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Termine

»Nur über Nacht in der Mediathek!«

Podiumsdiskussion über den Literaturschwund im Programm des Saarländischen Rundfunks Der Saarländische Rundfunk hat seit September sein Literaturprogramm reduziert (siehe hier). Außerdem verbannte er die Fortsetzungslesungen der beiden Bücher Nicolas Mathieu "Wie später ihre Kinder" Annie Ernaux "Erinnerung eines Mädchens" »aus Gründen des Jugendschutzes« vom Nachmittag- ins Abendprogramm nach 22.30 Uhr. Diese öffentliche Veranstaltung soll die Gründe dafür erhellen und für die Öffentlichkeit transparent machen sowie eine kritische Reflexion über die Bedeutung der Literatur im öffentlich-rechtlichen Funk anregen. Es diskutieren: Dr. Dieter Dörr, Medienrechtler, Uni Mainz Eine/ein Vertreterin/Vertreter des SR, angefragt ist Dr. Ricarda Wackers, Wellenchefin von SR2 KulturRadio Klaus Behringer, Vorsitzender des VS Saar Burkhard Baltzer (Moderation)
Informationen

Montag, 30. Januar 2020, 20:00 Uhr,
Saarländisches Künstlerhaus
66111 Saarbrücken, Karlstraße 1

Mehr Informationen HIER.

Kulturpolitik und Rechtspopulismus

Haltung zeigen und Brücken bauen in gesellschaftlich bewegten Zeiten - 65. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium Durch die Wahlerfolge der Rechtspopulisten ist der Ton in der politischen Auseinandersetzung schärfer geworden. Auch Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen sind in Debatten involviert als Zielscheibe rechter Anfeindungen, als Verteidiger der demokratischen und offenen Gesellschaft, nicht selten auch als Promotoren rechter Gesinnung. Der Rechtspopulismus ist auch deshalb eine Herausforderung für die Kulturpolitik, weil die Rechtspopulisten die Kultur zu einem Feld der politischen Auseinandersetzung gemacht haben. Die Tagung diskutiert Haltungen, erörtert Strategien und stellt Projekte vor, mit denen kulturpolitisch Verantwortliche, Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen die offene demokratisch-rechtsstaatliche Gesellschaft stärken können. Welche kulturpolitische Aufgaben und Strategien haben Akteure aus Politik, Kunst, Zivilgesellschaft angesichts einer durch den Rechtspopulismus stärker polarisierten Gesellschaft? Wie gehen sie mit Anfeindungen um, wie stellen sie sich selbst auf? Wie können Kulturinstitutionen eine Brückenfunktion in der Gesellschaft einnehmen und einen Beitrag für eine demokratisch-rechtsstaatlich offene Gesellschaft leisten?  
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Weitere Informationen sind auf der Seite des Veranstalters zu finden.

Ausschreibungen

Heinrich-Heine-Stipendium

Das Land Niedersachsen vergibt zusammen mit der Hansestadt Lüneburg das Heinrich-Heine-Stipendium als Auszeichnung für bisher veröffentlichte Arbeiten und zur Förderung des weiteren schriftstellerischen Schaffens. Pro Jahr werden drei dreimonatige Stipendien vergeben.  Die Aufenthaltsstipendien werden nun für die Jahre 2021 und 2022 ausgeschrieben. Die Stipendiaten erhalten monatlich 1.400 Euro vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Landesmittel. Die komplett eingerichtete Zwei-Zimmer-Wohnung (50 qm) befindet sich im Anbau des Heinrich-Heine-Hauses und wird mietfrei zur Verfügung gestellt, für die laufenden Kosten (Strom, Heizung, Wasser, Internet etc.) wird eine monatliche Kostenpauschale von zurzeit 100 Euro erhoben. Es wird erwartet, dass die berufenen Autorinnen und Autoren in ihrer Stipendienzeit im Heinrich-Heine-Haus wohnen. Das Literaturbüro Lüneburg übernimmt organisatorische Aufgaben sowie die Betreuung der Stipendiaten. Bewerben können sich deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die Bewerbungsunterlagen sollen bio-/bibliographische Angaben und zehn bis zwanzig Seiten aus einem neuen unveröffentlichten Manuskript in jeweils drei Exemplaren enthalten sowie die letzte Veröffentlichung in zwei Exemplaren. Mit Veröffentlichung ist eine Buchveröffentlichung (Prosa oder Lyrik) in deutscher Sprache (nicht im Selbstverlag oder von Autoren finanzierten Drucken) gemeint. Als mit einer Buchveröffentlichung vergleichbar wird eine größere Anzahl von Einzelveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien angesehen. Das Heinrich-Heine-Stipendium wird nicht an Übersetzer und Sachbuchautoren vergeben.
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Rückfragen und Informationen unter:
Telefon: 04131 / 309-3687
e-Mail: literaturbuero@stadt.lueneburg.de

Weitere Infos sind auf der Website des Veranstalters zu finden.

Ingeborg-Bachmann-Preis 2020

44. Tage der deutschsprachigen Literatur Bei den Lesungen um den Ingeborg-Bachmann-Preis sind ausnahmslos unveröffentlichte, deutschsprachige Prosatexte (keine Übersetzungen) mit einer maximalen Lesedauer von 25 Minuten zugelassen – das entspricht ca. zehn A4-Seiten mit Zwölf-Punkt-Schrift. Die Auswahl der Autorinnen und Autoren obliegt ausschließlich der Jury. Dabei steht es jeder/jedem Bewerberin/Bewerber frei, ihren/seinen Text an ein oder mehrere Jurymitglieder zu schicken. Für die Bewerbung ist es notwendig, von einem Verlag oder einer Literaturzeitschrift schriftlich empfohlen zu werden. Diese Empfehlung kann formlos auf offiziellem Briefpapier erfolgen und muss eine Begründung enthalten, warum eine Autorin oder ein Autor für die Teilnahme vorgeschlagen wird.
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Weitere Informationen sind auf der Website des Veranstalters zu finden.

Spiegelungen-Preis für Minimalprosa 2020

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) schreibt für das Jahr 2020 den Spiegelungen-Preis für Minimalprosa auf Deutsch, Rumänisch und Ukrainisch aus. Es wird ein Preisgeld von je 1.500 Euro vergeben. Die von drei Fachjurys prämierten Texte werden zudem in die jeweils anderen beiden Sprachen übersetzt und in den Spiegelungen sowie weiteren renommierten Literaturzeitschriften publiziert. Anlässlich des 100. Geburtstags und des 50. Todestags Paul Celans soll die Aufmerksamkeit auf jene Welten und Kulturen gelenkt werden, die der Dichter mit seinem Werk zugänglich gemacht hat. Unter dem Motto Mikrolithen: Jenseits von Celan soll dieser Resonanzraum grenz-, zeit- und sprachübergreifend an der Schnittstelle von Prosa und Lyrik erkundet werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann einen bislang unveröffentlichten Text auf Deutsch, Ukrainisch oder Rumänisch einreichen. Dieser sollte nicht länger als 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und anonymisiert sein. Der Einreichung ist eine Kurzvita beizufügen.
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Mehr Informationen auf der Website des Veranstalters.

Kirsten-Boie-Preis

Neuer Preis der Hamburger Literaturstiftung für ein unveröffentlichtes Kinderbuch »So etwas muss man als Kind erleben, wie man in einer Geschichte abtaucht und alles drum herum vergisst!«, sagt die Hamburger Autorin und Ehrenbürgerin Kirsten Boie. Seit Jahrzehnten feiert sie Erfolge mit ihren Kinder- und Jugendbüchern und fordert mit der von ihr 2018 initiierten Hamburger Erklärung: »Jedes Kind muss lesen lernen!« Die Hamburger Literaturstiftung, das Literaturhaus Hamburg, der Carlsen Verlag und der Verlag Friedrich Oetinger fühlen sich dem Engagement der Autorin verbunden und möchten ebenfalls einen Beitrag für die Kinderliteratur leisten, indem sie 2020 erstmalig den Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung vergeben. Die Preisverleihung findet am Dienstag, den 16. Juni 2020, um 18.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Mit dieser Auszeichnung wird das beste unveröffentlichte Kinderbuch (7–11 Jahre) einer deutschsprachigen Autorin, eines deutschsprachigen Autors ausgezeichnet. In der festen Überzeugung, dass Spaß am Lesen die beste Leseförderung ist, setzt sich der Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung zum Ziel, Texte zu entdecken, die aufrütteln, unterhalten, zum Weinen und zum Lachen bringen, kleine Welten beschreiben oder das große Abenteuer suchen. Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können eingereicht werden, es gibt nur eine Grundbedingung: bloß keine Langeweile!
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Zur Bewerbung schicken Sie bitte einen Textauszug (maximal 30 Seiten à 1.800 Zeichen) und ein Exposé der Geschichte als pdf-Datei per e-Mail an: kirsten-boie-preis@literaturhaus-hamburg.de.
Bitte anonymisieren Sie die eingereichten Texte.

Weitere Infos sind HIER zu finden.