BücherFrauen auf die Ohren

Der BücherFrauen-Podcast Buchmacherinnen wird relauncht. Seit Anfang April erscheinen die neuen Folgen des BF-Podcasts unter dem Namen Buchmacherinnen. So können Themen, die BücherFrauen bewegen, nun auch hörbar gemacht werden. Die Folgen werden voraussichtlich maximal 60 Minuten dauern und sollen einmal im Monat erscheinen.

Die Pilotinnenfolge ist ein Zusammenschnitt von der Leipziger Buchmesse 2019. BF-Vorsitzende Jana Stahl und Messekoordinatorin Marianne Eppelt haben sich an den Messetagen Zeit genommen, um die Messe aus Sicht der BücherFrauen für Hörerinnen und Hörer zusammenzufassen und zu kommentieren. Zu Wort kommen außerdem die Initiatorinnen des BücherFrauen-Projektes Buchorchester, das gerade eine neue Website auf www.buchorchester.de bekommen hat und in den nächsten Wochen und Monaten auf Ausstellungen in Bielefeld, Berlin, Frankfurt und Stuttgart zu sehen sein wird. Darüber hinaus spricht Jana Stahl mit der Vorsitzenden der Kurt-Wolff-Stiftung und AvivA-Verlegerin Britta Jürgs über die Bedeutung der KNV-Insolvenz und ihre Auswirkungen für unabhängige Verlage. Aus Mainz kommt eine Studierende der Buchwissenschaft zu Wort. Die erste Folge von Buchmacherinnen dauert etwa 30 Minuten. Der Podcast erscheint im Blog der BücherFrauen und kann in allen gängigen Podcatchern abonniert werden.

Geplant ist in diesem Jahr ein weiterer Messepodcast von der Frankfurter Buchmesse, darüber hinaus ein Interview mit der BücherFrau des Jahres, die im Mai von den BücherFrauen gewählt wird, sowie Buchtipps und Gespräche über aktuelle Buchbranchenthemen und das Jahresthema der BücherFrauen. In Planung sind auch Beiträge, die in einer BF-Regionalgruppe und möglicherweise in Kooperation mit freien Radios vor Ort entstehen. Ähnlich wie beim Blog der BücherFrauen haben so alle Mitglieder des Netzwerks die Möglichkeit zum Podcast beizutragen.

Bereits zwischen 2011 und 2015 haben BücherFrauen Erfahrungen mit Podcasts gesammelt. Vor allem die Regionalgruppen Hamburg und Berlin sowie überregional Aktive haben damals schon Beiträge zu Netzwerkthemen produziert.

Hintergrundinformationen zu den BücherFrauen e. V.
Das Branchen-Netzwerk BücherFrauen e. V. wurde 1990 nach dem Vorbild der englischen Women in Publishing (WiP) in München gegründet. Mittlerweile bündelt der Verein die Interessen von fast 1000 deutschen Verlagsfrauen, Buchhändlerinnen, Übersetzerinnen und Frauen aus anderen Arbeitsbereichen rund ums Buch. Zielsetzung der BücherFrauen e. V. ist es, Kontakte herzustellen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Jobs und Aufträge zu vermitteln, aber auch frauenspezifische Interessen in der Buchbranche zu vertreten. Bundesweit sind die BücherFrauen in Regionalgruppen organisiert, die eigenständig Schwerpunkte bestimmen sowie Veranstaltungen wie beispielsweise Fachvorträge, literarische Ausflüge oder Stammtische organisieren. Darüber hinaus bringen Mentoring-Projekte weibliche Nachwuchskräfte mit Führungsfrauen zusammen. Mehr Informationen zum Verein sowie den deutschlandweiten und regionalen Angeboten und Veranstaltungen im Internet unter www.buecherfrauen.de.

nach oben

weiterlesen

Versteht sich von selbst

Zum internationalen Frauentag am 8. März 2019 hat die Fotografin und Autorin Ylva Salzmann den Medien das nebenstehende Foto zum Abdruck zur Verfügung gestellt. „Das Bild versteht sich – denke ich – von selbst“, schreibt Salzmann dazu. Dennoch liefert sie in einem Beitext „vorsorglich“ einige Erläuterungen zum Verständnis und zum Entstehungsprozess ihres Werkes. Die Erklärung von Ylva Salzmann lautet: "Das Bild versteht sich als Kritik an Bildern in Werbung und Kampagnen, die Frauen in sexualisierten Posen und oftmals mit Phallussymbolen (wie zum Beispiel Flaschen) zwischen den Beinen als Blickfang benutzen. In Kampagnenbildern oftmals ohne jeden Bezug zum beworbenen…
mehr »

Aufschrei in Landshut: Für die Sanierung des Stadttheaters

Kultur ist jeden Cent wert: Das war einer der Slogans auf der Protestkundgebung am 30. November gegen die drohende Schließung des Stadttheaters Landshut an der Martinskirche des niederbayerischen Oberzentrums. Ver.di war stark vertreten: Das Landshuter Stadttheater muss saniert werden, ist die Forderung. Das Geld dafür muss, wie längst zugesagt, jetzt freigegeben werden.
mehr »

In Mettmann siegten Musik und Vernunft

Erfolg an der Musikschule der Kreisstadt Mettmann in Nordrhein-Westfalen: Pläne der Kommune, die Verträge von etwa drei Viertel der angestellten Lehrkräfte zu kündigen und sie stattdessen auf Honorarbasis zu beschäftigten, sind nach konzertierten Protesten in den vergangen Monaten mit einem neuen Beschluss der Stadtverordneten weitgehend vom Tisch.
mehr »

Längst noch kein Ende der Bescheidenheit

Mit der Gründung des Verbandes der Schriftsteller (VS) 1969 organisierten sich Einzelgänger*innen, um gemeinsame Interessen durchzusetzen. "Seit 50 Jahren stehen der VS und die Bundessparte der Übersetzer*innen für einen Zusammenschluss der Kreativen - die eben nicht 'allein' sind", heißt es im Glückwunsch von Gewerkschafts-Vize Frank Werneke an den Berufsverband unter dem Dach von ver.di. Der VS feierte vier Tage lang in Aschaffenburg: Mit Festakt und Rückblick, mit Lesungen und Delegiertenkonferenz, aber auch mit zukunftsweisender Debatte: Literatur unter Strom.
mehr »