selbstständig oder mit Unterstützung gelesen werden können.

Germersheimer Übersetzer-Stipendium

Die Aufenthaltsdauer des "Germersheimer Übersetzer-Stipendiums" umfasst zwei Monate zwischen Oktober und Dezember eines jeden Jahres. Das Stipendium setzt die Bereitschaft voraus, im Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim einige Veranstaltungen mit Studierenden durchzuführen. Einzureichen sind folgende Unterlagen in deutscher Sprache, gerne auch in elektronischer Form: Bewerbungsschreiben mit Hinweisen, an welchem Übersetzungsprojekt Sie arbeiten möchten und welche Veranstaltung(en) Sie sich für Studierende vorstellen könnten; Lebenslauf und ggf. bisherige Förderungen; Bibliographie der bisher erstellten Übersetzungen und sonstigen Publikationen.

Selfpublisher-Preis

Auch in diesem Jahr schreibt der Selfpublisher-Verband e.V. den Selfpublishing-Buchpreis aus. Autor*innen können ihre verlagsunabhängig veröffentlichten Bücher in einer der vier Kategorien Belletristik, Kinder- und Jugendbuch und Sachbuch/Ratgeber einreichen und bis zu 5.000 Euro gewinnen. Zusätzlich gibt es dieses Jahr einen Sonderpreis für Kurzprosa.

Mentoring für Frauen aus Kultur & Medien

Das Programm richtet sich an Frauen, die sehr gut ausgebildet sind, bereits anspruchsvolle Berufsstationen absolviert haben oder entsprechende Projekte und Auszeichnungen vorweisen können, mindestens zehn Jahre berufstätig sind und eine Leitungsfunktion anstreben, bzw. ihre Präsenz optimieren möchten. Das 6-monatige Mentoring beginnt im Oktober 2022. Die insgesamt 35 Mentorinnen und Mentoren kommen aus den folgenden Kultur-Bereichen: Literatur, Oper, Design, Kommunikation, Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst, Bibliothekswesen, Museum, Kulturelle Bildung, Fernsehen, Kulturmanagement und -verwaltung, Vereinen und Stiftungen. Die zukünftigen Mentees haben also ein breites Spektrum zur Auswahl. Somit können sie vom Erfahrungsschatz der etablierten Berufskolleginnen und -kollegen profitieren, damit langfristig mehr Frauen an den Schaltstellen von Kultur- und Medienwirtschaft bzw. Politik und Verwaltung vertreten beziehungsweise im Kulturgeschehen adäquat repräsentiert sind.