31.01.19: Ausschreibung Literaturaustausch

Das Förderprogramm »Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch« ist eine Form der Schriftstellerförderung, die es Autorinnen und Autoren aus Deutschland ermöglicht, sich während eines Aufenthalts in Tschechien ganz ihren künstlerischen Tätigkeiten zu widmen. Realisiert wird das Programm vom virtuellen Literaturhaus Bremen, globale e.V., den Künstlerhäusern Worpswede, dem Tschechischen Literaturzentrum (Sektion der Mährischen Landesbibliothek), dem Goethe-Institut in Prag und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Für das Jahr 2019 werden zwei vierwöchige Aufenthaltsstipendien vom 1. – 31. Mai vergeben. Alle Informationen zu den Stipendien sind auf der Seite des VS zu finden. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2019.

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Sachliche Debatte mit Schwerpunkt Wendezeit

Vom 20. bis 24. März 2019 fand auf dem neuen Messegelände die Leipziger Buchmesse statt – und das Ganze im Gegensatz zu 2018 ohne Schneechaos. Nach dem letzten Jahr, in dem es viel Aufsehen um rechtsextreme Verlage auf der Buchmesse gab, kehrte der Betrieb 2019 wieder zur Tagesordnung zurück. Schwerpunkte lagen für mich auf der Wendezeit und der Auseinandersetzung mit den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Gesellschaft und der Buchbranche.
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„Looking at the Stars“ zeigt mehr als das Offensichtliche

"Eine Ballerina muss immer zu den Sternen aufschauen, auch wenn sie diese nicht sehen kann", sagt Fernanda Bianchini. Mitten im brasilianischen São Paulo liegt die Ballettschule, die sie gegründet hat. Die jungen Leute, die hier klassischen Tanz lernen, profitieren von einem einzigartigen Konzept. Statt auf Blut, Schweiß und Tränen baut Bianchini auf Berührungen, Gehörsinn und vor allem: Mut. Für ihre Tänzer*innen ist die Schule ein sicherer Hafen und die Bühne ein Ort, wo sie frei und unabhängig sein können. Sie sind blind.
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NDR-Chor: Protest gegen Sparvorhaben

Der NDR verlangt den Sänger*innen seines Chores einiges ab: Gesangsstudium, Erfahrung, umfangreiche Kenntnisse. Zum Vorsingen sind Stücke aus drei Jahrhunderten und vier Epochen vorzubereiten. Die Latte hängt hoch. Nur bei den Gegenleistungen plant der Sender den „Limbo“-Tanz und will sie absenken: In Zukunft sollen die Chorsänger*innen nicht mehr beim NDR angestellt sein, sondern bei einer GmbH. Und das auch nur noch mit halben Verträgen. Es regt sich Widerstand und es formt sich Solidarität.
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Engagierte Literatur gegen Rechts

Bereits zum fünften Mal fand von 19. bis 21. September 2019 das Literatursymposium „Richtige Literatur im Falschen“ statt. Im Münchner Gewerkschaftshaus Schwanthaler Straße trafen sich Schriftsteller*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Interessierte zum Thema „Literatur im politischen Kampf - Schriftsteller in Revolution und Reaktion“. Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz.
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