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Weltweite Lesung ukrainischer Literatur

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] ruft in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse und dem PEN Zentrum Deutschland Kinos, Schulen, Universitäten, Medien, Kultureinrichtungen und Einzelpersonen auf, sich am 7. September 2022 an einer weltweiten Lesung ukrainischer Literatur zu beteiligen. Anlässlich des Krieges in der Ukraine und seiner verheerenden Auswirkungen soll mit der Weltweiten Lesung ukrainische Literatur ins Licht gerückt, ihre inhaltlichen und stilistischen Facetten hervorgehoben sowie ukrainischen Autor*innen ein internationales Forum gegeben werden. Auch in Zeiten der Not kann und muss Literatur als Medium der Kritik fungieren, kann versuchen, Worte und sprachliche Formen für Unsagbares zu finden. Im Rahmen der Lesungen stehen zugleich nicht nur aktuelle Werke im Vordergrund, sondern auch historische. Gelesen werden kann sowohl aus eigens ausgewählten Texten als auch aus den Vorschlägen des ilb. Das ilb denkt dabei an folgende Autoren: Jurij Andruchowytsch, Serhij Zhadan, Boris Tschersonskij, Ilja Kaminskij, Oksana Sabuschko, Andrej Kurkow, Taras Prochasko, Andrij Ljubka, Natalia Belchenko, Kateryna Kalytko, Luba Jakymtschuk, Maryana Kiyanovska, Iya Kiva, Halyna Kruk, Irina Schuwalowa, Ostap Slyvynsy, Iwan Kotljarewski und Taras Schewtschenko.

Berlin: Existenzgründung für Journalist*innen, Medienberufler*innen

Im Seminar werden Kenntnisse zu den Rahmenbedingungen der freiberuflichen Existenz in Medien- und künstlerischen Berufen vermittelt. Die Teilnehmer*innen sollen mit dem Seminar in die Lage versetzt werden, Chancen sowie Risiken einer Selbstständigkeit beurteilen zu können, die Besonderheiten für ihre Berufsgruppen kennen und nutzen zu lernen. Für bereits erfolgte Gründungen kann das Seminar zur Überprüfung der getroffenen Entscheidung dienen. Schwerpunkte: Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit, Förderungsmöglichkeiten (z.B. Gründungszuschuss), Anmeldeformalia, soziale Absicherung für Freie (Künstlersozialkasse) betriebswirtschaftliche und steuerliche Aspekte, Gemeinschaftsgründungen. Zeit: 9.30 – 16.30 Uhr; Ort: ver.di-Landesbezirk, Raum 3.12, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin.  
Ausschreibungen

Klimazukünfte 2050

Der Literaturwettbewerb KLIMAZUKÜNFTE 2050 wurde von dem Klimahaus Bremerhaven, dem Hirnkost Verlag und dem Autor Fritz Heidorn ins Leben gerufen. Unterstützt wird der Literaturwettbewerb durch den VS Bundesvorstand, die Writers For Future, Respekt! - Die Stiftung, finanziert wird er von Sylvia Mlynek und Fritz Heidorn aus Oldenburg. Der Literaturpreis soll Menschen jeden Alters, professionelle wie nicht-professionelle Autor*innen anregen, sich mit dem Klima und möglichen Zukünften auseinanderzusetzen und diese literarisch vorzustellen. Möglich sind alle Formen der literarischen kurzen Auseinandersetzung mit dem Thema, sei es Prosa oder Lyrik, als Science-Fiction-Erzählung, Dystopie oder Utopie, als Fabel oder Märchen. Wichtig ist, dass die Schreibenden eine eigene Erzählform finden, die ihre Gedanken und Gefühle zugänglich machen: Wie wird das Leben in Deutschland, Europa und der Welt im Jahre 2050 aussehen? Bewertet wird die Prägnanz der Erzählung, die Vielfalt und Originalität der Ideen, die wissenschaftlich-technischen Innovationen, der gewählte Sprachstil, die Überraschungsmomente in der Geschichte, die ungewohnte Botschaft. Der Preis wird in den Kategorien Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene vergeben.

Günter-de-Bruyn-Stipendium „Abseits“

Der Schriftsteller Günter de Bruyn (1926-2020), seit 2019 Ehrenbürger der Gemeinde Tauche und des Landkreises Oder-Spree, ist mit der Region um die Kreisstadt Beeskow seit 1968 eng verbunden. Mit Werken wie Märkische Forschungen, Mein Brandenburg, Kossenblatt oder Abseits - Liebeserklärung an eine Landschaft hat der Wahl-Görsdorfer diese Gegend deutschlandweit bekannt gemacht und ihr ein literarisches Denkmal gesetzt. Seit 2021 bemühen sich eine neu gegründete Stiftung und ein Freundeskreis, Leben und Werk von Günter de Bruyn wach zu halten. Dazu gehört u.a. auch, das Refugium des Autors, die alte Schäferei an der einstigen Blabbermühle, als Literatur- und Begegnungsort zu erhalten und weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit der Stiftung Kleist-Museum, Frankfurt (Oder), der Burg Beeskow (Landkreis Oder-Spree) und dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) schreibt die Günter-de-Bruyn-Stiftung für die Dauer von 2,5 Monaten (August-Oktober 2023) erstmals das Stipendium "Abseits" aus. Bewerben können sich deutschsprachige Literat*innen, die Texte und Ergebnisse ihrer Vor-Ort-Arbeit einem deutschsprachigen Publikum zugänglich machen. Da es sich um ein Tandem-Stipendium handelt, wird die Bewerbung mit einem weiteren Literaten bzw. einer weiteren Literatin erwartet bzw. einer Person, die im künstlerischen, publizistischen, wissenschaftlichen oder handwerklichen Bereich tätig ist. Das Stipendium umfasst 3.000 Euro sowie freien Wohn- und Arbeitsraum in Günter de Bruyns Wohnhaus an der Blabber.