Aktuell

Berliner Künstler*innen auf der Straße fordern Existenzgeld

Bunt ging es zu beim Protestmarsch der Kulturschaffenden am 9. August in Berlin – so bunt wie im Kulturleben der Stadt. Dem Aufruf von Martin Bracht (Die Artistokraten) waren meist soloselbstständige Kreative verschiedenster Sparten gefolgt: Kabarettist*innen, Artist*innen, Schauspieler*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen, Kleinkünstler*innen, aber auch Freischaffende aus den Bereichen Kostüm, Maske, Veranstaltungsorganisation sowie Ton- und Lichttechnik.
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Mit Goethe-Institut künftig ohne Altersbegrenzung nach China

Wer sich als Künstler*in für eines der aktuellen Residenzprogramme des Goethe-Instituts bewerben will, sollte drei Voraussetzungen erfüllen: Eine professionelle künstlerische Tätigkeit ausüben, den Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und über gute Englischkenntnisse verfügen. Bis vor einiger Zeit gab es noch einen zusätzlichen Punkt: Man sollte nicht älter als 40 Jahre sein. Um diese Bedingung wurde jetzt gerichtlich gestritten.
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Über Hilfspakete zwischen „Bazooka“ und „Wumms“

Mit dem wirtschaftlichen Überlebenskampf soloselbstständiger Künstler*innen und Kulturschaffenden und dem ihnen von der Bundespolitik zugedachten neuestem Konjunkturpaket setzt sich ein Beitrag von Gabor Scheinpflug in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Musikzeitung“ (nmz) auseinander. Der ver.di-Bundesfachgruppenvorsitzende Musik fordert bedarfsgerechte Hilfen auch von den Bundesländern.
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Klare Botschaft aus Mainz: Wir werden laut

Auf einer Bühne nahe dem Mainzer Landtag traten am 24. Juni über mehrere Stunden Musiker, Kulturschaffende, Solo-Selbstständige und Freie als ver.di-Gewerkschafter unter dem Motto „Wir werden laut!“ auf. Der Kultur-Infrastrukturfonds, der die Branche durch die Krise bringen soll, muss auch den Einzelnen helfen, verlangten sie und forderten eine passgenaue Unterstützung, die auch Lebenshaltungskosten sichere.
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Kreativität in Zeiten der Pandemie: Verdammt wichtig!

Theatern und Kunstschaffenden steht das „Wasser bis zum Hals“, schrieben 23 Schauspieldirektoren und Intendanten an die Bundeskanzlerin. Die Sorge um das Fortbestehen kulturellen Lebens ist gerade in Berlin groß, das als Kulturstadt par excellence Touristen aus aller Welt anzieht. Die Forderungen an die Politik sind hoch. Was aber können Theaterleute selbst tun? Die Frage stand am 23. Juni 2020 per Livestream.
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Neustart Kultur: begrüßenswert, aber auszugestalten

Mit Ansätzen und Überlegungen für die Umsetzung des von Kulturstaatsministerin Monika Grütters aufgelegten Programms "Neustart Kultur" meldeten sich am 19. Juni ver.di-Vorsitzender Frank Werneke und das zuständige Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz zu Wort. Beide kritisieren gleichzeitig die weiterhin unzureichende staatliche Förderung von Soloselbstständigen.
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Aktion in Fürth: Die Politik lässt Klima und Kultur hängen

„Gemeinsam Klima und Kultur retten!“ war am 5. Juni Motto einer Veranstaltung am Paradiesbrunnen in der Fürther Innenstadt. Kunst, Kultur und Klimaschutz stehen bei der aktuellen Wirtschaftsförderung von Bund und Ländern ganz weit hintan, so die Kritik. Das war Kern aller Statements von unterschiedlichen regionalen Initiativen, darunter der Solo-Selbstständigen von ver.di.
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EWC sieht die Vielfalt der europäischen Literatur bedroht

Der European Writers` Council (EWC) sieht die Vielfalt der europäischen Literatur und die Wirtschaftskraft des gesamten Buchmarktes auf dem Spiel. Auf Basis einer länderübergreifenden Umfrage entwickelte die Organisation 37 Vorschläge zur Unterstützung von Autor*innen, zum Schutz der Vielfalt der Literatur und der Erhaltung der Wertschöpfungskette im Buchmarkt während und nach der Covid-19-Krise.
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ver.di fordert neues Hilfspaket für Solo-Selbstständige

Erfahrungen mit Soforthilfen für Künstlerinnen, Freiberufler und andere Soloselbstständige fielen in den vergangenen Wochen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, aber insgesamt unbefriedigend aus. »Eine Einkommenshilfe für Solo-Selbstständige muss sich zukünftig viel passgenauer an ihrer Lebens- und Arbeitsrealität ausrichten«, fordert deshalb ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Feier folgt: ver.di-Literaturpreis 2019 verliehen

Der ver.di-Literaturpreis Berlin-Brandenburg, der 2019 für das Genre Kinderbuch ausgeschrieben war, geht an den in Berlin lebenden Autor Wieland Freund für das Buch »Nemi und der Hehmann«, erschienen 2019 im Verlag Beltz & Gelberg. Die feierliche Verleihung muss aufgrund der aktuellen Situation diesmal zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
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