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Termine

Berlin: Ausstellung zum Krankenhausstreik (02.09. – 22.10.2021)

In den vergangenenn Wochen gab es mehrtägige Warnstreiks bei der Charité, Vivantes und ihren Tochterunternehmen. Die Krankenhausbeschäftigten fordern erträgliche Personalschlüssel, einen Tarifvertrag zur Entlastung in den Kliniken und den Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) in den Servicegesellschaften. Die Beschäftigten brauchen die Solidarität aller Gewerkschaftsmitglieder und der Bevölkerung. Die ver.di MedienGalerie hat zu ihrer Unterstützung eine Ausstellung erstellt, die in 30 Fototafeln die aktuelle Auseinandersetzung zeigt und die Geschichte der Kämpfe für Entlastung, in Berlin und bundesweit. Zwölf kurze Ausschnitte aus Interviews mit Beschäftigten über ihre Alltagserfahrungen im Gesundheitswesen werden mit Fototafeln illustriert. Sie sind dem Buch von Klaus Dallmer „Markt zerfrisst Gesundheitswesen!“ entnommen, der Autor ist zur Ausstellungseröffnung anwesend. Ort: MedienGalerie. Die Corona Hygieneregeln, "Geimpft, genesen, getestet und vorherige Anmeldung!“, sind zu beachten.
Informationen

http://mediengalerie.org

Fürth: Hinaus in die Welt – Lesereihe des VS Mittelfranken – Thema „Verschobene Realität“

Autor*innen lesen wieder! Dank des Förderprogramms"Neustart Kultur" hat der VS (Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di) eine Lesereihe zusammengestellt, die sich sehen und hören lassen kann. Die Lesereihe wurde ermöglicht durch das Förderprogramm "Neustart Kultur" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Veranstalter ist die Therese Literaturgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem VS. Mehrfach preisgekrönte regionale Autor*innen unterschiedlicher Genres und überregionale, erfolgreiche Literatinnen oder Literaten wechseln sich ab. Insgesamt werden vier Veranstaltungen angeboten. Bei jeder lesen drei Autor*innen zu einem bestimmten Schwerpunkt. Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller lesen aus ihren neuesten Werken. Tiefgründiges trifft auf Unterhaltsames, Bedrückendes auf Komisches, Erschreckendes auf Absurdes. Thema des Tages: "Verschobene Realität". Es lesen Pauline Füg, Fürth; Philip Krämer, Erlangen; Christian Schloyer, Nürnberg. Eintritt: 5 Euro. Ort: Spiegelfabrik Fürth, Quartiersbüro, Lange Straߟe 53, 90762 Fürth; Beginn: 17:30 Uhr.

Frankfurt/Main: Kundgebung Meinungsfreiheit für Belarus! #freebelarus

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di) ruft zu Protest und Kundgebung auf. Am 1. Oktober 2021 wurde der Verband belarusischer Schriftsteller UBW per Gerichtsbeschluss zwangsaufgelöst; bereits im Juli 2021 wurde auch der der Freiheit des Wortes gewidmete Schriftstellerverband PEN Belarus durch das Oberste Gericht in Minsk liquidiert, sowie seither weitere 284 Kultur-, Menschenrechts- und Medienorganisationen. "Mit der Zwangsauflösung der Union belarusischer Schriftsteller geht ein Diktator unter den Augen der freien Welt gegen eine der ältesten Kulturvereinigungen von Belarus vor. Wir dürfen uns nicht dem Gefühl der Machtlosigkeit ergeben, sondern müssen alle Mittel der freien Gesellschaft anwenden. Wir schließen uns dem Protest des Dachverbands der europäischen Schriftsteller*innen, des European Writers' Council, sowie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels an", betont Lena Falkenhagen, Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller*innen. Es sprechen: Sasha Filipenko (Autor), Alexandra Logovina (Head of Public Outreach im Büro von Sviatlana Tsikhanouskaya), Nina George (Autorin und Präsidentin des European Writers Council), Regula Venske (Autorin und Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland), Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels). Ort: Goetheplatz, Frankfurt am Main; Beginn: 14:00 Uhr.

Berlin: Leseabend „Schmitz Katze in den besten Jahren – Sonderprogramm“

Die VS-Lesebühne in Kreuzberg feiert sich nach acht Jahren selbst. Es lesen: Heide Ramlow, Wolfgang Fehse, Sigrun Casper, Manfred Schmitz, Wiebke Eden und Rainer Willert. Musik: Sonny Thet, Cello; Leitung und Moderation: Bernd Kebelmann. Ort: MedienGalerie, Dudenstraße 10, Berlin-Kreutzberg. Beginn: 19:00 Uhr
Informationen

http://berndkebelmann.de

Ausschreibungen

Lutz-Stipendium 2022 in Pfaffenhofen

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm vergibt in Erinnerung an den Schriftsteller Joseph Maria Lutz jährlich ein Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur. Wohnort des Stipendiaten ist der Flaschlturm, ein kleines Barockgebäude in der Altstadt, das 2013 kernsaniert wurde.Das Stipendium ist dazu bestimmt, Schriftstellerinnen oder Schriftstellern während ihres Aufenthalts die Möglichkeit zu geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen. Antragsberechtigt sind jegliche Autorinnen und Autoren, die ihrem bisherigen Schaffen eine literarische Befähigung erkennen lassen. Daneben ist die oder der Stipendiatin/Stipendiat dazu verpflichtet, sich während seines Aufenthalts literarisch mit der Stadt Pfaffenhofen auseinander zu setzen. Am Ende des Stipendiums sollte ein druckfähiger literarischer Beitrag im Sinne Joseph Maria Lutz' und seines 1932 erschienenen Romans "Der Zwischenfall" stehen - der vom Besuch eines Dichters in einer oberbayrischen Kleinstadt und den daraus resultierenden Ereignissen handelt. Das Stipendiumwird für den Zeitraum von Mai bis Juli 2022 vergeben.

ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2021 für Prosa

Der mit 3.000 € dotierte ver.di Literaturpreis wird in diesem Jahr im Genre Prosa ausgeschrieben. Einsendeschluss: 30. November 2021 (Poststempel). Die Bewerber*innen müssen ihren Hauptwohnsitz in Berlin oder Brandenburg haben. Die Jury trifft ihre Entscheidung auf der Grundlage eingesandter, deutschsprachiger Veröffentlichungen in Buchform, die innerhalb der letzten drei Jahre erstmals erschienen sind und die nicht vom Autor bzw. der Autorin (mit-) finanziert wurden. Die Bewerbung für den Literaturpreis kann durch Verlage, Literaturvereine, Autorenvereinigungen u.ä. erfolgen, ebenso durch die Autor*innen selbst. Es sind drei Exemplare einzureichen, die nicht zurückgegeben werden.Einsendungen bitte an ver.di, Fachbereich 8/VS, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin.

Literaturpreis „Grassauer Deichelbohrer“

Die Marktgemeinde Grassau lobt  wieder ihren Literaturpreis "Grassauer Deichelbohrer" aus. Für den Kurzgeschichten-Wettbewerb 2021/22 werden die besten Texte zum Thema "Wildnis" gesucht. Verliehen wird er an die drei Gewinner mit den besten Kurzgeschichten. Teilnehmen können alle deutschsprachigen Autor*innen. Für jede Teilnahme ist nur eine Einreichung möglich. Die vorgegebene Textlänge sollte zwischen 6.000 und 9.000 Zeichen (incl. Leerzeichen) umfassen. Angenommen werden Kurzgeschichten aller literarischen Genres. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Der ungewöhnliche Name des Preises ist eine Anspielung auf die hölzerne Rohrleitung, mit der im 19. Jahrhundert Salzsole von Reichenhall über Traunstein und Grassau bis zur Saline in Rosenheim gepumpt wurde. Diese historische Pipeline bestand aus sogenannten Deicheln, hölzernen Rohren, die ineinander gesteckt, zu einer Rohrleitung zusammengefügt wurden. Das Durchbohren der Fichtenstämme war ein anspruchsvolles Handwerk, das Konzentration und Augenmaß verlangte, um am Ende etwas in Bewegung zu bringen.      
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