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Eine Art Freilichtkino: Das „Colosseum“ retten

Reichlich 100 Meter Luftlinie liegen zwischen dem „echten“ Kino „Colosseum“ im Berliner Prenzlauer Berg und dieser Ausstellung. Die Tafeln wurden an Zaun der Gethsemanekirche angebracht. Sie informieren über die Geschichte des traditionsreichen Lichtspielhauses und liefern Kommentare und Staements, die Zuschauer*innen und Unterstützer für ihr Kiezkino abgegeben haben. Denn es soll geschlossen bleiben und womöglich Büroflächen weichen.
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Danke Martha! – Wechsel im ver.di-Team Kunst & Kultur

Im ver.di-Bereich Kunst & Kultur wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, die zum 1. November 2020 besetzt wird. Bereichsleiter Valentin Döring freut sich, dass mit Lisa Basten die bestmögliche Besetzung gewonnen werden konnte. Ein herzlicher Dank geht gleichzeitig an Martha Richards, die in den letzten Jahren die ver.di-Kunstfachgruppen Musik und Bildende Kunst als Gewerkschaftssekretärin betreut hat.
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Ausgabe 11: Der ver.di-Kunstkalender 2021

Der ver.di-Kunstkalender 2021 liegt jetzt druckfrisch vor und kann bestellt werden. Wie jedes Jahr konnten sich alle Künstlerinnen und Künstler, die in ver.di organisiert sind, an dem Wettbewerb mit bis zu drei eigenen Werken beteiligen. Eine Jury wählte die zwölf Arbeiten aus, die nun die Monatsblätter zieren. Die Urheber*innen werden auf der Rückseite jedes Kalenderblattes auch mit ihrer Kurzvita vorgestellt.
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Koblenz: Lautstark für Festanstellungen

Ob es wirklich die bisher größte ver.di-Musikerdemo war oder nicht, steht dahin. Auf jeden Fall konnte sie sich sehen lassen: Mehr als hundert Kolleginnen und Kollegen setzen sich mit gehörigem Corona-Abstand, vielen Transparenten und unüberhörbaren musikalischen Einlagen am 3. Oktober in Koblenz für faire Beschäftigung an den öffentlichen Musikschulen ein. Organisiert hatten das die ver.di-Landesfachgruppen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saar.
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Corona-Schockwellen: Neue Normalkultur?

Recht zügig lag sie im August vor, die Anthologie „Echoräume des Schocks“, in der Kulturschaffende und Kreative darüber nachdenken, „wie uns die Corona-Zeit verändert“. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte bei Referent*innen ihrer Kulturpolitischen Jahrestagung nachgefragt und 25 Beiträge gebündelt, die von Ängsten und Hoffnungen im Ausnahmezustand des Corona-Alltags künden, davon, wie weiter versucht wird, sichtbar zu bleiben und dagegen anzukämpfen, dass Kultur als nicht „systemrelevant“ gesehen wird.
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Die Papiere und nötigenfalls die Zähne zeigen

„Diese Anthologie soll dazu beitragen, die Lyrik aus ihrem Nischendasein zu befreien. Zeigen, wie wichtig politische (gesellschaftsrelevante) Lyrik auch heute ist.“ So schrieb es Reinhild Paarmann im Vorwort für die Anthologie „Ihre Papiere bitte!“, mit der sie und 13 ihrer Kolleginnen und Kollegen der AG Lyrik im Berliner VS sich schon im Frühjahr zu Wort meldeten. Das Buch war vor dem Shutdown gedruckt. Die geplanten Lesungen fielen wegen Corona aus. Eine wird nun nachgeholt. Und ein Gedicht sei stellvertretend vorgestellt:
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Sofortprogramme: Nachjustieren für Freie nötig

Aktuelle Corona-Hilfen „verhindern nicht existenzielle Nöte“, so eine aktuelle Pressemitteilung des Verbandes der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di. Beklagt wird, dass Kreativen mit "Liquiditätshilfen, die nur für Geschäftsräume und Leasingraten gedacht" seien, nicht geholfen ist. „Nachjustieren!“, heißt die Forderung. Sie zielt auf die jüngste Förderpraxis und betrifft nicht nur Autor*innen.
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Beim Film geht Kurzarbeit dank Tarif bei vollen Gagen

Vielerorts wird auch in Kultureinrichtungen über Kurzarbeit verhandelt. Ein Modellbeispiel gibt es in der Filmbranche. Geeinigt haben sich die Gewerkschaften und die Produzentenallianz in Windeseile und am virtuellen Verhandlungstisch: Erstmals gibt es nun einen Tarifvertrag, der das Kurzarbeitergeld für auf Produktionsdauer beschäftigte Filmschaffende in Corona-Zeiten auf die Tarifgage aufstockt.
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Chronik einer Eskalation: Mit Solidarität gegen das Virus

Noch gibt es wenig konkrete Aussagen, wie freischaffenden Künstlern und Kulturschaffenden geholfen werden kann in diesen Zeiten von Corona, wo das öffentliche Leben heruntergefahren wird und mengenweise Aufträge wegbrechen. Immerhin – und das ist zweifellos ein Erfolg auch von ver.di – werden Freie und Selbständige von Politik und Medien ebenso in den Blick genommen wie Arbeitnehmer*innen oder Unternehmen. Fallschilderung und der Versuch einer ersten Bestandsaufnahme – mit Aktualisierungen.
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Viel reicher und tiefer

Corona – lateinisch: die Krone, der Kranz. Erst seit einigen Wochen fällt zu dem klangvollen Wort allen zuerst das Virus ein. Dabei gibt es viel länger schon den Monte Corona, einen Vulkan auf Lanzarote. Corona Australis heißt ein Sternbild des Südhimmels. Korona nennt man die Atmosphäre der Sonne. Seit dem Mittelalter bezeichnete Corona Bohemiae die Länder des Königreiches Böhmen. Italien vergab einen Corona-Verdienstorden. Sechs Städte oder Stadtteile in den USA heißen so. Und ein Gedicht von Paul Celan.
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