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Aktuell
Termine

Abschluss von Lesen ohne Atomstrom

Zum Abschluss der aktuellen Hamburger Veranstaltungsreihe „Lesen ohne Atomstrom“ treffen am 14. Februar 2019 Gretchen Dutschke, Claus Peymann und Emily Laquer in der Akademie der Künste aufeinander. „Ohne radikale Selbstkritik gibt es keine radikale Kritik der Verhältnisse.“ So mahnte Rudi Dutschke stets zur Reflektion des eigenen Engagements. Ein halbes Jahrhundert danach, finden die Organisatoren, sei es Zeit zu hinterfragen: Was ist geblieben von der antiautoritären Bewegung? „Vieles, worauf wir stolz sein dürfen“, sagt Gretchen Dutschke, Rudis Witwe. Mit Impressario Claus Peymann blickt Dutschke zurück – und mit der 31-jährigen Aktivistin Emily Laquer nach vorn: Was ist das Erbe der 68er für heutigen Protest und Widerstand?
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Berliner machen Kulturpolitische Konferenz

Die Berliner vr.di-Kunstfachgruppen organisieren am 2. März 2019 ab 14 Uhr in der ver.di-Bundesverwaltung eine Kulturpolitische Konferenz unter dem Motto "Friheit des Wortes und der Kunst". Dazu sind auch Kultursenator Klaus Lederer und Kulturpolitiker der rot-rot-grünen, Regierungsverantwortung tragenden Abgeordnetenhausfraktionen eingeladen. Es soll über ein Kulturpolitisches Sofortprogramm für die Hauptstadt debattiert werden – auch, um die Bedingungen zu verbessern, unter denen Kunst und Wort entstehen. Forderungen der Bildenden Künstlerinnen und Künstler für ein solches Sofortprogramm sind inzwischen veröffentlicht.
Informationen

Die Forderungen stehen auf der Internetseite der ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst. Dort finden sich auch Informationen zu Ablauf und Anmeldung.

Seminar für Betriebsräte an Musikschulen

Die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte an Musikschulen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von denen in anderen Betrieben. Dennoch werden sie in der betrieblichen Praxis sehr unterschiedlich gelebt. Wie ist das mit der Dauer, dem Umfang der Arbeitszeit, welche Fragestellungen sind mitbestimmungspflichtig, welche nicht? Sind Fahrten zwischen den Arbeitsorten Arbeitszeit oder nicht, hat der Betriebsrat hierzu Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen? Wie ist das mit dem Urlaub, welche Grundsätze sind zu beachten? Wie ist das mit dem Gesundheitsschutz, wann und wie kann der Betriebsrat da aktiv werden? Wie ist bei Einstellungen und Kündigungen, welche Rechte kann der Betriebsrat hier auf welche Weise durchsetzen? Können Sie diese Fragen eindeutig beantworten oder tun sich auch erst einmal ein paar Fragezeichen auf? Ein ver.di-Seminar zu diesen Themenkomplexen Hilfestellung an. Termin/Ort: Samstag, 9. März 2019, von 10 bis 16 Uhr, Hannover, ver.di Höfe, Goseriede 10, Veranstaltungszentrum Rotation
Informationen und Anmeldung

Zur Online-Anmeldung auf bw-verdi.de

Bundesseminar Theater und Bühnen 2019

Das IWG bietet in Kooperation mit der Bundesfachgruppe Theater und Bühnen I Darstellende Kunst in ver.di vom 26. bis 31. Mai 2019 ein bundesweites Seminar für Betriebs- und Personalräte an.  
Informationen und Anmeldung

Alle Informationen zu dem Seminar finden Sie auf der Seite der Fachgruppe Darstellende Kunst.

Seminarleitung
Markus Staut

Wo
ver.di-Bildungszentrum Haus Brannenburg
83098 Brannenburg, Schrofenstr. 32

Kosten
 Seminarpreis: 667,00 Euro
Übernachtung/Verpflegung: 718,00 Euro
Gesamtkosten: 1385,00 Euro

Freistellung:
§ 37 Abs. 6 BetrVG
§ 46 Abs. 6 BPersVG bzw.
analoger Regelung des jeweiligen LPersVG

Anmeldeschluss
ist der 16. April 2019. e-Mail: monika.schrills@daa.de

 

Ausschreibungen

CUM-EX als Text fürs Theater

Eine Photographie der Kruppwerke oder der AEG ergibt beinahe nichts über diese Institute. Die eigentliche Realität ist in die Funktionale gerutscht. Die Verdinglichung der menschlichen Beziehungen, also etwa die Fabrik, gibt die letzteren nicht mehr heraus. Es ist also eben tatsächlich Kunst nötig. (Bertolt Brecht) Es geht um 32 Milliarden aus der Steuerkasse, geraubt in vielen Jahren, von Herren in feinen Anzügen. Was wird sich empört, wenn es darum geht, dass Arbeitslose Fernseher bezahlt kriegen oder Flüchtlinge eine Taxifahrt. Der Raubzug aber, von dem hier die Rede ist, empört keinen, weil er so kompliziert ist. (PANORAMA, ARD 8. Juni 2017) Der Cum-Ex-Skandal ist der bisher größte Steuerbetrug in der Bundesrepublik. Über Jahre hinweg ließen sich Banken und Fonds einmal gezahlte Steuern vom Finanzamt mehrfach zurückerstatten. So entgingen dem Staat Schätzungen zufolge Steuern in Höhe von 32 Milliarden Euro. Trotzdem ist die öffentliche Empörung im Vergleich zu anderen »Skandalen« gering. Welche Narrative verhindern die öffentliche Aufmerksamkeit, die CUM-EX eigentlich verdient? Welche Narrative fehlen, um diesen Finanzskandal der Super-Reichen zum Ausgangspunkt für die Entwicklung eines solidarischen Wirtschaftssystems zu nehmen? Wir wollen dazu einladen, über einen oder mehrere selbstgewählten Aspekte des Skandals nachzudenken und in der Form eines Theatertextes eine Haltung dazu einzunehmen.
Informationen

Die eingereichten deutschsprachigen Texte müssen in Länge und Form keiner Vorgabe entsprechen. Einsendungen bitte als pdf an info@studionaxos.de.
Frist ist der 15. März 2019, 24:00 Uhr. Die ausgewählten Autorinnen/Autoren bekommen jeweils 2.500 Euro. Eine vierköpfige Jury wird aus den Einreichungen drei Texte auswählen, die im Frühjahr/Sommer 2019 im studioNAXOS präsentiert werden. Als Recherche-Einstieg empfehlen wir: cumex-files.com.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Veranstalters.

Menantes-Preis für erotische Dichtung

Nun bereits zum siebten Mal wird 2019 dieser Preis vom Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben im Geburtsort des Dichters vergeben. Das Werk von Christian Friedrich Hunold (1680-1721), der sich als galanter Autor im Jahr 1700 in Hamburg das Pseudonym MENANTES zulegte, inspirierte 2006 Literaturbegeisterte zur Ausschreibung eines ihm gewidmeten Literaturpreises, der sich internationaler Wahrnehmung erfreut Mit dem Mitteldeutschen Verlag Halle und der Erfurter Herbstlese haben wir gute Partner für die Vergabe und Präsentation im Jahr 2019 gefunden. Eine Anthologie mit den 30 besten Beiträgen wird im Herbst 2019 im Mitteldeutschen Verlag Halle erscheinen. Mit der Einsendung der Texte zum Literaturpreis willigen die Autoren einem möglichen Abdruck ihres Werkes in der Anthologie zu. Vom Verlag erhalten die veröffentlichten Autoren 3 Belegexemplare. Am 14. November 2019 wird die Anthologie im Rahmen der Erfurter Herbstlese im Haus Dacheröden vorgestellt. Die fünf zum Lesefest eingeladenen Autoren haben dann noch einmal die Gelegenheit, ihre Beiträge vorzustellen.
Informationen

Bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte mit maximal fünf Manuskriptseiten (je 2.000 Zeichen) können bis zum 31. März 2019 eingesandt werden.

Um für die Jury die Anonymität zu wahren, bitten wir die Texte ohne Verfassernamen, jedoch mit einer separaten Kurzbiographie unter dem Stichwort »MENANTES« zuzusenden.

Eine Jury ermittelt unter allen Einsendungen die fünf originellsten und lädt deren Verfasser zu einem Lesefest am 15. Juni 2019 in den Kultur-Pfarrhof Wandersleben ein, bei dem ein Jury-Preis (2.000 Euro) sowie ein Preis des Publikums (500 Euro) vergeben werden.

Einsendungen an: Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben
99869 Drei Gleichen, Menantesstraße 31

Stadtschreiber*in „Hamburger Gast“

Zum vierten Mal lädt die Hansestadt einen Stadtschreiber als »HAMBURGER GAST« ein. Das mit 1.500 Euro monatlich dotierte Aufenthaltsstipendium ist für August bis November 2019 ausgeschrieben, in dem der/die Stadtschreiber/-schreiberin mietfrei in einer Unterkunft im lebendigen Künstlerhaus Vorwerkstift im Karolinenviertel wohnt. Das Thema für das Jahr 2019 lautet: Aus dem Nichts. Was geschieht, wenn sich die Welt anscheinend aus dem Nichts verändert? Wie geht man mit Aus-dem-Nichts-Ereignissen um? Ist das Universum aus dem Nichts entstanden? Was war, bevor das Nichts etwas Neues schuf? Wie reagiert ein Partner, wenn der andere scheinbar aus dem Nichts ins Nichts verschwindet? Nichts ist unmöglich! Gebt alles! Auch 2019 wird der/die Stipendiat/Stipendiatin wieder von dort aus mit dem ÖPNV (HVV-Ticket inklusive) und zu Fuß unterwegs sein, um die Vielfalt der Stadt und ihrer Kulturszene kennen zu lernen. In den vier unterschiedlichen Kulturstätten (jeweils einen Monat) wird der HAMBURGER GAST an einem öffentlichen Ort sitzen, das Treiben, die Besucher und den Alltag beobachten und inmitten all dessen schreiben dürfen. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 1. April 2019 Zusätzlich zum Stipendium werden die Plätze zwei und drei (ohne Nennung der Reihenfolge) der Jury-Shortlist mit jeweils 500 Euro ausgezeichnet, worin die Kosten für die Anreise zur Begrüßungsfeier bereits enthalten sind. Die ausgewählten Teilnehmer erklären sich bereit, ihre Texte am 3. August 2019 bei der Begrüßungsfeier öffentlich zu lesen. Sie sind mit einer Veröffentlichung ihres Bewerbungs-Textes ausdrücklich einverstanden.  
Informationen

Alle Einzelheiten der Ausschreibung und das Bewerbungs-Formular als pdf-Dateien auf der Internetseite des Veranstalters.

Stadtschreiber*in Rottweil

Zum 19. Mal sucht die älteste Stadt Baden-Württembergs einen Autor oder eine Autorin aus Süddeutschland oder der Schweiz für die Rottweiler Stadtschreiberstelle – und vergibt ein Wohn- und Arbeitszimmer im Bischöflichen Konvikt. Betreut und begleitet wird die Stelle vom Kulturamt der Stadt Rottweil. Erwartet wird die Bereitschaft, bei kulturellen Anlässen der Stadt mitzuwirken und eine vom Konvikt, den städtischen Schulen und interessierten Kreisen der Bevölkerung getragene literarische Jugendschreibwerkstatt zu betreuen. Weiterhin sollte im Zuge und zur Vorbereitung des »Schreibspuren«-Schreibwettbewerbs der Rottweiler Schulen an den betreffenden vier Schulen ein jeweils einmaliger, doppelstündiger Schreibworkshop für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Unterstufe angeboten werden. Das monatliche Salär beträgt bei freier Kost und Unterkunft 1.500 Euro. Dem Stadtschreiber/der Stadtschreiberin steht für die Dauer des dreimonatigen Aufenthaltes in der Stadt ein Wohn-/Arbeitszimmer im historischen Gebäude des Bischöflichen Konvikts zur Verfügung. An den Mahlzeiten der Schüler darf er/sie als ständiger Gast des Hauses jederzeit teilnehmen. Nicht erwartet wird die Teilnahme an kirchlichen und sonstigen internen Veranstaltungen, aber Toleranz und Akzeptanz gegenüber der christlichen Zielsetzung des Hauses sowie Offenheit für die Anliegen der Schüler/innen.  
Informationen

Bewerben können sich Autoren aus dem süddeutschen Raum (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz) sowie deutschsprachige Autoren aus der Schweiz. Die Auswahl übernimmt eine durch das Kulturamt der Stadt Rottweil in Zusammenarbeit mit dem Schriftstellerverband VS Baden-Württemberg eingesetzte Jury. Bewerbungen unter Einreichung einer Biobibliographie und Textproben (max. 10 Seiten) – auch gerne digital – bis 15. April 2019 an:
Kulturamt Rottweil, Stichwort: »Stadtschreiber«
78628 Rottweil, Hauptstr. 23
oder per E-Mail an:
kultur@rottweil.de