KI-„Kunst“: Wer ist Urheber?

Gemälde digitaler Herkunft entstehen, wenn Computerprogramme mit Daten echter Kunstwerke gefüttert und trainiert werden, etwa beim Projekt „The Next Rembrandt“. Sind Algorithmen selbst Kunst? Programmierer Urheber?

Diese und andere relevante Fragen, die auch auf unserer Seite schon aufgeworfen wurden, die ansonsten bisher im Zusammenhang mit „Schöpfungen“ durch Künstliche Intelligenz aber noch kaum eine Rolle gespielt haben, erörtert Bernd Graff in der „Süddeutschen Zeitung“. Der komplette Artikel findet sich hier

 

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Über die Lücke, die uns der Rechner lässt

Ganz in den Fußstapfen der Theorie sozialer Systeme schreibt Soziologe Dirk Baecker seine große Erzählung als „Medienarchäologie“: Er weist der Sprache (1.0), der Schrift (2.0), dem Buchdruck (3.0), und den elektronischen Medien plus Computer (4.0) die archaischen Stämme, die Antike, die Moderne und die „nächste Gesellschaft“ zu.
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Für Kunstfreiheit: Glänzende Demo in Nürnberg und anderswo

Auch in Nürnberg hatten Kulturschaffende für den 19. Mai zu einer „Glänzenden Demonstration“ für Kulturfreiheit, gegen Intoleranz und Rassismus und für ein solidarisches Europa aufgerufen. Die Aktion eine Woche vor dem Europawahl-Termin wurde ein voller Erfolg. Rund 2000 Künstler*innen, Aktive und Sympathisanten bekräftigten ihre Forderungen im Rahmen der „Erklärung der Vielen“ gegen Rechtsextremismus. Vom Opernhaus zogen sie in einem bunten Zug bis vor die Lorenzkirche.
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Gerechtes und soziales Europa wählen!

In einem gemeinsamen Aufruf haben sich am 6. Mai Betriebsräte und ver.di-Aktive an Theatern und Bühnen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für die Europawahl stark gemacht. Sie betonen in ihrem Aufruf, dass sie bereits jetzt mit Menschen aus vielen Ländern Europas zusammenarbeiten und auch in Zukunft diesen Austausch zwischen Kulturen fördern und grenzüberschreitend mit Kulturschaffenden zusammenarbeiten wollen.
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Analoge Vermittlung als relevante Arbeit

Stefan Gretsch, langjähriger Vorsitzender der ver.di-Bundesfachgruppe Musik, musste diese und seine anderen Funktionen ab dem Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen weitgehend ruhen lassen. Der 65-Jährige kandidiert auch für keine neuen Ämter mehr, will aber an der ver.di-Bundesfachgruppenkonferenz Ende Januar 2019 in Berlin teilnehmen und sich dort offiziell verabschieden. Wir nutzten die Gelegenheit, ihn vorher zu treffen, um einen Rückblick und eine Art Bilanz zu erbitten über mehr als 35 Jahre gewerkschaftliches Ringen um die Verbesserung der sozialen Situation von Musikschullehrern.
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