Bildende Kunst

Jurieren ist anregend und spannend

Gut, es ist kein Muss, aber im Grunde kommt keine Künstlerin und kein Künstler lebenslang um eine Jury herum. Irgendwann stellt man Arbeiten vor und lässt sie begutachten, sei es ein Kunstpreis lockt oder man möchte in eine Ausstellung oder beteiligt sich an einem Wettbewerb. Hier ging es um die Beteiligung am nächsten ver.di-Kunstkalender.
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Wenn es mit der Kunst klappen soll…

Dieses Gespräch fand am 21. Februar 2019 auf der ART Karlsruhe statt. Markus Köck, Vorsitzender der ver.di-Landesfachgruppe Bildende Kunst Baden-Württemberg, betreute während der fünf Messetage den ver.di-Stand, zeigte Präsenz, führte Gespräche, informierte und ließ sich von uns zu existenziellen Problemen von Bildenden Künster*innen in und außerhalb von ver.di befragen. Seine kundigen und ausführlichen Antworten dokumentieren wir hier.
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Kaputtsparen beenden – Allianzen schmieden

Es ging um ein kulturpolitisches Sofortprogramm für die Hauptstadt. Der Fachbereich Medien, Kunst und Industrie des ver.di-Landesbezirkes lud am 2. März 2019 erstmals zu einer Berliner Kulturpolitischen Konferenz. Rund 100 Kunst- und Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Berufsverbänden sowie Kultursenator Dr. Klaus Lederer und kulturpolitische Sprecher der Regierungsparteien kamen und debattierten unter dem Motto „Freiheit des Wortes und der Kunst“.
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Stimme und Auftrag für die Künstler in ver.di

Lebhafte Diskussionen, einige Forderungen und überraschende Wahlausgänge bestimmten die Bundesfachgruppenkonferenz Bildende Kunst, die am 25. Januar 2019 in Berlin tagte. Thema waren die auch im Geschäftsbericht angerissenen Probleme, die sich aus den geplanten Fachbereichsfusionen bei ver.di speziell für sehr kleine Fachgruppen ergeben könnten. Bei den bildenden Künstler*innen kommt erschwerend hinzu, dass sie in der Mehrzahl selbständig arbeiten und oft geringe Einkommen erzielen.
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Die Welt wäre ärmer ohne analogen Druck

Was haben traditionelle manuelle Drucktechniken mit Spitzenklöppeln, Flößerei oder Reetdachdecken gemein? Seit einigen Monaten zumindest das: Alle sind in Deutschlands Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Darin stehen mittlerweile an die 90 verschiedene Kulturtechniken. Sie sollen gepflegt und weitergegeben werden. Für die Drucktechniken habe sich eine wachsende „Lobby gebildet“, meint die Direktorin des Leipziger Druckkunst-Museums.
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Kunst als Seismograph unserer Gesellschaft

Als Künstler verstehe ich Kunst und Leben als Einheit. Ich fühle mich nicht als Suchender, sondern als Finder. Dabei bekommen für mich Erfahrungen und Erkenntnisse nur einen Sinn, wenn sie sich in einen Dialog einbinden lassen. Gegenwärtig verändert  sich die politische gesellschaftliche Wirklichkeit radikal und sehr schnell. Zu schnell! Das Tempo der wissenschaftlichen Entwicklung überfordert die gesellschaftliche Entwicklung.
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Grafik im Modus von Dr. Frankenstein?

Die Leidenschaft von Dr. Frankenstein, dem wirren Wissenschaftler der Science-Fiction-Filme früher Generationen, ist bekannt: Er wollte einen Menschen schaffen und baute aus vielen Teilen menschlicher Körper ein Wesen zusammen, das er anschließend mit dem Einsatz von massenhafter Energie zum Leben erweckte. Markant die Schrauben am Kopf, die Nähte am Körper. Dass der erste Roman zu den Experimenten des Dr. Frankenstein vor genau 200 Jahren auf dem Markt kam, macht die Sache vielleicht noch etwas kurioser, ist aber eher doch Zufall:
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