ver.di-Literaturpreis Berlin-Brandenburg

Der traditionelle ver.di-Literaturpreis Berlin-Brandenburg, der mit 3000 Euro dotiert ist, war 2018 für das Genre Lyrik ausgeschrieben. Die Jury hat entscheiden: Die Ehrung geht an die Berliner Autorin Kathrin Schmidt für ihr Buch „waschplatz der kühlen dinge“, erschienen 2018 im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Die feierliche Preisverleihung wird am 29. März 2019 in der ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, in 10179 Berlin, stattfinden.

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Für Kunstfreiheit: Glänzende Demo in Nürnberg und anderswo

Auch in Nürnberg hatten Kulturschaffende für den 19. Mai zu einer „Glänzenden Demonstration“ für Kulturfreiheit, gegen Intoleranz und Rassismus und für ein solidarisches Europa aufgerufen. Die Aktion eine Woche vor dem Europawahl-Termin wurde ein voller Erfolg. Rund 2000 Künstler*innen, Aktive und Sympathisanten bekräftigten ihre Forderungen im Rahmen der „Erklärung der Vielen“ gegen Rechtsextremismus. Vom Opernhaus zogen sie in einem bunten Zug bis vor die Lorenzkirche.
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Bürgerinitiative in Mühlheim: Der Dialog braucht Orte!

Die verschuldete Stadt Mülheim an der Ruhr, mit einem nicht geringen Anteil einer reichen Bürgerschaft, hat eine zentral gelegene „Kulturlandschaft“, die Teil ihrer Identität ist. Doch zu glauben, auf dem Gelände des städtischen Müga-Parks – wesentlich im Zuge einer Landesgartenschau 1992 entstanden – sei eine „heile Welt“ vorzufinden, verkennt die gegenwärtige politische Realität. Die schützt ein funktionierendes Kulturensemble nicht ausreichend.
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Bessere Tarife auf und hinter der Bühne

Musical-Theater bedeutet in Deutschland so viel wie Stage Entertainment. Die hiesige Tochter der holländischen Muttergesellschaft betreibt neun Häuser, die im En-Suite-Betrieb Musicals geben, Event-Locations sowie mehrere Musical-Touren. Für Unterhaltung mit Produktionen von König der Löwen über Glöckner von Notre Dame bis Mamma mia! sorgen 1600 Beschäftigte. 2002 hatte ver.di für sie erstmals einen bundesweiten Tarifvertrag abgeschlossen. Seit letztem Sommer gibt es ein verbessertes Tarifwerk, das Beschäftigungssicherung bis 2021 einschließt.
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Alles, nur keine Definitionen

„All over heimat“. Alles über Heimat? Die Heimat ist überall? Alle (reden) über Heimat? Dass der Titel – obwohl prägnant – einigermaßen vieldeutig ist, gehört sicher zum Programm. Unterschiedliche Sichten auf das wieder gern benannte Phänomen Heimat waren gesucht und sehr verschiedene Interpretationen wurden gefunden. Eine „wohl weltweit einmalige Sammlung“ liegt jetzt auf 448 Seiten vor. Lyrik und Prosa von 150 Autor*innen aus mehr als 20 Ländern, herausgegeben bei Stories & Friends von Matthias Engels, Thomas Kade und Thorsten Trelenberg.
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