Grundsicherung – Rettungsanker für Soloselbstständige?

ver.di, allen voran das Referat Selbstständige, streitet auch weiterhin für Soforthilfen, die auch den Lebensunterhalt von Solosebstständigen und freien Künstlern berücksichtigen. Dennoch müssen viele Kolleginnen und Kollegen auch aus den künstlerischen ver.di-Fachgruppen aktuell auf die Grundsicherung zurückgreifen. Eine Informationsbroschüre kann dabei helfen.

Der langjährige mediafon-Berater Kurt Nikolaus hat eine Broschüre „Grundsicherung in Corona-Zeiten – Rettungsanker für Solo-Selbstständige?“ erarbeitet. Sie enthält umfangreiche Informationen zur Grundsicherung und hebt die Ausnahmeregelungen des „erleichterten“ Zugangs hervor. Die Broschüre steht auch im Corona-Infopool des ver.di-Selbstständigenreferats zum Download bereit.

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Klare Botschaft aus Mainz: Wir werden laut

Auf einer Bühne nahe dem Mainzer Landtag traten am 24. Juni über mehrere Stunden Musiker, Kulturschaffende, Solo-Selbstständige und Freie als ver.di-Gewerkschafter unter dem Motto „Wir werden laut!“ auf. Der Kultur-Infrastrukturfonds, der die Branche durch die Krise bringen soll, muss auch den Einzelnen helfen, verlangten sie und forderten eine passgenaue Unterstützung, die auch Lebenshaltungskosten sichere.
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Pro Quote: Schieflage auf und hinter der Bühne

Viel weibliche Kompetenz und wenige Männer trafen sich am 28. Januar in Berlin zum Quotenkongress 2020 #ShareYourPower, den die drei Pro-Quote-Initiativen für Geschlechtergerechtigkeit in der Medien- und Kulturbranche veranstalteten. Ohne Quote kein Kulturwandel, hieß es. Aktuelle Zahlen aus Medien, Filmbranche und Theatern belegen, dass bis zu einer hälftigen Beteiligung von Frauen noch viel zu tun bleibt.
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Bessere Tarife auf und hinter der Bühne

Musical-Theater bedeutet in Deutschland so viel wie Stage Entertainment. Die hiesige Tochter der holländischen Muttergesellschaft betreibt neun Häuser, die im En-Suite-Betrieb Musicals geben, Event-Locations sowie mehrere Musical-Touren. Für Unterhaltung mit Produktionen von König der Löwen über Glöckner von Notre Dame bis Mamma mia! sorgen 1600 Beschäftigte. 2002 hatte ver.di für sie erstmals einen bundesweiten Tarifvertrag abgeschlossen. Seit letztem Sommer gibt es ein verbessertes Tarifwerk, das Beschäftigungssicherung bis 2021 einschließt.
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Mehr oder weniger radikale Aufbrüche

„AUF BRÜCHE 1918 – 1968 - 2018“ betrachtet 100 Jahre deutscher Geschichte, die vom Ende des Ersten Weltkriegs bis heute reichen, die „68er“ genau in der Mitte. Um „Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinter den historischen Daten“ ging es den Ausstellungsmachern – dem ver.di Fachgruppenvorstand Berlin-Brandenburg der Bildenden Künstler in deren traditioneller jährlichen Schau in der MedienGalerie.  „Das Bild zur Ausstellung“, das direkt am Titel anknüpft und auf realen Fotodokumenten basiert, schuf Gotthard Krupp. Er selbst bezeichnet es als „Versuch“, bei dem – im Gegensatz zu seiner sonstigen Arbeitsweise – (Öl)Farbe erst ganz zum Schluss ins Bild kam.
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