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Alle Artikel von Redaktion

Mit Goethe-Institut künftig ohne Altersbegrenzung nach China

Wer sich als Künstler für eines der aktuellen Residenzprogramme des Goethe-Instituts bewerben will, sollte drei Voraussetzungen erfüllen: Eine professionelle künstlerische Tätigkeit ausüben, den Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und über gute Englischkenntnisse verfügen. Bis vor einiger Zeit gab es noch einen zusätzlichen Punkt: Man sollte nicht älter als 40 Jahre sein. Um diese Bedingung wurde jetzt gerichtlich gestritten.
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Von Astronauten und den Autoren lernen

„Für Neue extrem bitter“ sieht Verleger Jo Lendle die Auswirkungen des Corona-Lockdowns auch für die Autor*innen des Carl Hanser Verlags. In der Summe verzeichne das Münchner Verlagshaus deutliche wirtschaftliche Einbußen. Dennoch habe sich das Buch in der Krise prinzipiell als sehr robust erwiesen. Und den Übersetzer*innen halfen die Gemeinsamen Vergütungsregeln. Das Gespräch über Literatur in Zeiten der Pandemie führte Rudolf Stumberger.
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Über Hilfspakete zwischen „Bazooka“ und „Wumms“

Mit dem wirtschaftlichen Überlebenskampf soloselbstständiger Künstler*innen und Kulturschaffenden und dem ihnen von der Bundespolitik zugedachten neuestem Konjunkturpaket setzt sich ein Beitrag von Gabor Scheinpflug in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Musikzeitung“ (nmz) auseinander. Der ver.di-Bundesfachgruppenvorsitzende Musik fordert bedarfsgerechte Hilfen auch von den Bundesländern.
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Gleichbehandlung und Entfristung erstritten

Mit einem Vergleich zugunsten eines langjährig beschäftigten Musiklehrers ging im Frühjahr ein Rechtsstreit mit der Stadt Mettmann zu Ende. Amos Fahlbusch konnte die Entfristung seines Arbeitsvertrages durchsetzen und wird damit Kolleg*innen gleichgestellt, die auf Basis eines Stadtratsbeschlusses aus dem Vorjahr inzwischen ganz überwiegend unbefristet nach TVÖD an der Musikschule Mettmann angestellt sind.
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Corona und Fairness im Kunstbetrieb

Vernetzung und Erfahrungsaustausch, das hat sich in Corona-Zeiten um so mehr erwiesen, sind gerade für Künstler*innen lebenswichtig. Neben aktuellen ver.di-Informationen für Kreative und Soloselbstständige helfen auch regionale Netzwerke. Über Kunstecho Hamburg kam etwa der Hinweis auf das Shutdown-Programm des Württembergischen Kunstvereins, der interessante Video-Debatten organisiert, etwa „Über die Dringlichkeit fairer Verhältnisse im Kunstbetrieb“.
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Auf Hartz IV, doch für die Demokratie relevant

Eine dreiviertel Million von der Politik häufig und gern als demokratie- und somit als systemrelevant bezeichnete Erwerbstätige in Kultur und Kunst können seit Monaten ihren Beruf aufgrund der Coronapandemie nicht ausüben. Die Politik beschwört einen „Neustart“. Die Kreativen sind dabei trotz Bereitstellung einer „Kulturmilliarde“ erneut kaum mehr als schöne Worte wert.
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Klare Botschaft aus Mainz: Wir werden laut

Auf einer Bühne nahe dem Mainzer Landtag traten am 24. Juni über mehrere Stunden Musiker, Kulturschaffende, Solo-Selbstständige und Freie als ver.di-Gewerkschafter unter dem Motto „Wir werden laut!“ auf. Der Kultur-Infrastrukturfonds, der die Branche durch die Krise bringen soll, muss auch den Einzelnen helfen, verlangten sie und forderten eine passgenaue Unterstützung, die auch Lebenshaltungskosten sichere.
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Kreativität in Zeiten der Pandemie: Verdammt wichtig!

Theatern und Kunstschaffenden steht das „Wasser bis zum Hals“, schrieben 23 Schauspieldirektoren und Intendanten an die Bundeskanzlerin. Die Sorge um das Fortbestehen kulturellen Lebens ist gerade in Berlin groß, das als Kulturstadt par excellence Touristen aus aller Welt anzieht. Die Forderungen an die Politik sind hoch. Was aber können Theaterleute selbst tun? Die Frage stand am 23. Juni 2020 per Livestream.
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Benefizgelder für Künstler*innen werden nun auch in Berlin verlost

Nach guten Erfahrungen in Hamburg – hier kamen über 400.000 Euro zusammen – können nun auch Berliner Künstler*innen an der Verlosung von Zuschüssen für ihren Lebensunterhalt teilnehmen. Die Gelder des Nicht-Festivals «Niemand kommt, alle sind dabei» sind durch Spenden von der freien Kulturszene eingewoben worden. Anderswo, etwa in Frankfurt/Oder, gibt es ähnliche Initiativen.
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Neustart Kultur: begrüßenswert, aber auszugestalten

Mit Ansätzen und Überlegungen für die Umsetzung des von Kulturstaatsministerin Monika Grütters aufgelegten Programms "Neustart Kultur" meldeten sich am 19. Juni ver.di-Vorsitzender Frank Werneke und das zuständige Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz zu Wort. Beide kritisieren gleichzeitig die weiterhin unzureichende staatliche Förderung von Soloselbstständigen.
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