Broschüre zum Handeln gegen rechten Kulturkampf

Rechtspopulist*innen sprechen von der „Entsiffung des Kulturbetriebes“, fordern die Streichung der Gelder für politisch missliebige staatlich finanzierte Kultureinrichtungen und pochen stattdessen auf eine „deutsche Leitkultur“. Und sie handeln auch entsprechend, provozieren und stören Veranstaltungen. Kulturschaffende sollten darauf vorbereitet sein.

Eine neu überarbeitete Handreichung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) „Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts“ gibt konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen. Sie soll Kulturschaffende dabei unterstützen, eigene Kommunikations- und Handlungsstrategien zu entwickeln, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein und auch präventiv handeln zu können.

Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts.
(überarbeitete 2. Auflage 2019); Hg.: VDK e.V. und MBR; 34 Seiten.
Download der Handreichung
Die Handreichung kann als Printversion bei der MBR bestellt werden unter: presse@mbr-berlin.de

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In Mettmann siegten Musik und Vernunft

Erfolg an der Musikschule der Kreisstadt Mettmann in Nordrhein-Westfalen: Pläne der Kommune, die Verträge von etwa drei Viertel der angestellten Lehrkräfte zu kündigen und sie stattdessen auf Honorarbasis zu beschäftigten, sind nach konzertierten Protesten in den vergangen Monaten mit einem neuen Beschluss der Stadtverordneten weitgehend vom Tisch.
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Engagierte Literatur gegen Rechts

Bereits zum fünften Mal fand von 19. bis 21. September 2019 das Literatursymposium „Richtige Literatur im Falschen“ statt. Im Münchner Gewerkschaftshaus Schwanthaler Straße trafen sich Schriftsteller*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Interessierte zum Thema „Literatur im politischen Kampf - Schriftsteller in Revolution und Reaktion“. Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz.
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Rückenwind nicht nur für die Berliner

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, schrieb Friedrich Nietzsche schon 1889. „Ohne Musik wäre die Gesellschaft längst kollabiert“ lautete ein bejubelter Satz des Jenaer Soziologen Hartmut Rosa auf dem Kongress des Verbandes der Musikschulen vom 17. bis 19. Mai in der Kongresshalle am Alexanderplatz. Das Programm bot neben Arbeitsgemeinschaften zu unterschiedlichsten Bereichen zwei interessante Plenumsvorträge und diverse Themenforen. Umrahmt wurde es von den zwölf Berliner Musikschulen. Deren Situation war Thema einer Podiumsdebatte.
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Analoge Vermittlung als relevante Arbeit

Stefan Gretsch, langjähriger Vorsitzender der ver.di-Bundesfachgruppe Musik, musste diese und seine anderen Funktionen ab dem Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen weitgehend ruhen lassen. Der 65-Jährige kandidiert auch für keine neuen Ämter mehr, will aber an der ver.di-Bundesfachgruppenkonferenz Ende Januar 2019 in Berlin teilnehmen und sich dort offiziell verabschieden. Wir nutzten die Gelegenheit, ihn vorher zu treffen, um einen Rückblick und eine Art Bilanz zu erbitten über mehr als 35 Jahre gewerkschaftliches Ringen um die Verbesserung der sozialen Situation von Musikschullehrern.
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