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Corona-Sonderhilfen für freie Schauspieler*innen vereinbart

Im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ des Bundes soll ein zusätzliches Modul im Kulturbereich geschaffen werden, dass speziell den „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ die Beantragung von Hilfen für das erste Halbjahr 2021 ermöglicht. Darauf haben sich die Bundesminister Altmaier und Scholz mit Kulturstaatsministerin Grütters Anfang Februar verständigt. Danach sollen neben den Soloselbstständigen und den unständig Beschäftigten auch die „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ Hilfen von bis zu 7.500 € für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen können.
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Kulturinitiative 21: Monatlich 1180 Euro Coronahilfe jetzt!

Eine Initiative von Kulturschaffenden aus Nordrhein-Westfalen hat neuerlich konkrete Forderungen zur Absicherung von Künstlerinnen, Freiberuflern und Soloselbstständigen in der Corona-Pandemie an die Politik gerichtet. Verlangt wird eine umgehende bundeseinheitliche Verbesserung von Hilfsmaßnahmen. Hauptpunkt: Ein vorbehaltloses Fixum von monatlich 1.180 Euro für den Lebensunterhalt von Soloselbstständigen, Freiberufler*innen und Künstler*innen.
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„Verbrannte Bücher“ ins Gedächtnis

„Nun, was ist das Gegenteil von ‚Bücher verbrennen‘? Ganz einfach: Ein Buch herstellen! Aus diesem Grund nehme ich am Jahrestag der Bücherverbrennung, also am 10. Mai 2020, von 11 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz in Helmstedt Texte im DIN-A4-Format entgegen“, erklärte der Autor Johann Voß vorab. Und initiierte eine ganz eigene Aktion zum Gedenktag.
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Die Hamburger lesen erneut ohne Atomstrom

Was die Forderung nach der Sperrung des Hamburger Hochseehafens für radioaktive Fracht mit einer Lesereihe, exklusiven Bühnenprogrammen und einer bevorstehenden Ausstellung zu tun hat? Zu erfahren ist das beim inzwischen „8. Lesen ohne Atomstrom“. Die Hamburger Veranstaltungsreihe startet am 15. November 2018 und bietet bis Mitte Februar 2019 „erneuerbare Lesetage“ mit 50 Autoren und Künstlern sowie 2400 Gratis-Plätze fürs Publikum. Es geht um Politik, Kunst, Geschichte, Sport und gegen radioaktive Materialtransporte.
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Keine Kulturwüste in Niedersachsen zulassen

Die Empörung ist groß: Das Kulturministerium des Landes Niedersachsen hat den kommunalen Theatern eine dauerhafte Erhöhung der Förderung von 6 Millionen Euro zugesagt und sofort wieder in Frage gestellt. Der errechnete Bedarf der Theater liegt aber bei mindestens 9 Millionen Euro. Und Niedersachsen belegt bei den öffentlichen Kulturausgaben pro Kopf im Ländervergleich ohnehin schon die drittletzte Stelle. Deshalb haben Beschäftigte des Deutschen Theaters Göttingen die Aktion #rettedeintheater – Keine Kulturwüste in Niedersachsen ins Leben gerufen. ver.di unterstützt sie.
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